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Rohstoffmärkte schwierige Wochen




01.07.11 12:42
Saxo Bank

Kopenhagen (aktiencheck.de AG) - Es waren schwierige Wochen an den Rohstoffmärkten, so Kjeld Lynggaard, Vice President Trading Advisory bei der Saxo Bank.

Externe Schocks wie die Ölschwemme der IEA oder auch der schwache USD hätten für reichlich Unsicherheit gesorgt. "Manch ein Händler fühlte sich ein wenig wie im Wilden Westen", kommentiere Lynggaard. "An einem einzigen Tag konnte alles möglich sein: Risiko hoch, dann wieder runter, spekulative Long-Positionen abbauen und wieder aufbauen."

Unterm Strich hätten makroökonomische Unsicherheiten den Rohstoffsektor insgesamt in Mitleidenschaft gezogen. "Im Mai etwa wurden 7 Mrd. USD aus Kernrohstoff-Investments abgezogen. Das ist soviel, wie seit der Finanzkrise nicht mehr", erkläre Lynggaard. Die Assets under Management im Rohstoffsektor seien um 26 Mrd. USD zurückgegangen. "Das ist der erste Rückgang seit August 2010 und der größte seit Oktober 2008", so Lynggaard weiter.

Optimistische Nachrichten gebe es von der Ölfront, wo die Preise der Sorte Brent auf 111 USD und für WTI-Öl auf 94 USD pro Barrel wieder gestiegen seien. "Es scheint, dass die Märkte endlich mit einer gesunden Skepsis an Aktionen wie die der IEA herangehen. Die langfristigen Auswirkungen solch punktueller Angebotsausweitungen auf die Preisentwicklung dürften doch eher gering sein, wenn es zu einer Ölverknappung kommt", habe der Saxo Bank-Experte abschließend gesagt. (01.07.2011/ac/a/m)






 
 

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