Solar-Fabrik kein Glanzstück




03.07.02 16:02
Prior Börse

Nach Meinung der Wertpapierexperten von "Prior Börse" dürfte der Börsengang von Solar-Fabrik (WKN 661471) kein Glanzstück werden.

Der Börsenkandidat tummele sich im margenschwachen Markt für Solar-Module. Im vergangenen Jahr habe sich der Verlust auf 1,6 Mio. Euro summiert. Nach vielen schlechten Jahren, sei die Eigenkapitalquote auf lediglich noch dürftige 10% geschmolzen.

Durch den Gang an die Börse wolle Firmenlenker Georg Salvamoser die nötige Liquidität für seinen ehrgeizigen Wachstumsplan beschaffen. Die Analysten seien allerdings skeptisch. Mitbewerber wie Solon würden am Abgrund stehen.

In der Bilanz der Solar-Fabrik befinde sich zudem ein zweifelhafter Goodwill von 2,7 Mio. Euro. Der Umsatz habe im 1. Quartal auf Schrumpfkurs gelegen, der Verlust habe sich auf 1 Mio. Euro summiert. Das Minus wäre noch größer gewesen, hätte Salvamoser das Lager nicht mit seinen Modulen vollgestopft. Des weiteren habe sich die Gesellschaft den zwei Solarzellenproduzenten Astropower und RWE Solar auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Daher halten die Analysten von "Prior Börse" die Zeichnung der Aktien von Solar-Fabrik für uninteressant.








 
 
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