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Hagen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "ExtraChancen" nehmen die Aktie der Software AG (ISIN DE0003304002 / WKN 330400) unter die Lupe.
An den weltweiten Aktienmärkten finde am Freitag der Ausverkauf statt, der bei der Software AG bereits am letzten Donnerstag stattgefunden habe. Die Befürchtungen, die vor den Q3-Zahlen von Deutschlands zweitgrößtem Softwarehersteller wieder einmal am Markt umgegangen seien, hätten sich am Freitag als unbegründet erwiesen. "Die durchschnittlichen Marktschätzungen wurden in allen Punkten übertroffen", erkläre Jonathan Crozier von der WestLB ("add"), der sein Kursziel von 38 Euro angesichts der "erschreckend guten Zahlen" bestätigt habe.
Die Aktie der Software AG, die die Experten von "ExtraChancen" am 14. April als "Aktie des Tages" (Empfehlungskurs: 48,02 Euro) vorgestellt hatten, notierte im Tief am 23. Oktober 2008 bei 27,55 Euro und damit nur noch 5 Cent über dem 3-Jahrestief von vor gut zwei Wochen, als der Branchenprimus SAP seine Jahresziele einkassiert habe.
Dabei würden die Geschäfte bei den Darmstädtern weiter gut laufen. Beim EBIT seien für das dritte Quartal 40 Mio. Euro erwartet worden, tatsächlich aber sei das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 50,3% auf 48,7 Mio. Euro gesteigert worden. Die EBIT-Marge sei von 20,5% auf 27% gestiegen. Der Umsatz habe mit 180,1 Mio. Euro (plus 14%) um 9 Mio. Euro über den Erwartungen gelegen. Der Überschuss sei um 61,5% auf 31 Mio. Euro verbessert worden.
Vor allem das Brasilien-Geschäft, wo die Software AG den Vertrieb zu Beginn des Jahres in die eigene Hand genommen habe, wachse stark und solle nach Unternehmensangaben bis 2010 "erhebliche Umsatzzuwächse" verzeichnen.
Das durch die Finanzkrise eingetrübte Umfeld für Integrationssoftware veranlasse den Konzern nun zu einer vorsichtigen Planung, wie es Finanzvorstand Arnd Zinnhardt ausdrücke. Dennoch gehe er auch für 2009 von einem Umsatzplus zwischen 4% und 8% sowie einer auf 24,5% bis 25,5% weiter verbesserten EBIT-Marge aus.
Die Prognose für die Marge für das laufende Jahr sei heute bereits angehoben worden - von 24% auf 24 bis 25%. Dafür gehe das TecDAX-Unternehmen nicht mehr davon aus, dass die Umsatzziele erreicht würden. Der ursprünglich angepeilte Anstieg zwischen 24% und 27%, der zu Erlösen zwischen 770 Mio. Euro und 789 Mio. Euro geführt hätte, sei nun auf 710 Mio. Euro bis 730 Mio. Euro korrigiert worden.
Die Analysten würden sich dennoch beeindruckt zeigen und ihre Einschätzungen bestätigten. UniCredit sehe das Kursziel unverändert bei 62 Euro, denn der Quartalsbericht unterstreiche die Ergebnisnachhaltigkeit des Softwarekonzerns, das spiegele sich in der Bewertung der Aktie nicht wider. Zudem entwickle sich die Währungssituation besser als erwartet. Die Commerzbank belasse das Kursziel bei 50 Euro und habe vor allem die starken Lizenzumsätze herausgestellt.
Nach dem Einbruch vom letzten Donnerstag hat sich die Software AG-Aktie am Freitag als einer der ganz wenigen grünen Lichtblicke auf den Kurstafeln präsentiert, so die Experten von "ExtraChancen". Ob diese Entwicklung nachhaltig sei, lasse sich im derzeitigen Marktumfeld allerdings nicht abschätzen. (Analyse vom 24.10.2008) (27.10.2008/ac/a/t)
An den weltweiten Aktienmärkten finde am Freitag der Ausverkauf statt, der bei der Software AG bereits am letzten Donnerstag stattgefunden habe. Die Befürchtungen, die vor den Q3-Zahlen von Deutschlands zweitgrößtem Softwarehersteller wieder einmal am Markt umgegangen seien, hätten sich am Freitag als unbegründet erwiesen. "Die durchschnittlichen Marktschätzungen wurden in allen Punkten übertroffen", erkläre Jonathan Crozier von der WestLB ("add"), der sein Kursziel von 38 Euro angesichts der "erschreckend guten Zahlen" bestätigt habe.
Die Aktie der Software AG, die die Experten von "ExtraChancen" am 14. April als "Aktie des Tages" (Empfehlungskurs: 48,02 Euro) vorgestellt hatten, notierte im Tief am 23. Oktober 2008 bei 27,55 Euro und damit nur noch 5 Cent über dem 3-Jahrestief von vor gut zwei Wochen, als der Branchenprimus SAP seine Jahresziele einkassiert habe.
Dabei würden die Geschäfte bei den Darmstädtern weiter gut laufen. Beim EBIT seien für das dritte Quartal 40 Mio. Euro erwartet worden, tatsächlich aber sei das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 50,3% auf 48,7 Mio. Euro gesteigert worden. Die EBIT-Marge sei von 20,5% auf 27% gestiegen. Der Umsatz habe mit 180,1 Mio. Euro (plus 14%) um 9 Mio. Euro über den Erwartungen gelegen. Der Überschuss sei um 61,5% auf 31 Mio. Euro verbessert worden.
Das durch die Finanzkrise eingetrübte Umfeld für Integrationssoftware veranlasse den Konzern nun zu einer vorsichtigen Planung, wie es Finanzvorstand Arnd Zinnhardt ausdrücke. Dennoch gehe er auch für 2009 von einem Umsatzplus zwischen 4% und 8% sowie einer auf 24,5% bis 25,5% weiter verbesserten EBIT-Marge aus.
Die Prognose für die Marge für das laufende Jahr sei heute bereits angehoben worden - von 24% auf 24 bis 25%. Dafür gehe das TecDAX-Unternehmen nicht mehr davon aus, dass die Umsatzziele erreicht würden. Der ursprünglich angepeilte Anstieg zwischen 24% und 27%, der zu Erlösen zwischen 770 Mio. Euro und 789 Mio. Euro geführt hätte, sei nun auf 710 Mio. Euro bis 730 Mio. Euro korrigiert worden.
Die Analysten würden sich dennoch beeindruckt zeigen und ihre Einschätzungen bestätigten. UniCredit sehe das Kursziel unverändert bei 62 Euro, denn der Quartalsbericht unterstreiche die Ergebnisnachhaltigkeit des Softwarekonzerns, das spiegele sich in der Bewertung der Aktie nicht wider. Zudem entwickle sich die Währungssituation besser als erwartet. Die Commerzbank belasse das Kursziel bei 50 Euro und habe vor allem die starken Lizenzumsätze herausgestellt.
Nach dem Einbruch vom letzten Donnerstag hat sich die Software AG-Aktie am Freitag als einer der ganz wenigen grünen Lichtblicke auf den Kurstafeln präsentiert, so die Experten von "ExtraChancen". Ob diese Entwicklung nachhaltig sei, lasse sich im derzeitigen Marktumfeld allerdings nicht abschätzen. (Analyse vom 24.10.2008) (27.10.2008/ac/a/t)
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