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Kopenhagen (aktiencheck.de AG) - Die Rohstoffmärkte erholen sich langsam wieder. "Ein Grund hierfür ist, dass der USD-Aufschwung etwas nachlässt", erklärt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.
"Am Energiemarkt gab es vergangene Woche einen deutlichen Aufwärtstrend. Dafür sorgte einerseits der erstarkende Euro, andererseits haben aber auch die Gewalteskalationen in Libyen und im Jemen ihre Spuren hinterlassen. Auftrieb gaben nicht zuletzt auch Äußerungen zweier großer Investmentbanken, wonach bis Ende des Jahres der Preis für die Rohölsorte Brent auf 120 bis 130 USD pro Barrel steigen könnte", so der Rohstoffexperte. "Der Kurs stieg daraufhin um fast drei Prozent."
Gold und Silber seien laut Hansen klare Profiteure der Eurokrise. Der Goldpreis habe ein neues Rekordniveau erreicht, und Silber sei mit plus 8,6 Prozent Wochengewinner gewesen. "Problematisch sind bei Silber allerdings die starken täglichen Preisschwankungen. Investoren, die sich mit Silber bereits die Finger verbrannt haben, zögern daher noch vor einem Wiedereinstieg", so Hansen.
Aus Russland komme die Nachricht, dass der Weizenexport womöglich wieder aufgenommen werde. "Da die Regierung davon ausgeht, dass die kommende Ernte rund 40 Prozent höher als letztes Jahr ausfallen wird, müssen die Lager freigeräumt werden", erkläre der Saxo Bank-Experte. (30.05.2011/ac/a/m)
"Am Energiemarkt gab es vergangene Woche einen deutlichen Aufwärtstrend. Dafür sorgte einerseits der erstarkende Euro, andererseits haben aber auch die Gewalteskalationen in Libyen und im Jemen ihre Spuren hinterlassen. Auftrieb gaben nicht zuletzt auch Äußerungen zweier großer Investmentbanken, wonach bis Ende des Jahres der Preis für die Rohölsorte Brent auf 120 bis 130 USD pro Barrel steigen könnte", so der Rohstoffexperte. "Der Kurs stieg daraufhin um fast drei Prozent."
Gold und Silber seien laut Hansen klare Profiteure der Eurokrise. Der Goldpreis habe ein neues Rekordniveau erreicht, und Silber sei mit plus 8,6 Prozent Wochengewinner gewesen. "Problematisch sind bei Silber allerdings die starken täglichen Preisschwankungen. Investoren, die sich mit Silber bereits die Finger verbrannt haben, zögern daher noch vor einem Wiedereinstieg", so Hansen.
Aus Russland komme die Nachricht, dass der Weizenexport womöglich wieder aufgenommen werde. "Da die Regierung davon ausgeht, dass die kommende Ernte rund 40 Prozent höher als letztes Jahr ausfallen wird, müssen die Lager freigeräumt werden", erkläre der Saxo Bank-Experte. (30.05.2011/ac/a/m)










