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Am vergangenen Freitag blieben die US-Börsen anlässlich der Trauerfeier für den ehemaligen Präsidenten Reagan geschlossen, berichten die Experten von "iWatch" in ihrem Marktrückblick.
Die verkürzte Börsenwoche sei jedoch ereignisreich genug gewesen, um für ausreichend Gesprächsstoff zu sorgen. So seien am vergangenen Freitag die Arbeitsmarktdaten veröffentlicht worden. Sie seien etwas besser ausgefallen als erwartet. Gleichzeitig habe Intel die eigenen Prognosen für das laufende Quartal nach oben revidiert. Es habe also einige positive Überraschungen gegeben, die für eine kleine Börsenrallye hätten sorgen können.
Doch seit der internationale Terror sich zum Ziel gesetzt habe, stets unerwartete Anschläge zu verüben, zögen es Trader vor, vor jedem Wochenende ihre Positionen glatt zu stellen. Dadurch finde in der letzten Handelsstunde des Freitags häufig ein kleiner Ausverkauf statt, Käufer hingegen würden den ganzen Freitag lieber in Wartestellung bleiben und lieber am Montag kaufen, sofern keine negative Überraschung eingetreten sei.
Somit sei die Wirkung der beiden positiven Überraschungen vom Freitag auf den Montag verschoben worden. Die letzte Woche habe mit einem Sprung des Nasdaq über die 2.000-Punkte-Marke begonnen. Der Dow Jones habe in den beiden ersten Handelstagen 2,2% zugelegt.
Richtig optimistisch sei es an den Börsen geworden, als das US-Ministerium für Energie am Dienstag bekannt gegeben habe, dass der Ölpreis voraussichtlich vorerst seinen Hoechstkurs erreicht habe.
Jedoch habe dieser Optimismus nicht lange gewährt, denn der Fed-Chef Alan Greenspan habe verlauten lassen, dass die US-Notenbank bereit sei, inflationäre Tendenzen mit entsprechenden Mitteln zu bekämpfen. Entsprechendes Mittel sei in diesem Fall eine Anhebung des US-Leitzinses.
Damit sei die Rallye, die Ende Mai begonnen habe, als die geopolitischen Ereignisse aus dem Ruder zu geraten drohten, vorerst beendet. Der US-Dollar habe aufgrund ansteigender Renditen um 2 Cents zugelegt. Entsprechend habe die Unze Gold ihre Erholung beendet und sei wieder unter 390 US-Dollar abgesackt. Die Aktienbörsen hätten in den beiden vergangenen Tagen mehr oder weniger seitwärts tendiert.
Nachdem der Markt nun, Mitte Juni, in Nasdaq und Dow Jones wieder das Niveau vom Jahresbeginn erreicht habe, scheine sich die Anlegergemeinde weniger für die Aktienbörse zu interessieren. Eine lang anhaltende Seitwärtskonsolidierung hätten die Experten damals in Aussicht gestellt. Und nichts anderes sei nun passiert.
Jedoch hätten sich in der gleichen Zeitspanne andere Verschiebungen ergeben: Der US-Dollar habe in den vergangenen 5 Monaten gegenüber dem Euro um 6,25% zulegen können. Dementsprechend sei der Goldpreis um 7,5% gefallen. Die Rendite des 10-Jahres T-Bond habe im Januar noch bei 4,25% gestanden. Inzwischen sei sie um 65 Basispunkte (15%) auf 4,9% angestiegen.
Bush habe es inzwischen endlich geschafft, in der Irakfrage einen Lösungsweg einzuschlagen, der die Nato und die UN auf seine Seite hole. China wolle aktiv das eigene Wirtschaftswachstum drosseln und Südafrika werde die Fußballweltmeisterschaft 2010 austragen.
Die verkürzte Börsenwoche sei jedoch ereignisreich genug gewesen, um für ausreichend Gesprächsstoff zu sorgen. So seien am vergangenen Freitag die Arbeitsmarktdaten veröffentlicht worden. Sie seien etwas besser ausgefallen als erwartet. Gleichzeitig habe Intel die eigenen Prognosen für das laufende Quartal nach oben revidiert. Es habe also einige positive Überraschungen gegeben, die für eine kleine Börsenrallye hätten sorgen können.
Doch seit der internationale Terror sich zum Ziel gesetzt habe, stets unerwartete Anschläge zu verüben, zögen es Trader vor, vor jedem Wochenende ihre Positionen glatt zu stellen. Dadurch finde in der letzten Handelsstunde des Freitags häufig ein kleiner Ausverkauf statt, Käufer hingegen würden den ganzen Freitag lieber in Wartestellung bleiben und lieber am Montag kaufen, sofern keine negative Überraschung eingetreten sei.
Somit sei die Wirkung der beiden positiven Überraschungen vom Freitag auf den Montag verschoben worden. Die letzte Woche habe mit einem Sprung des Nasdaq über die 2.000-Punkte-Marke begonnen. Der Dow Jones habe in den beiden ersten Handelstagen 2,2% zugelegt.
Jedoch habe dieser Optimismus nicht lange gewährt, denn der Fed-Chef Alan Greenspan habe verlauten lassen, dass die US-Notenbank bereit sei, inflationäre Tendenzen mit entsprechenden Mitteln zu bekämpfen. Entsprechendes Mittel sei in diesem Fall eine Anhebung des US-Leitzinses.
Damit sei die Rallye, die Ende Mai begonnen habe, als die geopolitischen Ereignisse aus dem Ruder zu geraten drohten, vorerst beendet. Der US-Dollar habe aufgrund ansteigender Renditen um 2 Cents zugelegt. Entsprechend habe die Unze Gold ihre Erholung beendet und sei wieder unter 390 US-Dollar abgesackt. Die Aktienbörsen hätten in den beiden vergangenen Tagen mehr oder weniger seitwärts tendiert.
Nachdem der Markt nun, Mitte Juni, in Nasdaq und Dow Jones wieder das Niveau vom Jahresbeginn erreicht habe, scheine sich die Anlegergemeinde weniger für die Aktienbörse zu interessieren. Eine lang anhaltende Seitwärtskonsolidierung hätten die Experten damals in Aussicht gestellt. Und nichts anderes sei nun passiert.
Jedoch hätten sich in der gleichen Zeitspanne andere Verschiebungen ergeben: Der US-Dollar habe in den vergangenen 5 Monaten gegenüber dem Euro um 6,25% zulegen können. Dementsprechend sei der Goldpreis um 7,5% gefallen. Die Rendite des 10-Jahres T-Bond habe im Januar noch bei 4,25% gestanden. Inzwischen sei sie um 65 Basispunkte (15%) auf 4,9% angestiegen.
Bush habe es inzwischen endlich geschafft, in der Irakfrage einen Lösungsweg einzuschlagen, der die Nato und die UN auf seine Seite hole. China wolle aktiv das eigene Wirtschaftswachstum drosseln und Südafrika werde die Fußballweltmeisterschaft 2010 austragen.










