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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SRH AlsterResearch, Oliver Drebing, empfiehlt die Aktie von VTG unverändert zu kaufen.
Tempo sei relativ. Die Rezession sei, noch ehe sich die Kunden von VTG zur Anpassung ihrer angemieteten Waggon-Kapazität hätten entschließen können, von der Erholung abgelöst worden. Für VTG habe es deshalb 2009 im hochmargigen Hauptgeschäft denkbar geringe Einschnitte gegeben. Die Auswirkungen der Rezession hätten sich im Grunde auf eine Stagnation des Wachstums beschränkt. Selbstredend weise VTG wiederum auch niedrigeres Aufholpotenzial auf. Und die Auslastungsgrade der Waggonflotte, der allgemeinen Konjunkturentwicklung nachlaufend, hätten auch erst im Frühjahr 2010 ihren Tiefpunkt gefunden - immerhin rascher, als vom Management selbst erwartet gewesen sei.
Verfehlt wäre es, dem Unternehmen eine interessante Dynamik abzusprechen. Die präsentierten Halbjahreszahlen hätten zuletzt die Grundlage für eine Anhebung der diesjährigen Umsatz- und Ergebniserwartungen geliefert. Die Wachstumsaussichten für kommendes Jahr hätten sich mit der im Juli verkündeten Ausweitung der französischen Aktivitäten wesentlich verbessert. Die Analysten würden für 2011 einen Sprung des Konzernumsatzes auf knapp 690 Mio. EUR prognostizieren. Mit diesem Umsatzwert läge VTG 12% über dem für 2010 geschätzten Niveau.
Zum bisherigen Rekordjahr 2008 betrage das durchschnittliche Jahreswachstum gut 4% (CAGR 2008-2011e). Zwar komme diese Dynamik nicht über organisches Wachstum zustande, sondern über Akquisitionen. Doch für die Zukäufe greife VTG vornehmlich auf die Innenfinanzierung zurück. Die Finanzierungskennzahlen seien denkbar stabil. Die Analysten würden zum Jahresende 2010 von einem Verhältnis der Nettoverschuldung zu EBITDA von 3,87 ausgehen. Die Erhöhung gegenüber der Kennzahl von 3,75 zum Bilanzstichtag 2009 (einschließlich Pensionsverpflichtungen) falle somit minimal aus. Für 2011 würden die Analysten ein entsprechendes Verhältnis von 3,62 prognostizieren.
Der im Juli verkündete Einstieg in das Getreidetransportgeschäft stelle für VTG auch einen neuerlichen Diversifikationsschritt dar. Der schweizerische Wettbewerber Ermewa habe die Getreidelogistik in Frankreich im Zuge der Übernahme durch SNCF aus kartellrechtlichen Gründen abzugeben gehabt. Der Finanzkraft von VTG sei geschuldet, dass die Gelegenheit komplikationslos habe ergriffen werden können. Die 1.100 Spezialwaggons für Getreide seien in einem Pool fest eingebunden. Vergleichbare "Schlupflöcher", in einen grundsätzlich geschlossenen Markt neu einsteigen zu können, würden sich selten ergeben.
Der vollzogene Trendwechsel bei den Auslastungen im margenstarken Hauptgeschäft der Waggonvermietung, sehr gute Entwicklungen der beiden Nebensparten der Schienenlogistik und der Tankcontainerlogistik sowie der Fortgang des externen Wachstums würden die Analysten zur Anhebung des Kursziels auf 18 EUR (bisher: 14 EUR) veranlassen. Als Zielkurs-Multiplikator ergebe sich auf Basis ihrer Schätzungen ein EV-EBITDA-Verhältnis von 6,4 für 2010e und 6,0 für 2011e - attraktive Bewertungskennzahlen. Gestützt werde die Zielkurs-Formulierung zudem über den DCF-Ansatz der Analysten.
Die Analysten von SRH AlsterResearch bestätigen das Anlageurteil "kaufen" für die VTG-Aktie. (Analyse vom 17.09.2010) (17.09.2010/ac/a/nw)
Tempo sei relativ. Die Rezession sei, noch ehe sich die Kunden von VTG zur Anpassung ihrer angemieteten Waggon-Kapazität hätten entschließen können, von der Erholung abgelöst worden. Für VTG habe es deshalb 2009 im hochmargigen Hauptgeschäft denkbar geringe Einschnitte gegeben. Die Auswirkungen der Rezession hätten sich im Grunde auf eine Stagnation des Wachstums beschränkt. Selbstredend weise VTG wiederum auch niedrigeres Aufholpotenzial auf. Und die Auslastungsgrade der Waggonflotte, der allgemeinen Konjunkturentwicklung nachlaufend, hätten auch erst im Frühjahr 2010 ihren Tiefpunkt gefunden - immerhin rascher, als vom Management selbst erwartet gewesen sei.
Verfehlt wäre es, dem Unternehmen eine interessante Dynamik abzusprechen. Die präsentierten Halbjahreszahlen hätten zuletzt die Grundlage für eine Anhebung der diesjährigen Umsatz- und Ergebniserwartungen geliefert. Die Wachstumsaussichten für kommendes Jahr hätten sich mit der im Juli verkündeten Ausweitung der französischen Aktivitäten wesentlich verbessert. Die Analysten würden für 2011 einen Sprung des Konzernumsatzes auf knapp 690 Mio. EUR prognostizieren. Mit diesem Umsatzwert läge VTG 12% über dem für 2010 geschätzten Niveau.
Der im Juli verkündete Einstieg in das Getreidetransportgeschäft stelle für VTG auch einen neuerlichen Diversifikationsschritt dar. Der schweizerische Wettbewerber Ermewa habe die Getreidelogistik in Frankreich im Zuge der Übernahme durch SNCF aus kartellrechtlichen Gründen abzugeben gehabt. Der Finanzkraft von VTG sei geschuldet, dass die Gelegenheit komplikationslos habe ergriffen werden können. Die 1.100 Spezialwaggons für Getreide seien in einem Pool fest eingebunden. Vergleichbare "Schlupflöcher", in einen grundsätzlich geschlossenen Markt neu einsteigen zu können, würden sich selten ergeben.
Der vollzogene Trendwechsel bei den Auslastungen im margenstarken Hauptgeschäft der Waggonvermietung, sehr gute Entwicklungen der beiden Nebensparten der Schienenlogistik und der Tankcontainerlogistik sowie der Fortgang des externen Wachstums würden die Analysten zur Anhebung des Kursziels auf 18 EUR (bisher: 14 EUR) veranlassen. Als Zielkurs-Multiplikator ergebe sich auf Basis ihrer Schätzungen ein EV-EBITDA-Verhältnis von 6,4 für 2010e und 6,0 für 2011e - attraktive Bewertungskennzahlen. Gestützt werde die Zielkurs-Formulierung zudem über den DCF-Ansatz der Analysten.
Die Analysten von SRH AlsterResearch bestätigen das Anlageurteil "kaufen" für die VTG-Aktie. (Analyse vom 17.09.2010) (17.09.2010/ac/a/nw)
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