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Russland-Aktien waren zuletzt wieder schwer in Mode: Die immensen Gas- und Ölreserven vor Augen, hoben Investoren aus dem Ausland den Aktienmarkt in den Himmel, so die Experten von "BoersenMan.de".
Jetzt bringe sie die Verhaftung ihres Lieblingsmanagers Chodorkowski zurück auf den Erdboden. Und der sei in Russland hart und frostig. Der breite Markt verliere bis 10, Chodorkowskis Ölkonzern Yukos bis zu 20 Prozent: Ein kleiner Crash am Roten Platz.
Der Mann sei ein gewöhnlicher Krimineller, würden die Behörden sagen. Die Verhaftung ziele auf Unternehmertum westlicher Prägung, würden Investoren fürchten. Der Kreml wolle Chodorkowskis politische Ambitionen vor den Wahlen ausbremsen, würden Kenner sagen.
Putins Zwickmühle: Wirtschaftlich brauche er das Geld der Ausländer, politisch könnten ihm Männer wie Chodorkowski gefährlich werden. Jetzt versuche er die Gratwanderung: Chodorkoswki ausschalten, ohne die Investoren zu verscheuchen. Sein wichtigster Verbündeter: Das russische Volk. Es dürfe jetzt nicht wie in den 90er Jahren panikartig Sparguthaben und Rubel verkaufen. Die Chancen stünden gar nicht schlecht: Ölmagnaten seien im Volke unbeliebt. Die Verhaftung finde heimlichen Beifall. Noch sei der Verhaftungsschock nicht verdaut. Doch der Rubelkurs sei zunächst nur leicht gefallen. Er entscheide letztlich, ob Russland-Aktionäre bald durchatmen könnten.
Jetzt bringe sie die Verhaftung ihres Lieblingsmanagers Chodorkowski zurück auf den Erdboden. Und der sei in Russland hart und frostig. Der breite Markt verliere bis 10, Chodorkowskis Ölkonzern Yukos bis zu 20 Prozent: Ein kleiner Crash am Roten Platz.
Der Mann sei ein gewöhnlicher Krimineller, würden die Behörden sagen. Die Verhaftung ziele auf Unternehmertum westlicher Prägung, würden Investoren fürchten. Der Kreml wolle Chodorkowskis politische Ambitionen vor den Wahlen ausbremsen, würden Kenner sagen.
Putins Zwickmühle: Wirtschaftlich brauche er das Geld der Ausländer, politisch könnten ihm Männer wie Chodorkowski gefährlich werden. Jetzt versuche er die Gratwanderung: Chodorkoswki ausschalten, ohne die Investoren zu verscheuchen. Sein wichtigster Verbündeter: Das russische Volk. Es dürfe jetzt nicht wie in den 90er Jahren panikartig Sparguthaben und Rubel verkaufen. Die Chancen stünden gar nicht schlecht: Ölmagnaten seien im Volke unbeliebt. Die Verhaftung finde heimlichen Beifall. Noch sei der Verhaftungsschock nicht verdaut. Doch der Rubelkurs sei zunächst nur leicht gefallen. Er entscheide letztlich, ob Russland-Aktionäre bald durchatmen könnten.








