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Rohstoffpreise: Kurzfristig stehen die Zeichen weiter auf Plus




15.02.13 16:33
LB Baden-Württemberg

Stuttgart (www.aktiencheck.de) - Nach einem kurzen Ausflug über die Marke von 450 Punkten hat sich der DJUBS-Spotindex seit Anfang Februar wieder etwas ermäßigt, so die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg

Mit den zuletzt deutlich verbesserten Wirtschaftsindikatoren und dem wieder stärkeren Anziehen der chinesischen Konjunktur dürfte der Rücksetzer bei den Rohstoffpreisen jedoch nur ein Zwischenspiel darstellen. Kurzfristig stünden die Zeichen weiter auf Plus.

Die Benchmark-Indices hätten sich in den vergangenen Tagen uneinheitlich gezeigt. Der DJ UBSExcess Return-Index habe 1,1% verloren, während sein Pendant von S&P GSCI um 0,5% zugelegt habe. Die LBBW-Index-Familie habe leichte Zugewinne verzeichnet. Der Risikoneigungsindikator befinde sich mit einem Stand von 1,43 relativ weit von seiner Trigger-Schwelle entfernt.

Per saldo habe sich Rohöl auch in der zu Ende gehenden Woche verteuert. Insgesamt liege der Energiesektor damit bei einem Plus von 2,7% seit Jahresbeginn gemessen am entsprechenden DJ UBS-Subindex. Lediglich die Industriemetalle hätten sich stärker verteuert, wohingegen die Preise in den anderen Rohstoffsektoren rückläufig gewesen seien. Zuletzt etwas schwächere Aktienmärkte hätten sich aber auch auf den Ölpreis ausgewirkt, dessen Notierungen etwas nachgegeben hätten.

In den letzten Tagen hätten eindeutig die Minuszeichen im Edelmetallbereich überwogen. Gold habe unter 1.650 USD je Feinunze notiert und sei Freitag Mittag sogar auf 1.613 zurückgefallen. Die Silbernotierungen hätten die Schwelle von 30 USD unterschritten. Als eine Ursache für das schlechte Abschneiden könne das chinesischen Neujahrsfest genannt werden. In vielen Ländern Asiens seien in den letzten Tagen die Börsen geschlossen geblieben, womit dem Markt die weltweit wichtigsten Abnehmer gefehlt hätten. Das Gleiche gelte eingeschränkt auch für die Faschingstage hierzulande. Außerdem würden die neuesten SEC-Daten zeigen, dass Star-Investor George Soros zuletzt mehr als der Hälfte seiner Goldinvestments veräußert habe. Der Fall zeige, dass sich angesichts der Erholungstendenzen der US-Wirtschaft immer mehr Schiffe aus dem "sicheren Hafen" trauen würden.

Kupfer sei mit einer freundlichen Tendenz ins Jahr gestartet. Größeren Kursavancen seien jedoch nach Meinung der Analysten durch die fundamentale Marktlage Grenzen gesetzt. (15.02.2013/ac/a/m)







 
 

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