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Die Experten von "4investors.de" berichten, dass für Syzygy (ISIN DE0005104806 / WKN 510480) Übernahmefantasie besteht.
Die Aktie des Bad Homburger eBusiness-Dienstleisters biete mehr als nur die Aussicht auf gute Quartalszahlen am 29. Juli und eine Sonderausschüttung im Februar 2004.
Cash allein mache nicht glücklich. Wichtiger sei, es gewinnbringend zu investieren. Der Spruch treffe auf viele Unternehmen zu, deren Cashposition je Aktie in der Nähe des Aktienkurses liege. Dass solche Gesellschaften, Börsianer würden sie gerne "Cash-Werte" nennen, unterbewertet seien, liege auf der Hand: Das operative Geschäft bekomme von den Börsianern dann kaum den Wert zugemessen, der ihm zugebilligt werden könne.
Syzygy sei eines dieser Unternehmen. Der Aktienkurs von aktuell 5,62 Euro werde zu rund 85 Prozent von liquiden Mitteln oder Wertpapieren abgedeckt. Das Geschäft laufe profitabel: Im ersten Quartal sei bei einem Umsatz von 3,8 Mio. Euro ein operativer Gewinn von knapp 0,2 Mio. Euro erzielt worden. Netto habe Syzygy per 31. März je Aktie einen Gewinn von 5 Cent ausgewiesen. Zahlen, die das Unternehmen im zweiten Quartal wiederholt haben dürfte. Syzygy liege damit über Plan, das stehe fest. Bislang habe das Management um CEO Marco Seiler den Gewinn je Aktie für 2003 auf 16 Cent geschätzt. Eine Zahl, die in den kommenden Wochen und Monaten eher Richtung 19 bis 20 Cent angehoben werden dürfte. Seiler widerspreche nicht, dass eine Anhebung der Planzahlen im Gespräch sei, ohne jedoch konkrete Größenordnungen zu nennen.
Die Anhebung der Gewinnschätzungen habe der Kurs bereits vorweg genommen. Von 3,20 Euro zu Jahresbeginn habe die Notierung in der Spitze mehr als 80 Prozent gewonnen. Dass damit noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein müsse, zeige ein Blick auf Vergleichsbewertungen. Bei Konkurrenten werde das operative Geschäft häufig mit dem 1 bis 1,5-fachen des Umsatzes bewertet. Lege man eine Umsatzprognose von 15 Mio. Euro für 2003 zugrunde, müsste allein das operative Geschäft je Aktie zwischen 1,25 und 1,85 Euro wert sein. Hinzu komme der Cashbestand des schuldenfreien Unternehmens von rund 4,85 Euro je Aktie. Der "faire Wert" einer Aktie sollte also um zwischen 6,10 und 6,70 Euro liegen.
Nicht eingepreist wären dann Wachstumsphantasien, die Zweifels ohne bestünden. Während Syzygy zurzeit vor allem den Automobilsektor fokussiere, sollten in Zukunft verstärkt auch andere Bereiche angesprochen werden. Die Finanzdienstleister wären bei einer Erholung des Umfeldes eine mögliche Zielgruppe. Hier habe sich ein Innovationsstau gebildet, so Seiler, der beseitigt werden müsse. Die Banken stünden unter Druck: Die Vertriebskosten müssten runter, Filialen würden geschlossen, dagegen gewinne das Internet als kostengünstiger Vertriebs- und Kontaktkanal immer mehr an Bedeutung. Noch würden sich Banken zurückhaltend zeigen. Sei die Strukturkrise der Branche 2004 überwunden, könnte es hier sehr schnell zu neuer Phantasie kommen.
Nicht zuletzt würden aufgrund des hohen Cash-Berges der Bad Homburger auch Übernahmen eine Rolle spielen, auch wenn Seiler hier keinen Druck aufkommen lassen wolle. Man sondiere den Markt, lasse sich aber trotz der gesunkenen Bewertungen von möglichen Übernahmekandidaten Zeit. Seiler: "Wichtiger ist der richtige Partner. "Zu lange könne Seiler aber auch nicht warten, sonst könnte Syzygy aufgrund der hohen Cash-Position und der Unterbewertung des operativen Geschäftes im Vergleich zu Konkurrenten selbst schnell Ziel einer Übernahme werden. Mehr als 50 Prozent des Aktienkapitals lägen in festen Händen. Größter Einzelaktionär und nicht weit entfernt von der 30%-Schwelle sei die WPP-Gruppe, die schon früher einmal Übernahmeabsichten habe durchklingen lassen.
Die Experten von "4investors.de" sind der Meinung, dass Syzygy Übernahmefantasie besitzt.
Die Aktie des Bad Homburger eBusiness-Dienstleisters biete mehr als nur die Aussicht auf gute Quartalszahlen am 29. Juli und eine Sonderausschüttung im Februar 2004.
Cash allein mache nicht glücklich. Wichtiger sei, es gewinnbringend zu investieren. Der Spruch treffe auf viele Unternehmen zu, deren Cashposition je Aktie in der Nähe des Aktienkurses liege. Dass solche Gesellschaften, Börsianer würden sie gerne "Cash-Werte" nennen, unterbewertet seien, liege auf der Hand: Das operative Geschäft bekomme von den Börsianern dann kaum den Wert zugemessen, der ihm zugebilligt werden könne.
Die Anhebung der Gewinnschätzungen habe der Kurs bereits vorweg genommen. Von 3,20 Euro zu Jahresbeginn habe die Notierung in der Spitze mehr als 80 Prozent gewonnen. Dass damit noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein müsse, zeige ein Blick auf Vergleichsbewertungen. Bei Konkurrenten werde das operative Geschäft häufig mit dem 1 bis 1,5-fachen des Umsatzes bewertet. Lege man eine Umsatzprognose von 15 Mio. Euro für 2003 zugrunde, müsste allein das operative Geschäft je Aktie zwischen 1,25 und 1,85 Euro wert sein. Hinzu komme der Cashbestand des schuldenfreien Unternehmens von rund 4,85 Euro je Aktie. Der "faire Wert" einer Aktie sollte also um zwischen 6,10 und 6,70 Euro liegen.
Nicht eingepreist wären dann Wachstumsphantasien, die Zweifels ohne bestünden. Während Syzygy zurzeit vor allem den Automobilsektor fokussiere, sollten in Zukunft verstärkt auch andere Bereiche angesprochen werden. Die Finanzdienstleister wären bei einer Erholung des Umfeldes eine mögliche Zielgruppe. Hier habe sich ein Innovationsstau gebildet, so Seiler, der beseitigt werden müsse. Die Banken stünden unter Druck: Die Vertriebskosten müssten runter, Filialen würden geschlossen, dagegen gewinne das Internet als kostengünstiger Vertriebs- und Kontaktkanal immer mehr an Bedeutung. Noch würden sich Banken zurückhaltend zeigen. Sei die Strukturkrise der Branche 2004 überwunden, könnte es hier sehr schnell zu neuer Phantasie kommen.
Nicht zuletzt würden aufgrund des hohen Cash-Berges der Bad Homburger auch Übernahmen eine Rolle spielen, auch wenn Seiler hier keinen Druck aufkommen lassen wolle. Man sondiere den Markt, lasse sich aber trotz der gesunkenen Bewertungen von möglichen Übernahmekandidaten Zeit. Seiler: "Wichtiger ist der richtige Partner. "Zu lange könne Seiler aber auch nicht warten, sonst könnte Syzygy aufgrund der hohen Cash-Position und der Unterbewertung des operativen Geschäftes im Vergleich zu Konkurrenten selbst schnell Ziel einer Übernahme werden. Mehr als 50 Prozent des Aktienkapitals lägen in festen Händen. Größter Einzelaktionär und nicht weit entfernt von der 30%-Schwelle sei die WPP-Gruppe, die schon früher einmal Übernahmeabsichten habe durchklingen lassen.
Die Experten von "4investors.de" sind der Meinung, dass Syzygy Übernahmefantasie besitzt.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,35 € | 1,365 € | -0,015 € | -1,10% | 24.04./21:46 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005104806 | 510480 | 2,65 € | 1,06 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
1,35 € | -1,10% | 24.04.26 |
| Hamburg | 1,315 € | +3,14% | 24.04.26 |
| München | 1,36 € | +3,03% | 24.04.26 |
| Xetra | 1,37 € | +1,86% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 1,295 € | +1,57% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 1,315 € | 0,00% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 1,295 € | -1,15% | 24.04.26 |
= Realtime
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