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Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Heute stehen weniger die US-Konjunkturdaten sondern vielmehr die Rechtfertigung der Geldpolitik durch den US-Notenbankchef Ben Bernanke vor dem Bankenausschuss des Senats im Mittelpunkt des Marktgeschehens, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Der FED-Chef dürfte mit Nachdruck die expansive Geldpolitik verteidigen und versuchen, die zuletzt aufgekommene Unsicherheit über die weitere geldpolitische Ausrichtung des FOMC einzudämmen, die mit der Publikation des letzten Sitzungsprotokolls aufgekommen sei. Mit diesem Bericht sei klar geworden, dass keine Einstimmigkeit über das Ausmaß und die Dauer der außerordentlichen quantitativen geldpolitischen Maßnahmen - vor allem der Anleihenkäufe - bestehe. Beachtet werden dürften besonders Statements von Bernanke auf das Ausmaß von eventuellen Verlusten auf Bilanzpositionen der US-Notenbank sowie die Vor- und Nachteile der außerordentlichen quantitativen geldpolitischen Maßnahmen.
Im Dezember 2008 habe die US-Notenbank beschlossen, das Leitzinsniveau auf das außerordentlich niedrige Niveau von 0 bis 0,25% abzusenken. Die Analysten würden auch im laufenden Jahr keine Abänderung nach oben erwarten. Im Dezember 2012 habe die Notenbank monatliche Käufe von Staatsanleihen und hypothekenbesicherten Wertpapieren im Volumen von 85 Mrd. USD beschlossen. Zudem sei entschieden worden, das Leitzinsniveau nicht nach oben anzupassen, solange die Arbeitslosenquote jenseits von 6,5% liege und die Teuerung auf Sicht von zwei Jahren auf Basis der aktuellen Projektionen der FOMC-Mitglieder nur um maximal 0,5% vom mittelfristigen Inflationsziel der FED (2%) nach oben abweiche. Die Analysten würden 2013 und 2014 die US-Inflationsrate im Jahresvergleich bei 1,7% bzw. 1,8% sehen.
Wenngleich einige FED-Mitglieder vor einer substanziellen Verbesserung am US-Arbeitsmarkt die expansive Ausrichtung der Notenbank zurückfahren möchten, so dürften sie nicht die Mehrheitsmeinung vertreten: Dies sollten die heutigen Äußerungen von Ben Bernanke unterstreichen.
Die Erholung am US-Immobilienmarkt setze sich fort. Beim Case/Shiller Hauspreisindex sollte mit 6,6% in der Jahresrate der höchste Wert seit August 2006 erreicht werden. (26.02.2013/ac/a/m)
Der FED-Chef dürfte mit Nachdruck die expansive Geldpolitik verteidigen und versuchen, die zuletzt aufgekommene Unsicherheit über die weitere geldpolitische Ausrichtung des FOMC einzudämmen, die mit der Publikation des letzten Sitzungsprotokolls aufgekommen sei. Mit diesem Bericht sei klar geworden, dass keine Einstimmigkeit über das Ausmaß und die Dauer der außerordentlichen quantitativen geldpolitischen Maßnahmen - vor allem der Anleihenkäufe - bestehe. Beachtet werden dürften besonders Statements von Bernanke auf das Ausmaß von eventuellen Verlusten auf Bilanzpositionen der US-Notenbank sowie die Vor- und Nachteile der außerordentlichen quantitativen geldpolitischen Maßnahmen.
Wenngleich einige FED-Mitglieder vor einer substanziellen Verbesserung am US-Arbeitsmarkt die expansive Ausrichtung der Notenbank zurückfahren möchten, so dürften sie nicht die Mehrheitsmeinung vertreten: Dies sollten die heutigen Äußerungen von Ben Bernanke unterstreichen.
Die Erholung am US-Immobilienmarkt setze sich fort. Beim Case/Shiller Hauspreisindex sollte mit 6,6% in der Jahresrate der höchste Wert seit August 2006 erreicht werden. (26.02.2013/ac/a/m)









