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Bremen (www.aktiencheck.de) - Der Euro eröffnet heute (07:51 Uhr) bei 1,2830, nachdem im Verlauf der letzten 24 Handelsstunden Tiefstkurse im US-Handel bei 1,2804 markiert wurden, so die Analysten der Bremer Landesbank.
Der USD stelle sich gegenüber dem JPY auf 77,85. In der Folge notiere EUR/JPY bei 99,90, während EUR/CHF bei 1,2085 oszilliere.
Zu Wochenbeginn ergebe sich eine Fortsetzung der Korrekturbewegungen für den Euro und Risikoaktiva. Neben aufkeimenden Konjunkturängsten bedingt durch die US-Konjunkturdaten des letzten Freitags, den japanischen Tankanbericht oder den Einkaufsmanagerindex Chinas für das produzierende Gewerbe belaste vor allen Dingen der Nachrichtenmix aus der Eurozone.
Die zum Teil von Ausschreitungen begleiteten Demonstrationen gegen die Reformpolitiken in den Reformländern würden auf internationale Investoren und Marktteilnehmer abschreckend wirken. Die Frage sei, ob es den Demonstranten bewusst sei, dass sie den Ast belasten würden, auf dem sie sitzen würden. Ohne europäische Solidarität beginne dort erst das Leiden. Es sei auch verstörend, dass die Bevölkerungen die kurzfristigen Vorteile aus den Fehlsteuerungen gerne genossen hätten, aber nur sehr bedingt bereit sind, deren Konsequenzen durch Anpassungen zu ertragen.
Die Einlassungen des slowakischen Ministerpräsidenten, der über zu erwartende Austritte spekuliere, sei ebenso wenig hilfreich. Faktisch würden derartige verbale Sportlichkeiten die Interventionspolitik der Eurozone und die bereits erfolgten Anpassungen im Rahmen der Reformpolitik untergraben.
Die Veröffentlichung der spanischen Defizitzahlen seitens der spanischen Regierung sei an sich nicht negativ, sondern hinsichtlich der Fakten als neutral zu bewerten. Das Thema Bankenhilfen sei jedoch Hypothek und wirke sich entsprechend negativ an den Finanzmärkten aus.
Die US-Wirtschaftsdaten hätten insgesamt nicht überzeugen können und sich sowohl auf den Euro als auch die Klasse der Risikoaktiva belastend ausgewirkt. Die persönlichen Einkommen hätten in den USA per August um 0,1% zugenommen. Die Prognose habe bei 0,2% gelegen. Nominal hätten die Ausgaben um 0,5% zugenommen. Real, also inflationsbereinigt, seien es jedoch nur 0,1% gewesen. Insgesamt habe der Report enttäuscht.
Der Einkaufsmanagerindex für den FED Bezirk Chicago des produzierenden Sektors sei unerwartet von zuvor 53,0 auf 49,7 Punkte eingebrochen. Die Subindices würden diesen Einbruch spiegeln. So habe der Beschäftigungsindex von 57,1 auf 52,0 Zähler verloren, während der Auftragsindex förmlich von 54,8 auf 47,4 Punkte kollabiert habe.
Die Dynamikverluste seien mit dem sich abschwächenden Zyklus der Weltwirtschaft korreliert, der nach Erachten der Analysten ursächlich durch die verschärfte Defizitkrise der Eurozone aufbauend auf unangemessener Spekulation gegen die Reformländer bedingt sei.
Das Verbrauchervertrauen nach Lesart der Universität Michigan habe in seiner finalen Fassung per September mit 78,3 Zählern die Konsensusprognose bei 79,0 Punkten verfehlt, nachdem der vorläufige Wert sich auf 79,2 Punkte gestellt habe. Gleichwohl sei es im Berichtsmonat zu einer markanten Aufhellung von zuvor 74,3 Zählern gekommen. Mit dem aktuellen Stand sei das höchste Niveau seit Mai 2012 markiert worden.
Der Blick auf den langfristigen Chart verdeutliche, dass sich der Index im Bereich der Höchstwerte seit 2007 bewege. Der Index belege aber auch, dass die Topniveaus zwischen 95 und 100 Punkten unverändert weit entfernt seien.
Zusammenfassend ergebe sich ein Szenario, das den EUR gegenüber dem USD favorisiere. Erst ein nachhaltiges Unterschreiten der Unterstützungszone bei 1,2600 und 1,2630 neutralisiere das positive Bias des Euros. (01.10.2012/ac/a/m)
Der USD stelle sich gegenüber dem JPY auf 77,85. In der Folge notiere EUR/JPY bei 99,90, während EUR/CHF bei 1,2085 oszilliere.
Zu Wochenbeginn ergebe sich eine Fortsetzung der Korrekturbewegungen für den Euro und Risikoaktiva. Neben aufkeimenden Konjunkturängsten bedingt durch die US-Konjunkturdaten des letzten Freitags, den japanischen Tankanbericht oder den Einkaufsmanagerindex Chinas für das produzierende Gewerbe belaste vor allen Dingen der Nachrichtenmix aus der Eurozone.
Die zum Teil von Ausschreitungen begleiteten Demonstrationen gegen die Reformpolitiken in den Reformländern würden auf internationale Investoren und Marktteilnehmer abschreckend wirken. Die Frage sei, ob es den Demonstranten bewusst sei, dass sie den Ast belasten würden, auf dem sie sitzen würden. Ohne europäische Solidarität beginne dort erst das Leiden. Es sei auch verstörend, dass die Bevölkerungen die kurzfristigen Vorteile aus den Fehlsteuerungen gerne genossen hätten, aber nur sehr bedingt bereit sind, deren Konsequenzen durch Anpassungen zu ertragen.
Die Einlassungen des slowakischen Ministerpräsidenten, der über zu erwartende Austritte spekuliere, sei ebenso wenig hilfreich. Faktisch würden derartige verbale Sportlichkeiten die Interventionspolitik der Eurozone und die bereits erfolgten Anpassungen im Rahmen der Reformpolitik untergraben.
Die US-Wirtschaftsdaten hätten insgesamt nicht überzeugen können und sich sowohl auf den Euro als auch die Klasse der Risikoaktiva belastend ausgewirkt. Die persönlichen Einkommen hätten in den USA per August um 0,1% zugenommen. Die Prognose habe bei 0,2% gelegen. Nominal hätten die Ausgaben um 0,5% zugenommen. Real, also inflationsbereinigt, seien es jedoch nur 0,1% gewesen. Insgesamt habe der Report enttäuscht.
Der Einkaufsmanagerindex für den FED Bezirk Chicago des produzierenden Sektors sei unerwartet von zuvor 53,0 auf 49,7 Punkte eingebrochen. Die Subindices würden diesen Einbruch spiegeln. So habe der Beschäftigungsindex von 57,1 auf 52,0 Zähler verloren, während der Auftragsindex förmlich von 54,8 auf 47,4 Punkte kollabiert habe.
Die Dynamikverluste seien mit dem sich abschwächenden Zyklus der Weltwirtschaft korreliert, der nach Erachten der Analysten ursächlich durch die verschärfte Defizitkrise der Eurozone aufbauend auf unangemessener Spekulation gegen die Reformländer bedingt sei.
Das Verbrauchervertrauen nach Lesart der Universität Michigan habe in seiner finalen Fassung per September mit 78,3 Zählern die Konsensusprognose bei 79,0 Punkten verfehlt, nachdem der vorläufige Wert sich auf 79,2 Punkte gestellt habe. Gleichwohl sei es im Berichtsmonat zu einer markanten Aufhellung von zuvor 74,3 Zählern gekommen. Mit dem aktuellen Stand sei das höchste Niveau seit Mai 2012 markiert worden.
Der Blick auf den langfristigen Chart verdeutliche, dass sich der Index im Bereich der Höchstwerte seit 2007 bewege. Der Index belege aber auch, dass die Topniveaus zwischen 95 und 100 Punkten unverändert weit entfernt seien.
Zusammenfassend ergebe sich ein Szenario, das den EUR gegenüber dem USD favorisiere. Erst ein nachhaltiges Unterschreiten der Unterstützungszone bei 1,2600 und 1,2630 neutralisiere das positive Bias des Euros. (01.10.2012/ac/a/m)









