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Solaraktien gegenüber Windaktien




25.04.01 00:00
Murphy & Spitz Research

Nach Meinung der Analysten von Murphy & Spitz Research haben Solaraktien mehr Potential als Windaktien.

Mit der zunehmenden Zahl von Solar- und Windaktien an den deutschen Börsen habe sich ihre Qualität deutlich diversifiziert. Herausragendes Potential würden die Solaraktien SolarWorld AG und sunways AG besitzen. SolarWorld AG zähle zu den dynamischsten Unternehmen der Solarbranche und baue in den kommenden Jahren die drei Produktionsstufen Wafer, Zellen und Module großflächig aus. In der Waferproduktion zähle SolarWorld bereits zu den Weltmarktführern.

sunways sei auf die Zellentechnologie konzentriert und verfüge über die Produktionserfahrung mit verschiedenen Zellarten. Rückschläge könnten bei beiden auftreten. SolarWorld plane eine der weltweit größten Solarzellenproduktionen ohne Erfahrung aufzubauen, sunways produziere bislang auf einer einzigen Produktionsstraße. Aufgrund ihrer sehr guten Ausgangsposition würden diese Aktien das Potential besitzen, vom zukünftigen Massenmarkt Solarenergie in Deutschland und international deutlich zu profitieren.

Die Windkraftbranche besitze weiterhin Wachstumspotential. Die am Neuen Markt notierten Energiekontor AG, P&T Technology AG, Plambeck Neue Energien AG und Umweltkontor Renewable Energy AG würden ihre Wachstumsziele in den kommenden Jahren nur außerhalb Deutschlands erreichen können. Anleger sollten daher vorerst das Augenmerk bei den Projektierern auf den Erfolg der Auslandsexpansion, weniger auf die Ankündigungen zu gigantischen off-shore-Projekten legen.

Der Anlagenbauer Nordex AG habe sein Börsendebüt am Neuen Markt unter Abgabe von 50% Altaktionärsaktien bekannt gegeben. Die fundamentalen Aussichten des Unternehmens hätten so unter den Interessen der Altaktionäre und der Emissionsbanken gelitten. Die weiteren notierten Aktien aus dem Wind- und Solarbereich sollten Anleger genau prüfen. Teilweise stünden die Geschäftsmodelle auf wackeligen Füßen, teilweise sei es den Unternehmen nicht gelungen, sich aus der Phase hoher Anlaufverluste zu lösen.

Die Investitionen in junge Wachstumswerte hätten sich für das von Murphy & Spitz Research Umwelt Consult betreute Umwelt Aktiendepot Deutschland ausgezahlt. Nach einer Performance 2000 von 191,54% habe sich das Depot mit -3,67% über dem Durchschnitt der deutschen Umweltfonds im ersten Quartal gehalten. Schwerpunkt des Portfolios seien Aktien der Erneuerbaren Energien. Zu Murphy & Spitz Research gehöre Deutschlands einziges spezialisiertes Research Für internationale und deutsche Umweltaktien.








 
 

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