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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In unserer letzten Analyse Ende Juli zum russischen Leitindex RTS erwarteten wir nach einer kurzen Verschnaufpause eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung, die mindestens bis 1.600 Punkte reichen sollte, so die Analysten der SEB im aktuellen "MarketFlash".
Im Idealfall hätten die Analysten mit einem Anstieg bis zum Widerstand bei 1.702 Punkten gerechnet. Nachdem das von ihnen ausgesprochene Ziel in diesem Monat erreicht und sogar übertroffen worden sei, würden sie einen aktuellen Blick auf den Index richten.
Wie auch viele der westlichen Aktienmärkte habe der RTS ebenfalls ein neues Zweijahreshoch aufgestellt. Auch könne der Index einen intakten Aufwärtstrend vorweisen, dessen obere Begrenzungslinie sich aktuell bei 1.776 Punkten befinde und wöchentlich um 12 Punkte ansteige. Die markttechnischen Indikatoren seien allesamt aufwärts gerichtet. Dies spreche langfristig für weiter steigende Notierungen. Jedoch begrenze aktuell die obere Aufwärtstrendlinie die weiteren Ambitionen nach oben.
Aufgrund des derzeit vorliegenden leichten Überkauft-Szenarios, das vonseiten der Stochastiks signalisiert werde, würden die Analysten ein nachhaltiges Überschießen derzeit nicht für wahrscheinlich halten. Es werde daher nach dem Anstieg, von über 10% alleine in diesem Monat, zu einem Rücksetzer kommen müssen. Die untere Aufwärtstrendlinie, die aktuell bei 1.589 Punkten notiere, dürfte dabei das Ziel darstellen. Bei einer erfolgreichen Verteidigung werde sich die Aufwärtsbewegung im Anschluss daran fortsetzen können. Zielmarke wäre dann für das nächste Jahr der Widerstand bei 2.093 Punkten.
Bestenfalls bleibe der Aufwärtstrend das ganze nächste Jahr intakt, womit zum Jahresende 2011 sogar Notierungen zwischen 2.200 und 2.400 Punkten zu erwarten wären. Soweit möchten die Analysten jedoch nicht gehen und würden dem RTS vorerst nur Niveaus um 2.100 Punkte zutrauen. Damit wäre eine Auflösung des Aufwärtstrends im Laufe des neuen Jahres zu erwarten, wenngleich es das langfristige Ziel nicht unbedingt gefährden würde.
Kurzfristig seien zwar noch Zugewinne möglich, jedoch dürften diese sich in Grenzen halten. Denn im Tageschart liege ein deutlicheres Überkauft-Szenario vor, das nicht für eine dynamische Fortsetzung der Aufwärtsbewegung spreche. Es werde daher früher oder später zu dem von den Analysten erwarteten Rücksetzer kommen.
Das Gesamtfazit für den russischen Aktienmarkt laute: Unter timingorientierten Gesichtspunkten sollten Käufe vorerst zurückgestellt werden. Langfristig bleibe der RTS aber aussichtsreich, so dass größere Rücksetzer zum Aufbau genutzt werden könnten. Jedoch sollten unerfahrene und risikoscheue Anleger diesen Markt meiden. Denn die Schwankungen in solch einem Markt seien nicht unerheblich. (Ausgabe vom 23.12.2010) (27.12.2010/ac/a/m)
Im Idealfall hätten die Analysten mit einem Anstieg bis zum Widerstand bei 1.702 Punkten gerechnet. Nachdem das von ihnen ausgesprochene Ziel in diesem Monat erreicht und sogar übertroffen worden sei, würden sie einen aktuellen Blick auf den Index richten.
Wie auch viele der westlichen Aktienmärkte habe der RTS ebenfalls ein neues Zweijahreshoch aufgestellt. Auch könne der Index einen intakten Aufwärtstrend vorweisen, dessen obere Begrenzungslinie sich aktuell bei 1.776 Punkten befinde und wöchentlich um 12 Punkte ansteige. Die markttechnischen Indikatoren seien allesamt aufwärts gerichtet. Dies spreche langfristig für weiter steigende Notierungen. Jedoch begrenze aktuell die obere Aufwärtstrendlinie die weiteren Ambitionen nach oben.
Bestenfalls bleibe der Aufwärtstrend das ganze nächste Jahr intakt, womit zum Jahresende 2011 sogar Notierungen zwischen 2.200 und 2.400 Punkten zu erwarten wären. Soweit möchten die Analysten jedoch nicht gehen und würden dem RTS vorerst nur Niveaus um 2.100 Punkte zutrauen. Damit wäre eine Auflösung des Aufwärtstrends im Laufe des neuen Jahres zu erwarten, wenngleich es das langfristige Ziel nicht unbedingt gefährden würde.
Kurzfristig seien zwar noch Zugewinne möglich, jedoch dürften diese sich in Grenzen halten. Denn im Tageschart liege ein deutlicheres Überkauft-Szenario vor, das nicht für eine dynamische Fortsetzung der Aufwärtsbewegung spreche. Es werde daher früher oder später zu dem von den Analysten erwarteten Rücksetzer kommen.
Das Gesamtfazit für den russischen Aktienmarkt laute: Unter timingorientierten Gesichtspunkten sollten Käufe vorerst zurückgestellt werden. Langfristig bleibe der RTS aber aussichtsreich, so dass größere Rücksetzer zum Aufbau genutzt werden könnten. Jedoch sollten unerfahrene und risikoscheue Anleger diesen Markt meiden. Denn die Schwankungen in solch einem Markt seien nicht unerheblich. (Ausgabe vom 23.12.2010) (27.12.2010/ac/a/m)








