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Der Analyst Robert Schramm von Independent Research empfiehlt die Aktie der Sunline AG bis 5,80 Euro zu zeichnen.
Die Sunline AG sei ein solares Systemhaus mit den Geschäftsfeldern netzgebundene und netzunabhängige Photovoltaik (PV) sowie Solarthermie. Das Unternehmen sei bereits im Oktober 1986 als GWU-Solar gegründet worden. Im September 1992 sei die Umwandlung zur GWU-Solar GmbH erfolgt. Im August 2005 sei die GWU Solar GmbH auf die Sunline AG verschmolzen worden. Sunline verstehe sich als Voll-Service Solaranbieter für private Endkunden und Projektoren von Großanlagen. Dazu habe das Unternehmen mit der Marke "Sunline" bereits seit vielen Jahren ein bekanntes Image im Markt etabliert. Da das Unternehmen in den Ursprüngen aus dem Geschäft mit PV-Nischen- und Inselanwendungen stamme, verfüge Sunline hier über eine besonders hohe Namensbekanntheit und nach eigenen Angaben über einen Marktanteil von 30%.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr sei der nun auf die Sunline AG verschmolzene GWU Solar eine Umsatzsteigerung um 76% auf 33,6 Mio. Euro gelungen. Das Umsatzwachstum hätte noch wesentlich höher ausfallen können, wäre nicht durch eine verzögerte Genehmigung einer Auftragsfinanzierung eine zugesagte Liefermenge an Solarmodulen verloren gegangen. Außerdem habe die Gesellschaft nicht über die benötigte Kapitalbasis verfügt, um weitere größere Mengen an Modulen kaufen zu können. Dennoch habe das Umsatzplus für eine deutlich überproportionale Ergebnissteigerung gesorgt. Das EBIT sei um 124% auf 0,7 Mio. Euro gestiegen. Der Jahresüberschuss habe auf 0,30 Mio. Euro zugelegt.
Das erste Halbjahr 2005 sei erneut durch die boomende Nachfrage nach PV-Produkten einerseits und Engpässen bei den Vorprodukten andererseits gekennzeichnet gewesen. Wiederum habe Sunline nicht über die finanzielle Ausstattung verfügt, ausreichende Volumina an Modul-Lieferungen sicherzustellen. Zwar hätten zwei neue Lieferanten für PV-Module gewonnen werden können, doch habe sich der Umsatz mit 15,5 Mio. Euro leicht unter den unternehmenseigenen Schätzungen bewegt. Da die Gesellschaft jedoch über eine sehr schlanke Kostenstruktur verfüge, habe ein EBIT von über 0,6 Mio. Euro - und damit leicht über Plan - erzielt werden können.
Für das gesamte Jahr 2005 würden die Analysten Umsätze in Höhe von 44,7 Mio. Euro in Aussicht stellen. Im Folgejahr würden die Analysten mit einer weiter erhöhten Wachstumsgeschwindigkeit aufgrund einer dann verbesserten Finanzausstattung rechnen. Der Umsatz sollte um 80% auf 80,4 Mio. Euro zulegen. In der weiteren Kostenstruktur würden die Analysten die Sunline AG für sehr schlank aufgestellt halten, was auch das Resultat der langjährigen Branchenerfahrung sei. So würden die Analysten bereits für das laufende Geschäftsjahr mit einer Steigerung der EBIT-Marge auf 5,1% nach 2,1% in 2004 rechnen. Nach Ansicht der Analysten dürfte die EBIT-Marge in 2006 weiter auf dann 5,4% zulegen. Da sich das Finanzergebnis vor dem Hintergrund der Privatplatzierung sowie des Börsengangs 2005 erheblich verbessern sollte, würden die Analysten auch mit einer Steigerung der Earnings before Tax (EBT) rechnen. Umgerechnet auf die gewichtet 4,825 Mio. Aktien ergebe sich ein EPS 2005e von 0,21 Euro. Für 2006 würden die Analysten ein Ergebnis je Aktie von 0,36 Euro in Aussicht stellen. Das entspreche einer Steigerung um 71% trotz der dann auf 6,225 Mio. Stk. erhöhten Aktienzahl.
Insgesamt würden die Analysten die Sunline AG gut aufgestellt sehen. Die Erschließung der Finanzierungsquelle Börse sowie die von den Analysten für 2007 in Aussicht gestellte Entspannung im PV-Materialversorgungsbereich dürften die strategische Positionierung der Gesellschaft stärken. Positives Überraschungspotenzial würden die nicht in den Prognosen einbezogenen, selbstentwickelten und patentierten Anwendungen im Consumerbereich bieten.
Die Analysten von Independent Research empfehlen bei der Sunline-Aktie die Zeichnung bis 5,80 Euro.
Die Sunline AG sei ein solares Systemhaus mit den Geschäftsfeldern netzgebundene und netzunabhängige Photovoltaik (PV) sowie Solarthermie. Das Unternehmen sei bereits im Oktober 1986 als GWU-Solar gegründet worden. Im September 1992 sei die Umwandlung zur GWU-Solar GmbH erfolgt. Im August 2005 sei die GWU Solar GmbH auf die Sunline AG verschmolzen worden. Sunline verstehe sich als Voll-Service Solaranbieter für private Endkunden und Projektoren von Großanlagen. Dazu habe das Unternehmen mit der Marke "Sunline" bereits seit vielen Jahren ein bekanntes Image im Markt etabliert. Da das Unternehmen in den Ursprüngen aus dem Geschäft mit PV-Nischen- und Inselanwendungen stamme, verfüge Sunline hier über eine besonders hohe Namensbekanntheit und nach eigenen Angaben über einen Marktanteil von 30%.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr sei der nun auf die Sunline AG verschmolzene GWU Solar eine Umsatzsteigerung um 76% auf 33,6 Mio. Euro gelungen. Das Umsatzwachstum hätte noch wesentlich höher ausfallen können, wäre nicht durch eine verzögerte Genehmigung einer Auftragsfinanzierung eine zugesagte Liefermenge an Solarmodulen verloren gegangen. Außerdem habe die Gesellschaft nicht über die benötigte Kapitalbasis verfügt, um weitere größere Mengen an Modulen kaufen zu können. Dennoch habe das Umsatzplus für eine deutlich überproportionale Ergebnissteigerung gesorgt. Das EBIT sei um 124% auf 0,7 Mio. Euro gestiegen. Der Jahresüberschuss habe auf 0,30 Mio. Euro zugelegt.
Für das gesamte Jahr 2005 würden die Analysten Umsätze in Höhe von 44,7 Mio. Euro in Aussicht stellen. Im Folgejahr würden die Analysten mit einer weiter erhöhten Wachstumsgeschwindigkeit aufgrund einer dann verbesserten Finanzausstattung rechnen. Der Umsatz sollte um 80% auf 80,4 Mio. Euro zulegen. In der weiteren Kostenstruktur würden die Analysten die Sunline AG für sehr schlank aufgestellt halten, was auch das Resultat der langjährigen Branchenerfahrung sei. So würden die Analysten bereits für das laufende Geschäftsjahr mit einer Steigerung der EBIT-Marge auf 5,1% nach 2,1% in 2004 rechnen. Nach Ansicht der Analysten dürfte die EBIT-Marge in 2006 weiter auf dann 5,4% zulegen. Da sich das Finanzergebnis vor dem Hintergrund der Privatplatzierung sowie des Börsengangs 2005 erheblich verbessern sollte, würden die Analysten auch mit einer Steigerung der Earnings before Tax (EBT) rechnen. Umgerechnet auf die gewichtet 4,825 Mio. Aktien ergebe sich ein EPS 2005e von 0,21 Euro. Für 2006 würden die Analysten ein Ergebnis je Aktie von 0,36 Euro in Aussicht stellen. Das entspreche einer Steigerung um 71% trotz der dann auf 6,225 Mio. Stk. erhöhten Aktienzahl.
Insgesamt würden die Analysten die Sunline AG gut aufgestellt sehen. Die Erschließung der Finanzierungsquelle Börse sowie die von den Analysten für 2007 in Aussicht gestellte Entspannung im PV-Materialversorgungsbereich dürften die strategische Positionierung der Gesellschaft stärken. Positives Überraschungspotenzial würden die nicht in den Prognosen einbezogenen, selbstentwickelten und patentierten Anwendungen im Consumerbereich bieten.
Die Analysten von Independent Research empfehlen bei der Sunline-Aktie die Zeichnung bis 5,80 Euro.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 0,0205 € | 0,02 € | 0,0005 € | +2,50% | 22.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A0BMP00 | A0BMP0 | 0,13 € | 0,014 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
| München | 0,0205 € | +2,50% | 22.04.26 |
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