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Gemäß den Experten von "4investors.de" geht es ab der kommenden Woche wieder zur Sache: In den USA wird die Zahlensaison eingeläutet.
Mit dabei einige Schlüsselunternehmen mit weitreichender Bedeutung. Die Zinsfantasie sei zumindest in den USA dahin. Ein neuer Schub für die Aktienmärkte könne daher nur von guten Quartalszahlen kommen. Das Problem - zumindest jenseits des Atlantiks - sei, dass die Kurse bereits in freudiger Erwartung in die Höhe geschnellt seien. Komme es zu Enttäuschungen, gehe es rasant abwärts.
Vor den Zahlen sei gewöhnlich die Zeit der Gewinnwarnungen. Bislang seien die Märkte von richtig dicken Brocken verschont geblieben, wenn auch eine ganze Reihe von Gesellschaften vor schlechter als erwartet ausfallenden Ergebnissen gewarnt habe. Prominentes Beispiel sei Siebel, das zugleich eine Restrukturierung angekündigt habe.
In der kommenden Woche stünden erste wichtige Signalgeber auf dem Terminkalender: Unter anderem würden Yahoo! und General Electric über das zurückliegende Quartal berichten. Insbesondere von dem Internet-Primus Yahoo sei ein klares Signal zu erwarten. Auf Interesse stoßen dürften zudem die Zahlen von Juniper Networks und Pepsico.
In der am nächsten Dienstag erscheinenden Ausgabe des Börsenbriefes "4investors-weekly" würden die Experten einen Ausblick auf die anstehende Zahlensaison liefern. Der Schwerpunkt liege auf den Bereichen High-Tech, Internet und Biotechnologie. Insbesondere Microsoft, Intel, Dell und Cisco werde eine Schlüsselrolle für die kurzfristige Entwicklung zukommen.
Neben den Zahlen liege der Fokus des Interesses naturgemäß immer auf dem Ausblick "Licht am Ende des Tunnels oder weiter Wandern im finsteren Tal". Für eine Fortführung der Aufwärtsbewegung bzw. Verteidigung des erreichten Niveaus würden klare Indizien für eine grundlegende Aufhellung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen notwendig sein.
Die abgelaufene Woche sei von relativer Ruhe geprägt gewesen. Für Aufsehen habe Intershop gesorgt. Es sei weniger die erneute Gewinnwarnung gewesen, denn das Jenaer Unternehmen habe hier bereits eine traurige Tradition begründet. Vielmehr scheine sich der Augenblick zu nähern, an dem der Gesellschaft das finanzielle Totenglöcklein läute.
Für Aufregung habe wieder einmal WCM gesorgt; oder besser: die Presse. Zeitungen und Nachrichtenagenturen würden die anhaltenden Verhandlungen über die Zukunft des Unternehmens nutzen, um die an Nachrichten arme Zeit zu überbrücken. Bedauerlicherweise seien die Berichte immer wieder von erheblichen inhaltlichen Unschärfen geprägt.
Am Freitag Nachmittag sei dann wieder Phantasie in die Aktie gekommen. Der Nachrichtensender N-TV wolle erfahren haben, dass sich hinter den potenziellen neuen WCM-Investoren die US-Investmentbank Morgan Stanley, die britische Immobiliengruppe Blackstone und ein Privatinvestor verbergen sollen. WCM-Großaktionär Karl Ehlerding solle abgefunden werden und nach einer Kapitalerhöhung 10 Prozent an WCM behalten. Wie schon öfter im Fall WCM sollten Investoren den Gerüchten mit entsprechender kritischer Einstellung gegenüber treten - ohne damit unterstellen zu wollen, dass diese falsch seien.
Mit dabei einige Schlüsselunternehmen mit weitreichender Bedeutung. Die Zinsfantasie sei zumindest in den USA dahin. Ein neuer Schub für die Aktienmärkte könne daher nur von guten Quartalszahlen kommen. Das Problem - zumindest jenseits des Atlantiks - sei, dass die Kurse bereits in freudiger Erwartung in die Höhe geschnellt seien. Komme es zu Enttäuschungen, gehe es rasant abwärts.
Vor den Zahlen sei gewöhnlich die Zeit der Gewinnwarnungen. Bislang seien die Märkte von richtig dicken Brocken verschont geblieben, wenn auch eine ganze Reihe von Gesellschaften vor schlechter als erwartet ausfallenden Ergebnissen gewarnt habe. Prominentes Beispiel sei Siebel, das zugleich eine Restrukturierung angekündigt habe.
In der kommenden Woche stünden erste wichtige Signalgeber auf dem Terminkalender: Unter anderem würden Yahoo! und General Electric über das zurückliegende Quartal berichten. Insbesondere von dem Internet-Primus Yahoo sei ein klares Signal zu erwarten. Auf Interesse stoßen dürften zudem die Zahlen von Juniper Networks und Pepsico.
Neben den Zahlen liege der Fokus des Interesses naturgemäß immer auf dem Ausblick "Licht am Ende des Tunnels oder weiter Wandern im finsteren Tal". Für eine Fortführung der Aufwärtsbewegung bzw. Verteidigung des erreichten Niveaus würden klare Indizien für eine grundlegende Aufhellung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen notwendig sein.
Die abgelaufene Woche sei von relativer Ruhe geprägt gewesen. Für Aufsehen habe Intershop gesorgt. Es sei weniger die erneute Gewinnwarnung gewesen, denn das Jenaer Unternehmen habe hier bereits eine traurige Tradition begründet. Vielmehr scheine sich der Augenblick zu nähern, an dem der Gesellschaft das finanzielle Totenglöcklein läute.
Für Aufregung habe wieder einmal WCM gesorgt; oder besser: die Presse. Zeitungen und Nachrichtenagenturen würden die anhaltenden Verhandlungen über die Zukunft des Unternehmens nutzen, um die an Nachrichten arme Zeit zu überbrücken. Bedauerlicherweise seien die Berichte immer wieder von erheblichen inhaltlichen Unschärfen geprägt.
Am Freitag Nachmittag sei dann wieder Phantasie in die Aktie gekommen. Der Nachrichtensender N-TV wolle erfahren haben, dass sich hinter den potenziellen neuen WCM-Investoren die US-Investmentbank Morgan Stanley, die britische Immobiliengruppe Blackstone und ein Privatinvestor verbergen sollen. WCM-Großaktionär Karl Ehlerding solle abgefunden werden und nach einer Kapitalerhöhung 10 Prozent an WCM behalten. Wie schon öfter im Fall WCM sollten Investoren den Gerüchten mit entsprechender kritischer Einstellung gegenüber treten - ohne damit unterstellen zu wollen, dass diese falsch seien.








