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München (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Finanzwoche" halten bei der Aktie der Software AG (ISIN DE0003304002 / WKN 330400) erste Gewinnmitnahmen für ratsam.
Die Software AG plane die Übernahme von SPL, ein Unternehmen aus Israel sowie von Webmethods (USA). Die Software AG habe dafür viele Vorschusslorbeeren geerntet.
Bis zum kommenden Jahr müssten beide Unternehmen nun integriert sein, sonst dürfte die Euphorie (Kurs seit Bekanntgabe der ersten Übernahme +20% bzw. seit Erstempfehlung in der "Finanzwoche" 40/2006 vom 11.10.2006 +40%) schnell wieder weg sein.
Die Integration von SPL sollte problemlos verlaufen. Bei Webmethods dürfte sich die Integration wesentlich risikoreicher gestalten. Der Umsatz des Unternehmens sei in den letzten Jahren vor sich hingedümpelt - an die Gewinnzone sei man bis jetzt nicht gelangt. Außerdem könnten die Lizenzumsätze kurzzeitig einbrechen.
Das Kaufargument für die Software AG - höheres Gewinnwachstum bei gleichzeitig niedrigerer Bewertung im Vergleich zu ihrem großen Bruder SAP - könne man so inzwischen nicht mehr gelten lassen. Mit einer PE in Höhe von 20 für dieses Jahr sei die Bewertung der Software AG mittlerweile gleich auf mit der von SAP. Jedoch dürfte es bei der Software AG risikoreicher sein. Dass die beiden Übernahmen erfolgreich integriert würden, sei bereits eingepreist und ein konjunktureller Abschwung dürfte das Unternehmen stärker treffen.
Für die Software AG spreche nur nach wie vor der wachsende Gewinn. Bis zum Jahr 2011 wolle man den Umsatz um über 50% auf 1 Mrd. Euro steigern und der Gewinn solle bei 170 bis 180 Mio. Euro liegen. Dies impliziere eine PE von ca. 11 (für 2011). Eine Rezession in den USA oder Integrationsschwierigkeiten bei Übernahmen könnten diese Pläne jedoch durchkreuzen.
Spätestens wenn die Schätzungen für das kommende Jahr nach der Webmethods-Übernahme angehoben werden, sollten Anleger daher nach Ansicht der Experten der "Finanzwoche" Gewinne bei der Aktie der Software AG mitnehmen, da man mit bösen Überraschungen bei der Integration rechnen muss. (Ausgabe 15 vom 18.04.2007) (20.04.2007/ac/a/t)
Die Software AG plane die Übernahme von SPL, ein Unternehmen aus Israel sowie von Webmethods (USA). Die Software AG habe dafür viele Vorschusslorbeeren geerntet.
Bis zum kommenden Jahr müssten beide Unternehmen nun integriert sein, sonst dürfte die Euphorie (Kurs seit Bekanntgabe der ersten Übernahme +20% bzw. seit Erstempfehlung in der "Finanzwoche" 40/2006 vom 11.10.2006 +40%) schnell wieder weg sein.
Das Kaufargument für die Software AG - höheres Gewinnwachstum bei gleichzeitig niedrigerer Bewertung im Vergleich zu ihrem großen Bruder SAP - könne man so inzwischen nicht mehr gelten lassen. Mit einer PE in Höhe von 20 für dieses Jahr sei die Bewertung der Software AG mittlerweile gleich auf mit der von SAP. Jedoch dürfte es bei der Software AG risikoreicher sein. Dass die beiden Übernahmen erfolgreich integriert würden, sei bereits eingepreist und ein konjunktureller Abschwung dürfte das Unternehmen stärker treffen.
Für die Software AG spreche nur nach wie vor der wachsende Gewinn. Bis zum Jahr 2011 wolle man den Umsatz um über 50% auf 1 Mrd. Euro steigern und der Gewinn solle bei 170 bis 180 Mio. Euro liegen. Dies impliziere eine PE von ca. 11 (für 2011). Eine Rezession in den USA oder Integrationsschwierigkeiten bei Übernahmen könnten diese Pläne jedoch durchkreuzen.
Spätestens wenn die Schätzungen für das kommende Jahr nach der Webmethods-Übernahme angehoben werden, sollten Anleger daher nach Ansicht der Experten der "Finanzwoche" Gewinne bei der Aktie der Software AG mitnehmen, da man mit bösen Überraschungen bei der Integration rechnen muss. (Ausgabe 15 vom 18.04.2007) (20.04.2007/ac/a/t)
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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