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London (aktiencheck.de AG) - US-Aktien sind wieder im Aufwind, berichten die Experten von Schroders.
Schroders, eine der größten unabhängigen Investmentgesellschaften weltweit, halte jetzt wieder übergewichtete Positionen im US-Markt. Die positive Einschätzung der Experten stütze sich vor allem auf drei Faktoren: Die amerikanische Unternehmenslandschaft befinde sich in guter Verfassung; Aktien würden trotz steigender Gewinne mit unterdurchschnittlichen Bewertungen gehandelt; Mega Caps seien jetzt so günstig wie schon seit 20 Jahren nicht mehr.
Insgesamt würden amerikanische Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung solide Bilanzen und hohe Cashflows aufweisen. Dem jüngsten ISI-Bericht zufolge würden die Sektoren Technologie, Gesundheit und Energie über einen doppelt so hohen Liquiditätsanteil wie in 1995 verfügen. Entsprechend sei auch das gegenwärtige Wiedererstarken der M&A-Aktivitäten zum Teil auf die kräftigen Cashflows in der Wirtschaft zurückzuführen.
Die Stärke von "Corporate America" zeige sich zudem an den Gewinnspannen. Der private Konsum halte ungebrochen an und auch der sich abkühlende Immobilienmarkt tue der Konjunktur keinen Abbruch.
Die Ertragsentwicklung in den USA verlaufe ausgesprochen erfreulich, schlage sich aber noch nicht in den Bewertungen nieder. Nach den von IBES und Datastream veröffentlichten Zahlen lägen die KGVs in den USA auf Basis geschätzter Gewinne derzeit bei 14,2 gegenüber durchschnittlich 16 während der letzten 18 Jahre.
Als aktiver Manager bemühe sich Schroders insbesondere um die Identifizierung erfolgreicher, aber unterbewerteter Unternehmen, von denen zurzeit etliche am amerikanischen Aktienmarkt vertreten seien. Interessant sei auch die Zunahme der M&A- und Private-Equity-Aktivitäten in den USA, die sowohl von reichlich vorhandener Liquidität als auch niedrigen Bewertungen angetrieben würden.
Überzeugende Rahmendaten würden die so genannten Mega Caps - die 20 größten Unternehmen in den USA - zu einem besonders lohnenden Anlageziel machen. Neben soliden Rahmendaten würden diese Unternehmen auch vom Zugang zu globalen Märkten und dem schwächeren US-Dollar profitieren.
Im Vergleich zum übrigen - bereits günstigen - Markt seien Mega Caps momentan unterbewertet. So hätten die Mega Caps in 2005 ein Ertragswachstum von 15,3 Prozent verzeichnet. Der Rest des Marktes habe dagegen nur ein Wachstum von 14,2 Prozent erzielt. Dieser Vorsprung spiegele sich jedoch noch nicht in der Aktien-Performance wider. Dies werde auch daran deutlich, dass Mega Caps im letzten Jahr eine Wertentwicklung von 6,3 Prozent verbucht hätten, gegenüber 15,5 Prozent für den Rest des Marktes. Sobald sich eine realistischere Einschätzung des US-Marktes durchsetze, könnten sich diese Zahlen schnell ändern.
Es sei also höchste Zeit, sich wieder dem amerikanischen Markt zuzuwenden, der bei Investoren in den letzten Jahren eher unter "ferner liefen" rangiert habe. (08.08.2006/ac/a/m)
Schroders, eine der größten unabhängigen Investmentgesellschaften weltweit, halte jetzt wieder übergewichtete Positionen im US-Markt. Die positive Einschätzung der Experten stütze sich vor allem auf drei Faktoren: Die amerikanische Unternehmenslandschaft befinde sich in guter Verfassung; Aktien würden trotz steigender Gewinne mit unterdurchschnittlichen Bewertungen gehandelt; Mega Caps seien jetzt so günstig wie schon seit 20 Jahren nicht mehr.
Insgesamt würden amerikanische Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung solide Bilanzen und hohe Cashflows aufweisen. Dem jüngsten ISI-Bericht zufolge würden die Sektoren Technologie, Gesundheit und Energie über einen doppelt so hohen Liquiditätsanteil wie in 1995 verfügen. Entsprechend sei auch das gegenwärtige Wiedererstarken der M&A-Aktivitäten zum Teil auf die kräftigen Cashflows in der Wirtschaft zurückzuführen.
Die Stärke von "Corporate America" zeige sich zudem an den Gewinnspannen. Der private Konsum halte ungebrochen an und auch der sich abkühlende Immobilienmarkt tue der Konjunktur keinen Abbruch.
Als aktiver Manager bemühe sich Schroders insbesondere um die Identifizierung erfolgreicher, aber unterbewerteter Unternehmen, von denen zurzeit etliche am amerikanischen Aktienmarkt vertreten seien. Interessant sei auch die Zunahme der M&A- und Private-Equity-Aktivitäten in den USA, die sowohl von reichlich vorhandener Liquidität als auch niedrigen Bewertungen angetrieben würden.
Überzeugende Rahmendaten würden die so genannten Mega Caps - die 20 größten Unternehmen in den USA - zu einem besonders lohnenden Anlageziel machen. Neben soliden Rahmendaten würden diese Unternehmen auch vom Zugang zu globalen Märkten und dem schwächeren US-Dollar profitieren.
Im Vergleich zum übrigen - bereits günstigen - Markt seien Mega Caps momentan unterbewertet. So hätten die Mega Caps in 2005 ein Ertragswachstum von 15,3 Prozent verzeichnet. Der Rest des Marktes habe dagegen nur ein Wachstum von 14,2 Prozent erzielt. Dieser Vorsprung spiegele sich jedoch noch nicht in der Aktien-Performance wider. Dies werde auch daran deutlich, dass Mega Caps im letzten Jahr eine Wertentwicklung von 6,3 Prozent verbucht hätten, gegenüber 15,5 Prozent für den Rest des Marktes. Sobald sich eine realistischere Einschätzung des US-Marktes durchsetze, könnten sich diese Zahlen schnell ändern.
Es sei also höchste Zeit, sich wieder dem amerikanischen Markt zuzuwenden, der bei Investoren in den letzten Jahren eher unter "ferner liefen" rangiert habe. (08.08.2006/ac/a/m)








