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US-Aktienmärkte zogen kräftig an




07.11.05 08:36
iWatch

Eine Serie ausgezeichneter US-Konjunkturdaten hat die US-Aktienmärkte wider erwarten binnen fünf Handelstagen kräftig nach oben geschoben, so das EKIP-Team von "iWatch".

Der Dow Jones habe auf Wochensicht knapp drei Prozent gewonnen, der S&P-500-Index habe sogar um 3,50 Prozent zugelegt, während der NASDAQ Composite um satte 4,7 Prozent habe empor klettern können. Ausschlaggebend hierfür seien die zuvor im Markt liegende Skepsis der Marktteilnehmer und deren Bedenken über den weiteren konjunkturellen Verlauf der US-Wirtschaft.

Diese zeige nun kaum noch Signale einer nachhaltigen Abschwächung auf. Im Gegenteil. Die Schätzung für das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal für die Volkswirtschaft in den USA sei mit einem Wachstum von 3,8 Prozent hereingekommen und habe damit über den Erwartungen von 3,6 Prozent gelegen. Zudem sei dies das 10. Quartal in Folge in der die US-Wirtschaft mit einer Rate von über drei Prozent gewachsen sei.

Angefangen habe die Serie der durchweg sehr guten US-Konjunkturdaten am Montag. Der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago sei überraschend im Oktober von 60,5 Punkten auf 62,9 Punkte angewachsen. Die persönlichen Einnahmen der privaten Haushalte seien im September ebenfalls unerwartet stark um 1,7 Prozent gegenüber dem Vormonat angestiegen.

Am Dienstag habe der Einkaufsmanagerindex indiziert, dass die Hochstimmung im Verarbeitenden Gewerbe anhalte, ja sich sogar noch deutlich verstärken könnte. Der nationale Einkaufsmanagerindex (ISM Index) sei im Oktober nur leicht von 59,4 auf 59,1 Punkte gefallen. Während die Komponenten für die Auftragseingänge und die Produktion geringfügig nachgegeben hätten, sei die Beschäftigungskomponente angestiegen.

Die augenblicklich gute Stimmung der Unternehmen sei der prinzipiell robusten konjunkturellen Lage in den USA, der Schubkraft des Wiederaufbaus nach den Hurrikanschäden und der höheren weltwirtschaftlichen Dynamik zu verdanken. Die zugrunde liegende Dynamik der US-Wirtschaft sei anhaltend hoch, was auch für ein robustes Wachstum im Jahresverlauf 2006 spreche.

Diese Einschätzung sei dann auch vom ISM im Nicht-verarbeitenden Gewerbe am Donnerstag bestätigt worden, der keine Anzeichen von konjunktureller Schwäche signalisiere. Der nationale Einkaufsmanagerindex ISM für das nicht-Verarbeitende Gewerbe sei im Oktober stärker als erwartet auf 60,0 Punkte angestiegen. Werte über 50 würden eine kräftig wachsende US-Wirtschaft indizieren.

Die Produktivitätszahlen vom Donnerstag hätten dann noch den i-Punkt oben drauf gesetzt. Die Produktivität sei im dritten Quartal unerwartet kräftig um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Die Lohnstückkosten hätten sich hierbei um 0,5 Prozent verringert und würden keine Anzeichen, der von den Notenbanken befürchteten Zwei-Runden-Effekten, bislang aufflackern lassen.








 
 

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