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Die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" raten die Aktie von Schmack Biogas (ISIN DE000SBGS111 / WKN SBGS11) zu zeichnen.
Noch bis zum 23. Mai könnten die Aktien von Schmack Biogas in einer Bookbuilding-Spanne von 28 bis 34 Euro gezeichnet werden. Einen Tag später solle die Erstnotiz im Amtlichen Handel erfolgen.
Schmack Biogas sei 1995 gegründet worden. Von der Hinterhofanlage, die Firmengründer Ulrich Schmack, damals 20-jährig, zusammengebastelt habe bis zum heutigen Reaktorkonstrukteur für Biogasanlagen habe es die Gesellschaft weit gebracht. Mit Mais, Roggen, Stallmist oder Pflanzenresten betriebene Biogasanlagen könnten prinzipiell in ihrer Leistung um bis zu 20% verbessert werden, so Schmack. Künftig, also mit Hilfe des Emissionserlöses, sollten auch eigene Anlagen gebaut und vertrieben werden.
Im letzten Geschäftsjahr habe Schmack bei einem Erlös von 34 Mio. Euro einen Jahresüberschuss von 2,5 Mio. Euro bzw. knapp 0,70 Euro je Anteil, auf Basis von rund 5 Mio. Aktien (Quelle: Konsortialführer HVB), erwirtschaftet. Im aktuellen Jahr bereits solle der Umsatz bei 75 Mio. Euro liegen und 3,3 Mio. Euro hängen bleiben. Eine weitere Verdopplung der Erlöse sei für 2007 geplant, bevor es dann mit "nur noch" 50-prozentigen Wachstum weitergehen solle. Auf Basis fern in der Zukunft liegender Erträge rechne es sich nicht besonders standsicher, von daher würden die Experten eine Emissionsbewertung im Bereich von 25 bis 35 Euro für angemessen halten. Dies würde Schmack am oberen Ende eine Bewertung von ca. 200 Mio. Euro und ein 2007er KGV von maximal 25 zukommen lassen.
Es sei zu erwarten, dass nicht zuletzt Öko- und Ethik-Fonds massiv auf Schmack Biogas anspringen würden. Im nächsten Jahr werde allerdings mal wieder die deutsche EEG-Verordnung überprüft, wo Überraschungen wie üblich nicht ausgeschlossen werden könnten. Als sich beispielsweise im Nachbarland Österreich die Förderungsstruktur geändert habe, sei das Alpenland vom Radar der Biogasbranche verschwunden. Eine gewisse Vorsicht bei längerfristigen Einschätzungen sei hier also zwingend erforderlich. Zu bemängeln sei bei dem IPO der hohe Anteil der Umplatzierung von Seiten der Altaktionäre. Auf diese Weise werde die Wachstumsstory nicht sonderlich glaubwürdig untermauert.
Summa summarum raten die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" bei der Schmack Biogas-Aktie aber zu einer Zeichnung bzw. Investition in den ersten Handelstagen, wenn der Preis stimmt.
Noch bis zum 23. Mai könnten die Aktien von Schmack Biogas in einer Bookbuilding-Spanne von 28 bis 34 Euro gezeichnet werden. Einen Tag später solle die Erstnotiz im Amtlichen Handel erfolgen.
Im letzten Geschäftsjahr habe Schmack bei einem Erlös von 34 Mio. Euro einen Jahresüberschuss von 2,5 Mio. Euro bzw. knapp 0,70 Euro je Anteil, auf Basis von rund 5 Mio. Aktien (Quelle: Konsortialführer HVB), erwirtschaftet. Im aktuellen Jahr bereits solle der Umsatz bei 75 Mio. Euro liegen und 3,3 Mio. Euro hängen bleiben. Eine weitere Verdopplung der Erlöse sei für 2007 geplant, bevor es dann mit "nur noch" 50-prozentigen Wachstum weitergehen solle. Auf Basis fern in der Zukunft liegender Erträge rechne es sich nicht besonders standsicher, von daher würden die Experten eine Emissionsbewertung im Bereich von 25 bis 35 Euro für angemessen halten. Dies würde Schmack am oberen Ende eine Bewertung von ca. 200 Mio. Euro und ein 2007er KGV von maximal 25 zukommen lassen.
Es sei zu erwarten, dass nicht zuletzt Öko- und Ethik-Fonds massiv auf Schmack Biogas anspringen würden. Im nächsten Jahr werde allerdings mal wieder die deutsche EEG-Verordnung überprüft, wo Überraschungen wie üblich nicht ausgeschlossen werden könnten. Als sich beispielsweise im Nachbarland Österreich die Förderungsstruktur geändert habe, sei das Alpenland vom Radar der Biogasbranche verschwunden. Eine gewisse Vorsicht bei längerfristigen Einschätzungen sei hier also zwingend erforderlich. Zu bemängeln sei bei dem IPO der hohe Anteil der Umplatzierung von Seiten der Altaktionäre. Auf diese Weise werde die Wachstumsstory nicht sonderlich glaubwürdig untermauert.
Summa summarum raten die Experten von "Performaxx-Anlegerbrief" bei der Schmack Biogas-Aktie aber zu einer Zeichnung bzw. Investition in den ersten Handelstagen, wenn der Preis stimmt.
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