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Trojan Technologies verkaufen




10.05.00 00:00
Murphy & Spitz Research

Murphy&Spitz Research empfiehlt den Verkauf von Trojan Technologies Inc. (TJNTF.NAP).

Nach einem verheerenden Geschäftsjahr 1998/99 seien die Restrukturierungsbemühungen bei Trojan Technologies noch nicht beendet. Das Unternehmen, das in den 90er Jahren zum Weltmarktführer für die umweltfreundliche Wasserdesinfektion mit UV-Technologie geworden sei, habe im vergangenen Jahr gravierende Probleme einräumen müssen. Diese würden sich über die innerbetrieblichen Strukturen des Unternehmens (Buchhaltung, Lagerhaltung, hoher Verwaltungsaufwand) erstrecken und sich auch auf die Qualität der Produkte auswirken.

Dies habe zu teuren Wartungsarbeiten geführt, welche die Preise der ursprünglich ausgelieferten Anlagen in Einzelfällen überschritten hätten. Die akuten Probleme des Unternehmens würden sich in einem deutlich gesunkenen Halbjahresumsatz der Gesellschaft und ausbleibenden
Großaufträgen manifestieren.

Analyst Philipp Spitz rechne daher auch nicht mit dem von der Gesellschaft angekündigten turn-around noch in diesem Jahr. „In den vergangenen Monaten sind die jahrelang in Pressemitteilungen verkündeten neuen Aufträge ausgeblieben. Der Verlust der Marktführerschaft zeichnet sich deutlich ab, da gleichzeitig die deutsche WEDECO AG (Düsseldorf) ihren Marktanteil ausbaut“, so der Analyst.

Die Aktie von Trojan Technologies Inc. sei durch den Anlageausschuß des Umwelt Aktiendepot Welt aufgrund des hohen wirtschaftlichen Risikos und der Zusammenarbeit der Gesellschaft mit der Atomindustrie abgelehnt. Dieses von Murphy&Spitz Umwelt Consult verwaltete Portfolio investiere in Zukunftsbranchen wie Regenerative Energie und Wasseraufbereitung. Zu
Murphy&Spitz gehöre Deutschlands führendes Wertpapierresearch für internationale und deutsche Umweltaktien.








 
 

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