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Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - In den USA hatte Hurricane "Sandy" im Oktober 2012 die Produktionsaktivitäten der Unternehmen an der US-Ostküste negativ beeinträchtigt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Im Aggregat des Landes habe sich dies in einem Monatsrückgang der Industrieproduktion um 0,7% niedergeschlagen. Im Folgemonat sei es zu einem Reboundeffekt (+1,1% gg. Vm.) gekommen, und auch im Dezember sollte der Output moderat gestiegen sein. Dadurch dürfte die Kapazitätsauslastung der Industrieanlagen auf 78,6% zugenommen haben. Eine größere Auslastungsquote als 79% habe es zuletzt im Mai 2008 gegeben.
Insgesamt befinde sich das Verarbeitende Gewerbe in den USA auf einem leichten Expansionskurs, wobei die Analysten im laufenden Jahr ein Plus bei der Produktion von 2,0% erwarten würden (2012e: 3,1%). Während eine Belebung der globalen Wachstumsdynamik positive Impulse generieren sollte, drohe durch die andauernden Unsicherheiten im Zusammenhang mit den fiskalischen Herausforderungen der US-Regierung zumindest in den ersten Monaten des neuen Jahres eine Investitionszurückhaltung.
Positiv habe sich zuletzt die Situation am US-Immobilienmarkt präsentiert. So dürften vom Bausektor auch 2013 positive Impulse für die Gesamtwirtschaft ausgehen. Darauf deute der NAHB-Hausmarktindex hin, der zum Jahresbeginn erstmals seit April 2006 wieder die Expansionsmarke von 50 Indexpunkten erreichen könnte. Während die Verbesserung der Lage am Häusermarkt die Stimmung der US-Konsumenten stützen sollte, sorge die schwache Lohnentwicklung für Verdruss.
Zwar habe die Inflationsrate im zweiten Halbjahr 2012 mit knapp 2% auf konstant niedrigem Niveau gelegen, die Nominallöhne seien zuletzt aber weniger stark gestiegen. Immerhin: Die Beschäftigungssituation habe sich in den vergangenen Monaten verbessert, und auch die Zahl der gearbeiteten Wochenstunden sei zuletzt leicht gestiegen. Die Teuerung dürfte 2013 im Durchschnitt bei knapp 2% verharren, für den Dezember 2012 rechne man mit einer Jahresrate der Konsumentenpreise von 1,8%.
In der Eurozone sollte die Inflation im Dezember bei 2,2% verblieben sein. Für das Gesamtjahr 2012 ergäbe sich dadurch ein Wert von 2,5% (2011: 2,7%, 2013e:1,8%). (16.01.2013/ac/a/m)
Im Aggregat des Landes habe sich dies in einem Monatsrückgang der Industrieproduktion um 0,7% niedergeschlagen. Im Folgemonat sei es zu einem Reboundeffekt (+1,1% gg. Vm.) gekommen, und auch im Dezember sollte der Output moderat gestiegen sein. Dadurch dürfte die Kapazitätsauslastung der Industrieanlagen auf 78,6% zugenommen haben. Eine größere Auslastungsquote als 79% habe es zuletzt im Mai 2008 gegeben.
Positiv habe sich zuletzt die Situation am US-Immobilienmarkt präsentiert. So dürften vom Bausektor auch 2013 positive Impulse für die Gesamtwirtschaft ausgehen. Darauf deute der NAHB-Hausmarktindex hin, der zum Jahresbeginn erstmals seit April 2006 wieder die Expansionsmarke von 50 Indexpunkten erreichen könnte. Während die Verbesserung der Lage am Häusermarkt die Stimmung der US-Konsumenten stützen sollte, sorge die schwache Lohnentwicklung für Verdruss.
Zwar habe die Inflationsrate im zweiten Halbjahr 2012 mit knapp 2% auf konstant niedrigem Niveau gelegen, die Nominallöhne seien zuletzt aber weniger stark gestiegen. Immerhin: Die Beschäftigungssituation habe sich in den vergangenen Monaten verbessert, und auch die Zahl der gearbeiteten Wochenstunden sei zuletzt leicht gestiegen. Die Teuerung dürfte 2013 im Durchschnitt bei knapp 2% verharren, für den Dezember 2012 rechne man mit einer Jahresrate der Konsumentenpreise von 1,8%.
In der Eurozone sollte die Inflation im Dezember bei 2,2% verblieben sein. Für das Gesamtjahr 2012 ergäbe sich dadurch ein Wert von 2,5% (2011: 2,7%, 2013e:1,8%). (16.01.2013/ac/a/m)








