Priceline Sell-off war übertrieben




12.02.02 16:54
Berliner Börsenbrief

Die Analysten vom "Berliner Börsenbrief" empfehlen die Aktie von Priceline (WKN 919819) weiterhin zum Kauf.

Die Internet-Plattform für Reisebuchungen habe im 4. Quartal die Erwartungen erfüllt. Der Umsatz habe mit 235,3 Mio. Dollar am oberen Ende der Prognosen gelegen, ebenso wie das operative Ergebnis, vor Abschreibung, Zinsen und Steuern (EBIDA), von 3,3 Mio. Dollar bzw. 0,01 Dollar pro Aktie. Das Ergebnis nach Steuern sei mit –1,32 Mio. Dollar bzw. –0,01 Dollar pro Aktie negativ. Aber das Unternehmen würde es im Jahresvergleich schaffen das Eigenkapital von –248,91 Mio. Dollar auf 146,71 Mio. Dollar zu erhöhen, was bemerkenswert sei.

Verschluckt habe sich der Kurs an etwas anderem: Der Markt sei enttäuscht von dem Ausblick. Pricline verwies auf das weiterhin schwierige Klima beim Verkauf von Flugtickets und rechne für das laufende Quartal mit einem Umsatz von 260 bis 290 Mio. Dollar, was einer sequentiellen Steigerung von 10 bis 23% gleichkäme. Das EBITDA pro Aktie solle beim Break-even bei 0,02 Dollar pro Aktie liegen. Nach Steuern würde Priceline einen Verlust ausweisen. Eine Begründung für einen Sell-off von mehr als 30% würden die Analysten darin nicht sehen. Da das Bewertungsniveau mit einer Marktkapitalisierung von 900 Mio. Dollar bei 4 Dollar pro Aktie sehr niedrig sei (Kurs/Umsatz-Verhältnis: 0,80), bliebe Priceline weiter ein Kauf.

Die Analysten von "Berliner Börsenbrief" sehen die Aktie von Pricline als einen "Kauf".






 
 
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