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Die Experten von GoingPublic-Online empfehlen die Aktien von World of Medicine (WKN 663739) zu zeichnen.
Erstmals am 13. Juni würden die Aktien von W.O.M. am Neuen Markt notiert sein. Vom 6. Juni bis zum 11. Juni würden in der Preisspanne von 9 Euro bis 11 Euro Zeichnungsaufträge entgegengenommen. Platziert würden 2,2 Mio. Inhaber-Stammaktien aus einer Kapitalerhöhung sowie ein Greenshoe von 330.000 Aktien aus Altaktionärsbesitz. Daraus ergebe sich nach Ausübung der Mehrzuteilungsoption ein Free Float von knapp 31 %. Das Konsortium setze sich aus der DG Bank (Lead), der Concord Effekten AG und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zusammen.
Die 1977 vom heutigen Vorstandsvorsitzenden Peter Wiest gegründete W.O.M. entwickele, produziere und vertreibe medizinische Geräte für die minimalinvasive Chirurgie. Diese würden dem Arzt eine Behandlung ohne größere Eingriffe beim Patienten ermöglichen. Der Vertrieb erfolge weltweit über mehr als 200 Fachhändler und Großkunden. Neben dem Firmensitz in Ludwigsstadt, Oberfranken, sei das 270 Mitarbeiter zählende Unternehmen an den Standorten Berlin, Gröbenzell bei München und Orlando, USA tätig.
W.O.M. biete Produkte in drei Geschäftsbereichen an. Die Flow&FluidWORLD umfasse Pumpen und Insufflatoren. Diese würden zur Aufblähung von Körperhöhlen, wie z.B. der Gebärmutter benutzt, um die Zugänglichkeit für die Operationsinstrumente zu verbessern. In der VisionWORLD würden Monitore und Kameras zur Überwachung der Operation angeboten und im Bereich LaserWORLD der U100-Laser zur Zertrümmerung von Harn-, Nieren- oder Gallensteinen. Zu den wichtigsten Konkurrenten würden in Teilbereichen Storz, Olympus, Stryker, Dornier und Siemens zählen.
W.O.M. rechne damit, dass bis zum Jahr 2010 rund 70 % aller chirurgischen Eingriffe minimalinvasiv durchgeführt würden – heute seien es 15 %. Das gesamte Marktpotential für die W.O.M.-Produkte werde nach Unternehmensangaben von 314 Mio. Euro in 2000 auf 374 Mio. Euro im Jahr 2004 ansteigen. Auf „Vision“ würden dann 200 Mio. Euro, auf „Laser“ 130 Mio. Euro und auf „Flow&Fluid“ 44 Mio. Euro entfallen. Während die Ludwigsstädter im Bereich Flow&Fluid mit rund 50 % Marktanteil bereits führend seien, würden in den anderen Bereichen eine Erhöhung des Anteils von derzeit 2 bis 3 % auf 8% bei „Vision“ und 28 % bei „Laser“ in 2004 angestrebt.
Die dazu nötigen Umsatzsteigerungen würden im Bereich „Vision“ durch die Zulassung und Vermarktung der Produktpalette der übernommenen Lemke GmbH in den USA ab Ende 2001 ermöglicht werden sollen. Im „Laser“-Segment erwarte das Unternehmen hohe Wachstumsraten durch den Verkauf des im November 2000 eingeführten U100-Lasers. Dieser sei bereits in Europa und Asien zugelassen; die Zulassung für die USA werde Ende 2001 erwartet. Gegenüber den bisher üblichen Geräten sei der U100-Laser einfacher zu handhaben, schone den Patienten und verursache weniger Behandlungskosten. Außerdem koste er mit einem Anschaffungspreis von rund 50.000 Euro nur ein Viertel eines Ultraschallgerätes, das ebenfalls häufig in der Steinbehandlung eingesetzt werde. Um das erwartete hohe Wachstum in diesen Geschäftsbereichen zu bewältigen, würden mit dem Emissionserlös unter anderem die Vertriebsstrukturen, v.a. im asiatischen Raum weiter ausgebaut und die Produktionskapazitäten vergrößert werden.
Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen 23,6 Mio. Euro Umsatz, drei Viertel davon mit der Flow&FluidWORLD, und einen Jahresüberschuss von 0,27 Mio. Euro erzielt. Auf die fünf größten Kunden seien 40 % der Erlöse entfallen. Rund die Hälfte der Umsätze habe W.O.M. in Europa erzielt, weitere 40 % in den USA. Im laufenden Geschäftsjahr wolle W.O.M. 33,6 Mio. Euro und im Jahr 2002 knapp 50 Mio. Euro umsetzen. Der Jahresüberschuss solle überproportional gesteigert werden. Langfristig rechne Vorstand Wiest mit Wachstumsraten beim Umsatz von etwa 30 % und einer Nettoergebnis-Marge von 15 %. W.O.M. bewege sich mit seinen Produkten in Nischenmärkten mit relativ geringem Marktwachstum. Die im Vergleich zur Konkurrenz einmalige, komplette Produktpalette für die minimalinvasive Chirurgie biete aber realistische Chancen, überproportional zu wachsen. Vor allem der U100-Laser könne zu einem Verkaufsschlager werden.
Allerdings bestehe wie bei anderen innovativen Medizintechnik-Produkten auch hier die Gefahr einer verzögerten Durchdringung des konservativen Gesundheitsmarktes. Die Bewertung von 92 Mio. Euro am oberen Ende der Bookbuilding-Spanne liege unterhalb der von GoingPublic-Research mit einem Discounted Earnings-Modell errechneten fairen Bewertung von 97 bis 135 Mio. Euro. Dabei seien die geschätzten Jahresüberschüsse mit 15% abgezinst worden. Auch auf Basis eines KGVs am oberen Ende der Bookbuilding-Spanne im Jahr 2002 von 25 und im Jahr 2003 von 14 und Wachstumsraten beim Gewinn in diesen Jahren von 193 % bzw. 77 % sei die W.O.M. Aktie attraktiv bewertet.
Deshalb raten die Börsenkenner von GoingPublic-Online zur Zeichnung der W.O.M.-Aktie.
Erstmals am 13. Juni würden die Aktien von W.O.M. am Neuen Markt notiert sein. Vom 6. Juni bis zum 11. Juni würden in der Preisspanne von 9 Euro bis 11 Euro Zeichnungsaufträge entgegengenommen. Platziert würden 2,2 Mio. Inhaber-Stammaktien aus einer Kapitalerhöhung sowie ein Greenshoe von 330.000 Aktien aus Altaktionärsbesitz. Daraus ergebe sich nach Ausübung der Mehrzuteilungsoption ein Free Float von knapp 31 %. Das Konsortium setze sich aus der DG Bank (Lead), der Concord Effekten AG und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zusammen.
Die 1977 vom heutigen Vorstandsvorsitzenden Peter Wiest gegründete W.O.M. entwickele, produziere und vertreibe medizinische Geräte für die minimalinvasive Chirurgie. Diese würden dem Arzt eine Behandlung ohne größere Eingriffe beim Patienten ermöglichen. Der Vertrieb erfolge weltweit über mehr als 200 Fachhändler und Großkunden. Neben dem Firmensitz in Ludwigsstadt, Oberfranken, sei das 270 Mitarbeiter zählende Unternehmen an den Standorten Berlin, Gröbenzell bei München und Orlando, USA tätig.
W.O.M. biete Produkte in drei Geschäftsbereichen an. Die Flow&FluidWORLD umfasse Pumpen und Insufflatoren. Diese würden zur Aufblähung von Körperhöhlen, wie z.B. der Gebärmutter benutzt, um die Zugänglichkeit für die Operationsinstrumente zu verbessern. In der VisionWORLD würden Monitore und Kameras zur Überwachung der Operation angeboten und im Bereich LaserWORLD der U100-Laser zur Zertrümmerung von Harn-, Nieren- oder Gallensteinen. Zu den wichtigsten Konkurrenten würden in Teilbereichen Storz, Olympus, Stryker, Dornier und Siemens zählen.
Die dazu nötigen Umsatzsteigerungen würden im Bereich „Vision“ durch die Zulassung und Vermarktung der Produktpalette der übernommenen Lemke GmbH in den USA ab Ende 2001 ermöglicht werden sollen. Im „Laser“-Segment erwarte das Unternehmen hohe Wachstumsraten durch den Verkauf des im November 2000 eingeführten U100-Lasers. Dieser sei bereits in Europa und Asien zugelassen; die Zulassung für die USA werde Ende 2001 erwartet. Gegenüber den bisher üblichen Geräten sei der U100-Laser einfacher zu handhaben, schone den Patienten und verursache weniger Behandlungskosten. Außerdem koste er mit einem Anschaffungspreis von rund 50.000 Euro nur ein Viertel eines Ultraschallgerätes, das ebenfalls häufig in der Steinbehandlung eingesetzt werde. Um das erwartete hohe Wachstum in diesen Geschäftsbereichen zu bewältigen, würden mit dem Emissionserlös unter anderem die Vertriebsstrukturen, v.a. im asiatischen Raum weiter ausgebaut und die Produktionskapazitäten vergrößert werden.
Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen 23,6 Mio. Euro Umsatz, drei Viertel davon mit der Flow&FluidWORLD, und einen Jahresüberschuss von 0,27 Mio. Euro erzielt. Auf die fünf größten Kunden seien 40 % der Erlöse entfallen. Rund die Hälfte der Umsätze habe W.O.M. in Europa erzielt, weitere 40 % in den USA. Im laufenden Geschäftsjahr wolle W.O.M. 33,6 Mio. Euro und im Jahr 2002 knapp 50 Mio. Euro umsetzen. Der Jahresüberschuss solle überproportional gesteigert werden. Langfristig rechne Vorstand Wiest mit Wachstumsraten beim Umsatz von etwa 30 % und einer Nettoergebnis-Marge von 15 %. W.O.M. bewege sich mit seinen Produkten in Nischenmärkten mit relativ geringem Marktwachstum. Die im Vergleich zur Konkurrenz einmalige, komplette Produktpalette für die minimalinvasive Chirurgie biete aber realistische Chancen, überproportional zu wachsen. Vor allem der U100-Laser könne zu einem Verkaufsschlager werden.
Allerdings bestehe wie bei anderen innovativen Medizintechnik-Produkten auch hier die Gefahr einer verzögerten Durchdringung des konservativen Gesundheitsmarktes. Die Bewertung von 92 Mio. Euro am oberen Ende der Bookbuilding-Spanne liege unterhalb der von GoingPublic-Research mit einem Discounted Earnings-Modell errechneten fairen Bewertung von 97 bis 135 Mio. Euro. Dabei seien die geschätzten Jahresüberschüsse mit 15% abgezinst worden. Auch auf Basis eines KGVs am oberen Ende der Bookbuilding-Spanne im Jahr 2002 von 25 und im Jahr 2003 von 14 und Wachstumsraten beim Gewinn in diesen Jahren von 193 % bzw. 77 % sei die W.O.M. Aktie attraktiv bewertet.
Deshalb raten die Börsenkenner von GoingPublic-Online zur Zeichnung der W.O.M.-Aktie.
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