Die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Das Produktportfolio wächst durch Zukäufe massiv. Dennoch verliert die Aktie von Steyr Motors weiter an Boden. Auf dem Papier läuft die Transformation zum Komplettanbieter exakt nach Plan. An der Börse klaffen Realität und Stimmung jedoch spürbar auseinander.
Am Freitag schloss das Papier bei 37,90 Euro. Das entspricht einem Wochenverlust von rund vier Prozent. Damit notiert der Titel deutlich unter seinem Rekordhoch vom vergangenen Sommer. Auch die wichtige 50-Tage-Linie rückt aktuell außer Reichweite.
Zukauf bringt neue PS-Klassen
Operativ treibt das Management den Ausbau zügig voran. Im April hat Steyr Motors die dänische BUKH A/S erfolgreich übernommen. Das Ziel: Der Konzern will sich als Komplettanbieter für maritime und militärische Anwendungen etablieren. Die Dänen ergänzen das bisherige Portfolio perfekt.
Bisher bot Steyr Motoren bis maximal 300 PS an. Künftig deckt das Unternehmen eine Spanne von 24 bis 700 PS ab. Dieser Sprung soll die Chancen bei internationalen Ausschreibungen deutlich verbessern. Das Management rechnet rasch mit einem positiven Ergebnisbeitrag.
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Investoren fordern Details
Am Dienstag präsentiert sich der Vorstand auf einer Investorenkonferenz in Madrid. Dort erwarten Anleger konkrete Details zur BUKH-Integration. Ein weiteres Kernthema ist der Abarbeitungsplan für den enormen Auftragsbestand. Dieser beläuft sich auf über 300 Millionen Euro.
Die Verträge laufen teilweise bis in das Jahr 2030. Sie umfassen langfristige Rahmenvereinbarungen mit Rüstungskonzernen wie KNDS und Rheinmetall. Das sorgt für eine hohe Planungssicherheit. Die Visibilität der künftigen Umsätze gilt in der Branche als überdurchschnittlich.
Der Blick auf die Zahlen
Vergangene Woche zahlte Steyr Motors erstmals eine Dividende von 0,25 Euro je Anteilsschein. Für das laufende Gesamtjahr peilt das Management einen Umsatz von bis zu 95 Millionen Euro an. Die operative Marge soll dabei im zweistelligen Prozentbereich liegen. Analysten erwarten für das Gesamtjahr einen Gewinn von 2,22 Euro je Aktie.
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Der nächste Prüfstein folgt in wenigen Wochen. Am 20. Mai veröffentlicht das Unternehmen den Bericht zum ersten Quartal. Dieses Zahlenwerk zeigt die Entwicklung des organischen Kerngeschäfts kurz vor der vollen BUKH-Konsolidierung. Hält das Wachstum hier an, könnte das den Druck von der Aktie nehmen.
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| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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