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Die Experten von "Smallcap Investor" stufen die Aktie von T-Online (ISIN DE0005557706 / WKN 555770) mit "verkaufen" ein.
Nach dem "Angebot" an die freien Aktionäre, deren Papiere zu einem Preis von 8,99 Euro zurückzukaufen, stelle sich für viele die Frage, was man in dieser Situation tun sollte. Der Preis entspreche dem aktuellen Marktpreis und enthalte keinerlei Aufschlag. Dieser Umstand dürfte für viele Aktionäre, in der ersten Reaktion, von diesem Angebot Abstand nehmen und auf ein verbessertes Angebot hoffen lassen. Dies dürfte sich in diesem Fall aber als Trugschluss erweisen.
Sollte es zu einer Einigung zwischen beiden Untenehmen kommen, wovon ausgegangen werden dürfe, könnte T-Online wieder mit der Deutschen Telekom verschmolzen werden. Hierfür bedürfe es allerdings einer 75%igen Mehrheit auf der Hauptversammlung. Angesichts eines Anteils von 74 Prozent seitens der Deutschen Telekom, bestehe auch hier kein Zweifel, dass es einen Entscheid zu Gunsten der Telekom geben werde. Somit bekämen T-Online Besitzer statt eines verbesserten Angebotes Aktien der Deutschen Telekom ins Depot gebucht. Das Umtauschverhältnis dürfte sich auf ein Wertgutachten der KfW stützen.
Schon heute scheine klar, dass dieses Gutachten einen geringeren oder äquivalenten Wert zu den 8,99 Euro aufweisen dürfte. Speziell für Anleger, welche die Aktie im Rahmen des Börsenganges erworben hätten, stelle sich die Frage, wie man vor zwei Jahren auf eine Bewertung von knapp 27 Euro pro Aktie gekommen sei und jetzt einen so drastischen Verlust bei der Bewertung hinnehmen müsse, obwohl sich das Unternehmen die letzten Jahre doch sehr gut entwickelt habe.
Die Frage sei: Laufe die Telekom hier Gefahr, einen nicht unerheblichen Kredit auf dem Kapitalmarkt zu verspielen, nämlich das Vertrauen der Anleger? Noch vor zwei Jahren sei dem Anleger ein Investment, in einem von der Telekom unabhängig geführtem, eigenständigen Unternehmen, offeriert worden und nun habe man bald wieder Aktien des ehemaligen Mutterkonzerns im Depot.
Habe man hier nicht eine, in gewisser Weise, ähnliche Situation wie bei der Verstaatlichungsangst einiger Unternehmen in Russland. Hier würden westliche Institute mit dem Abzug von Kapital, angesichts des massiven Vertrauensverlustes drohen und vor Neuengagements in der Zukunft zurückschrecken. Bleibe aus Sicht der Telekom zu hoffen, dass sich dies nicht irgendwann räche, schließlich gebe es Pläne anderer Sparten, wie z.B. T-Mobil, an der Börse zu platzieren.
Viele Anleger würden nach dem Angebot der Deutschen Telekom auf weitere Kurssteigerungen hoffen. Doch in diesem speziellen Fall dürfte sich dies als Trugschluss erweisen. Denn bis auf eine kleine, rein kosmetische Anpassung dürften die Aktionäre mit keiner Nachbesserung rechnen.
Die Experten von "Smallcap Investor" stellen daher die Aktien der T-Online zum Verkauf. Die freigewordene Liquidität sei in anderen Werten gewinnbringender angelegt. Das Kursziel liege bei maximal 9,50 Euro.
Nach dem "Angebot" an die freien Aktionäre, deren Papiere zu einem Preis von 8,99 Euro zurückzukaufen, stelle sich für viele die Frage, was man in dieser Situation tun sollte. Der Preis entspreche dem aktuellen Marktpreis und enthalte keinerlei Aufschlag. Dieser Umstand dürfte für viele Aktionäre, in der ersten Reaktion, von diesem Angebot Abstand nehmen und auf ein verbessertes Angebot hoffen lassen. Dies dürfte sich in diesem Fall aber als Trugschluss erweisen.
Sollte es zu einer Einigung zwischen beiden Untenehmen kommen, wovon ausgegangen werden dürfe, könnte T-Online wieder mit der Deutschen Telekom verschmolzen werden. Hierfür bedürfe es allerdings einer 75%igen Mehrheit auf der Hauptversammlung. Angesichts eines Anteils von 74 Prozent seitens der Deutschen Telekom, bestehe auch hier kein Zweifel, dass es einen Entscheid zu Gunsten der Telekom geben werde. Somit bekämen T-Online Besitzer statt eines verbesserten Angebotes Aktien der Deutschen Telekom ins Depot gebucht. Das Umtauschverhältnis dürfte sich auf ein Wertgutachten der KfW stützen.
Die Frage sei: Laufe die Telekom hier Gefahr, einen nicht unerheblichen Kredit auf dem Kapitalmarkt zu verspielen, nämlich das Vertrauen der Anleger? Noch vor zwei Jahren sei dem Anleger ein Investment, in einem von der Telekom unabhängig geführtem, eigenständigen Unternehmen, offeriert worden und nun habe man bald wieder Aktien des ehemaligen Mutterkonzerns im Depot.
Habe man hier nicht eine, in gewisser Weise, ähnliche Situation wie bei der Verstaatlichungsangst einiger Unternehmen in Russland. Hier würden westliche Institute mit dem Abzug von Kapital, angesichts des massiven Vertrauensverlustes drohen und vor Neuengagements in der Zukunft zurückschrecken. Bleibe aus Sicht der Telekom zu hoffen, dass sich dies nicht irgendwann räche, schließlich gebe es Pläne anderer Sparten, wie z.B. T-Mobil, an der Börse zu platzieren.
Viele Anleger würden nach dem Angebot der Deutschen Telekom auf weitere Kurssteigerungen hoffen. Doch in diesem speziellen Fall dürfte sich dies als Trugschluss erweisen. Denn bis auf eine kleine, rein kosmetische Anpassung dürften die Aktionäre mit keiner Nachbesserung rechnen.
Die Experten von "Smallcap Investor" stellen daher die Aktien der T-Online zum Verkauf. Die freigewordene Liquidität sei in anderen Werten gewinnbringender angelegt. Das Kursziel liege bei maximal 9,50 Euro.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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