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Die ricardo.de AG (WKN 702070) ist nach eigenen Angaben Deutschlands führender Veranstalter von Auktionen im Internet, berichten die Analysten von Suntrade.
Die Kunden würden über die elektronische Handelsplattform von ricardo.de an Versteigerungen von Waren und Dienstleistungen teilnehmen können, die täglich mehr als zehn Stunden live moderiert würden. Als Verkäufer der Waren und Dienstleistungen trete ricardo.de auch selbst auf. Gewinne wolle das Unternehmen primär aus der Differenz zwischen Einkaufspreis und Auktionserlös sowie aus Werbeeinnahmen erzielen.
Diese Strategie scheine angesichts der jüngst verkündeten Zahlen schlicht gescheitert. Zu hohe Lager- und Personalkosten, sowie starker Konkurrenzdruck hätten zu alarmierenden Zahlen geführt. Ricardo habe am Donnerstag bekannt gegeben, dass sich zwar der Wert der gehandelten Waren im Geschäftsjahr 99/00 um 1.583 Prozent auf 165 Mio. DM erhöht habe und auch der Umsatz von 6,3 Mio. DM um 548 Prozent auf 40,8 Mio. DM gestiegen sei.
Die Kundenbasis habe das Unternehmen von 96.000 auf 819.000 registrierte Mitglieder am 30.6.00 ausbauen können. Diese Steigerungen hätten jedoch einen nach Meinung der Analysten in keiner Relation dazu stehenden Preis gekostet. Der Verlust nach Goodwillabschreibungen und einmaligen Aufwendungen habe sich auf 65,4 Mio. DM belaufen.
Diese Zahlen würden, trotz aller "aggressiver Strategie" mit dem Ziel eine "starke Marktposition" zu erreichen, keine Marktkapitalisierung von 216 Mio. Euro rechtfertigen. Skeptisch mache, dass sich Ricardo weigere, die Umsätze und Verluste detailliert aufzuschlüsseln. Auch die Ankündigung den Eigenhandel mit kostspieligen Moderatoren zurückzufahren, zeuge von strategischen Fehlern, die zu den immens hohen Kosten geführt hätten. Der Eindruck, dass das Geld sinnvoll in die Zukunft investiert sei, dränge sich jedenfalls nicht auf.
Ricardo besitze nach eigenen Angaben noch 40 Mio. DM. Die Umsatzentwicklung im letzten Quartal zeige, dass das Herumreißen des Ruders, weg vom Eigengeschäft, nicht reibungslos funktioniere. Der Rettungsanker, die Fusion mit QXL, komme also gerade noch rechtzeitig. Es sei vereinbart, dass den Aktionären von Ricardo ein Tauschangebot von 34 QXL-Aktien für eine Ricardo-Aktie gemacht werde. Sollte die Fusion mit QXL aber nicht klappen, einige „Missverständnisse“, angesichts der jetzt vorgelegten Zahlen, gebe es ja schon, würde wohl das Zittern beginnen. Solange die 38 Tagelinie nicht erobert werde drängt sich auch charttechnisch kein Kauf auf.
Die Kunden würden über die elektronische Handelsplattform von ricardo.de an Versteigerungen von Waren und Dienstleistungen teilnehmen können, die täglich mehr als zehn Stunden live moderiert würden. Als Verkäufer der Waren und Dienstleistungen trete ricardo.de auch selbst auf. Gewinne wolle das Unternehmen primär aus der Differenz zwischen Einkaufspreis und Auktionserlös sowie aus Werbeeinnahmen erzielen.
Die Kundenbasis habe das Unternehmen von 96.000 auf 819.000 registrierte Mitglieder am 30.6.00 ausbauen können. Diese Steigerungen hätten jedoch einen nach Meinung der Analysten in keiner Relation dazu stehenden Preis gekostet. Der Verlust nach Goodwillabschreibungen und einmaligen Aufwendungen habe sich auf 65,4 Mio. DM belaufen.
Diese Zahlen würden, trotz aller "aggressiver Strategie" mit dem Ziel eine "starke Marktposition" zu erreichen, keine Marktkapitalisierung von 216 Mio. Euro rechtfertigen. Skeptisch mache, dass sich Ricardo weigere, die Umsätze und Verluste detailliert aufzuschlüsseln. Auch die Ankündigung den Eigenhandel mit kostspieligen Moderatoren zurückzufahren, zeuge von strategischen Fehlern, die zu den immens hohen Kosten geführt hätten. Der Eindruck, dass das Geld sinnvoll in die Zukunft investiert sei, dränge sich jedenfalls nicht auf.
Ricardo besitze nach eigenen Angaben noch 40 Mio. DM. Die Umsatzentwicklung im letzten Quartal zeige, dass das Herumreißen des Ruders, weg vom Eigengeschäft, nicht reibungslos funktioniere. Der Rettungsanker, die Fusion mit QXL, komme also gerade noch rechtzeitig. Es sei vereinbart, dass den Aktionären von Ricardo ein Tauschangebot von 34 QXL-Aktien für eine Ricardo-Aktie gemacht werde. Sollte die Fusion mit QXL aber nicht klappen, einige „Missverständnisse“, angesichts der jetzt vorgelegten Zahlen, gebe es ja schon, würde wohl das Zittern beginnen. Solange die 38 Tagelinie nicht erobert werde drängt sich auch charttechnisch kein Kauf auf.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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