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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Oliver Drebing, Analyst von SRH AlsterResearch, stuft die Aktie von VTG unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.
Eine schwächere bis schwache Konjunktur in der ersten Jahreshälfte bei guter Aussicht auf eine Erholung im zweiten Halbjahr 2012, und das alles natürlich bei erhöhter Unsicherheit: Dieses Makrobild liefere Argumente, jetzt bei VTG engagiert zu sein. Denn bei einem solchen Szenario werde sich das Schienentransportunternehmen, bei dem Umsatz, operatives Ergebnis (EBITDA) und Cash flow weitgehend von konjunkturunabhängigem und langfristig angelegtem Geschäft determiniert seien, durch eine stabile Entwicklung positiv abheben würden.
Mit dem Ende 2011 in den USA vollzogenen Erwerb der SC Rail Leasing America (zuvor Tochter des japanischen Infrastruktur- und Mischkonzern Sumitomo) mit 2.000 Waggons seien die Kundenbeziehungen auf dem nordamerikanischen Wachstumsmarkt zuletzt wesentlich ausgebaut worden. Akquisitionen seien ein Schlüsselelement der Diversifikationsstrategie, mit deren Umsetzung sich VTG eine bezüglich der Produkt- und Abnehmerseite (bisher v.a. Chemie, landwirtschaftliche Güter) sowie regional verbreiterte Aufstellung verschaffe.
Die aktuelle Transaktion möge nebenbei auch das "amerikanische Element" in der Investorenansprache verstärken, dem "Home bias" von Mehrheitsaktionär Wilbur Ross, zudem der amerikanischen Fremdkapitalgeber entgegen kommen. Nunmehr verfüge VTG in den USA über gut 4.000 Einheiten.
VTG habe allerdings nicht die Ambition, aus Preismachtgesichtspunkten ein großes Stück vom Kuchen des weltweit wichtigsten Schienenverkehrsmarktes zu ergattern. Bei 10.000 Waggons sei einstweilen für diese Region die Zielmarke gesetzt. Regional bleibe Europa strategischer Schwerpunkt auch des externen Wachstums, mit einem Fokus auf "Emerging Europe" (Türkei, Ukraine), in der Perspektive des "Zukunftsmarktes Schiene" mit Transportstrecken bis in den asiatischen Raum.
Jenseits aktueller und kurzfristig auf der Agenda stehender Zukäufe dürften Beiträge zum Wachstum vorerst auf das zyklisch stark nachlaufende Kerngeschäft der Waggonvermietung beschränkt bleiben; hier sei der Ausbaupfad voll intakt. Für das Orderbuch seien zuletzt 2.200 Waggoneinheiten vermeldet worden (30. September 2011). VTG folge mit der Flottenerweiterung fest vorliegenden Kundenaufträgen. Dass auch 2012 die Auslastung fortgesetzt zulegen werde, sei angesichts des mittlerweile bei über 91% angelangten Niveaus naturgemäß herausfordernder geworden. Die Eintrübung des wirtschaftlichen Umfeldes träfe die Beschäftigung der beiden konjunktursensitiven Nebensparten, also Schienen- sowie Tankcontainerlogistik.
Für beide Geschäftsaktivitäten würden die Analysten mit ihrer aktualisierten Schätzung von einer kurzzeitig deutlich abgeschwächten Dynamik und einhergehend anziehendem Margendruck ausgehen; die Tankcontainerlogistik habe erstmals bereits im Sommer entsprechende Signale ausgesandt. Die Auswirkungen auf operatives Ergebnis und Cash flow des Konzerns seien in jedem Falle gering geblieben; die Beiträge der Nebensparten würden jeweils gegenüber jenen des Waggonvermietungsgeschäfts kaum ins Gewicht fallen.
Entsprechend schlage eine kurze konjunkturelle Krise kaum auf die maßgeblichen Bewertungsinstrumente durch. Bei einer Zielkursformulierung von 19 EUR ergebe sich auf Basis der diesbezüglich konjunkturell robusten Prognose der Analysten ein EV-EBITDA-Verhältnis von 5,9 für 2012e. Der DCF-Ansatz stütze das Kursziel. Die Korrektur gegenüber dem bisherigen Kursziel der Analysten (21 EUR) resultiere aus einer geringfügigen Anpassung der erwarteten Ergebnisdynamik.
Die Analysten von SRH AlsterResearch bekräftigen ihr "kaufen"-Anlageurteil für die VTG-Aktie. (Analyse vom 10.01.2012) (10.01.2012/ac/a/nw)
Eine schwächere bis schwache Konjunktur in der ersten Jahreshälfte bei guter Aussicht auf eine Erholung im zweiten Halbjahr 2012, und das alles natürlich bei erhöhter Unsicherheit: Dieses Makrobild liefere Argumente, jetzt bei VTG engagiert zu sein. Denn bei einem solchen Szenario werde sich das Schienentransportunternehmen, bei dem Umsatz, operatives Ergebnis (EBITDA) und Cash flow weitgehend von konjunkturunabhängigem und langfristig angelegtem Geschäft determiniert seien, durch eine stabile Entwicklung positiv abheben würden.
Mit dem Ende 2011 in den USA vollzogenen Erwerb der SC Rail Leasing America (zuvor Tochter des japanischen Infrastruktur- und Mischkonzern Sumitomo) mit 2.000 Waggons seien die Kundenbeziehungen auf dem nordamerikanischen Wachstumsmarkt zuletzt wesentlich ausgebaut worden. Akquisitionen seien ein Schlüsselelement der Diversifikationsstrategie, mit deren Umsetzung sich VTG eine bezüglich der Produkt- und Abnehmerseite (bisher v.a. Chemie, landwirtschaftliche Güter) sowie regional verbreiterte Aufstellung verschaffe.
Die aktuelle Transaktion möge nebenbei auch das "amerikanische Element" in der Investorenansprache verstärken, dem "Home bias" von Mehrheitsaktionär Wilbur Ross, zudem der amerikanischen Fremdkapitalgeber entgegen kommen. Nunmehr verfüge VTG in den USA über gut 4.000 Einheiten.
Jenseits aktueller und kurzfristig auf der Agenda stehender Zukäufe dürften Beiträge zum Wachstum vorerst auf das zyklisch stark nachlaufende Kerngeschäft der Waggonvermietung beschränkt bleiben; hier sei der Ausbaupfad voll intakt. Für das Orderbuch seien zuletzt 2.200 Waggoneinheiten vermeldet worden (30. September 2011). VTG folge mit der Flottenerweiterung fest vorliegenden Kundenaufträgen. Dass auch 2012 die Auslastung fortgesetzt zulegen werde, sei angesichts des mittlerweile bei über 91% angelangten Niveaus naturgemäß herausfordernder geworden. Die Eintrübung des wirtschaftlichen Umfeldes träfe die Beschäftigung der beiden konjunktursensitiven Nebensparten, also Schienen- sowie Tankcontainerlogistik.
Für beide Geschäftsaktivitäten würden die Analysten mit ihrer aktualisierten Schätzung von einer kurzzeitig deutlich abgeschwächten Dynamik und einhergehend anziehendem Margendruck ausgehen; die Tankcontainerlogistik habe erstmals bereits im Sommer entsprechende Signale ausgesandt. Die Auswirkungen auf operatives Ergebnis und Cash flow des Konzerns seien in jedem Falle gering geblieben; die Beiträge der Nebensparten würden jeweils gegenüber jenen des Waggonvermietungsgeschäfts kaum ins Gewicht fallen.
Entsprechend schlage eine kurze konjunkturelle Krise kaum auf die maßgeblichen Bewertungsinstrumente durch. Bei einer Zielkursformulierung von 19 EUR ergebe sich auf Basis der diesbezüglich konjunkturell robusten Prognose der Analysten ein EV-EBITDA-Verhältnis von 5,9 für 2012e. Der DCF-Ansatz stütze das Kursziel. Die Korrektur gegenüber dem bisherigen Kursziel der Analysten (21 EUR) resultiere aus einer geringfügigen Anpassung der erwarteten Ergebnisdynamik.
Die Analysten von SRH AlsterResearch bekräftigen ihr "kaufen"-Anlageurteil für die VTG-Aktie. (Analyse vom 10.01.2012) (10.01.2012/ac/a/nw)
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