UBS günstig bewertet




23.02.05 10:38
BörseGo

Die Experten von "BoerseGo" sind in ihrem aktuellen "Tec-Report" der Meinung, dass die günstig bewertete Aktie von UBS (ISIN CH0012032030 / WKN 914830) Kurspotenzial hat.

Die UBS sei die größte Geschäftsbank der Schweiz. Und neben den britischen Instituten HSBC und Royal Bank of Scotland eine der wenigen, die im Konzert der Großen ganz vorne mitspielen könne. Gemessen am Börsenwert sei der Konzern derzeit die siebtgrößte Bankgesellschaft der Welt, auf dem europäischen Kontinent die größte. Weltweit an der Spitze stehe die UBS, die 1997 aus dem Zusammenschluss des Schweizer Bankvereins mit der Bankgesellschaft entstanden sei, im Bereich der Vermögensverwaltung: Kein anderes Unternehmen betreue so viel Kundengelder wie die UBS.

Mit den Ergebnissen des abgelaufenen Jahres, die man kürzlich bekannt gegeben habe, habe man die Prognosen der Analysten klar übertroffen. Im Geschäftsjahr 2004 habe man den Nettogewinn um knapp 30 Prozent auf 8,09 Milliarden Franken gesteigert. Gute Ergebnisse habe der Bereich Vermögensverwaltung geliefert: Das verwaltete Vermögen habe sich zum Jahresende auf 2,25 Billionen Franken (1,46 Billionen Euro) belaufen. Zudem habe man eine höhere Dividende angekündigt: Nach 2,60 Franken im Vorjahr werde man 3,00 Franken je Aktie an die Anteilseigner ausschütten. Daraus errechne sich eine Dividendenrendite von knapp drei Prozent.

Das Unternehmen sei in unterschiedlichen Bereichen gut positioniert und sollte auch in Zukunft weiter wachsen. Das renditestärkste und damit auch das wichtigste Segment sei der Bereich Vermögensverwaltung: Rund zwei Drittel der Kundengelder in Höhe von 2,25 Billionen Franken würden dabei auf die globale Vermögensverwaltung für Privatkunden entfallen, das so genannte Wealth Management. Der Rest gehe auf das Konto des Bereichs Asset Managements: Hier seien das Anlagegeschäft mit institutionellen Kunden und der Fondsbereich zusammengefasst. Vor dem Hintergrund, dass auch in den kommenden Monaten weitere Fusionen anstehen dürften, sollte sich auch der Investmentbereich weiterhin positiv entwickeln. Bei so genannten Mergers & Acquisitions stehe UBS hinter fünf US-Banken weltweit auf Position sechs.

Wenngleich größere Deals wohl nicht in Sicht seien, könnte die UBS ihre Geschäfte doch auch selbst durch Übernahmen stärken. Vor einiger Zeit habe man Merrill Lynch Deutschland übernommen. Neben dem heimischen habe man vor allem den deutschen Markt im Visier. Rund 300.000 Haushalte habe man als potenzielle Vermögensverwaltungskunden ausgemacht. Der Marktanteil, der sich derzeit noch im niedrigen einstelligen Prozentbereich bewege, dürfte in Zukunft erheblich gesteigert werden können. Die UBS sei vor allem im Vermögensverwaltungsbereich bestens positioniert und dürfte auch in den kommenden Jahren weiter wachsen.

Mit einem KGV von 13 ist die Aktie von UBS nach wie vor günstig bewertet, so die Experten von "BoerseGo". Zudem winke eine Dividendenrendite von fast drei Prozent. Bei Bankaktien kämen Anleger an der UBS nicht vorbei.








 
 
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