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Postbank nicht zeichnen




11.06.04 08:58
Fuchsbriefe

Die Wertpapierexperten von "Fuchsbriefe" empfehlen die Aktie der Postbank (ISIN DE0008001009 / WKN 800100) nicht zu zeichnen.

Der Börsengang der Deutsche Post-Tochter Postbank habe unter keinem guten Stern gestanden. Dennoch werde die Deutsche Post einen relativ hohen Preis erzielen. Die Banken könnten es sich nicht leisten, die "Emission des Jahres" scheitern zu lassen und würden daher bei geringer Nachfrage erst einmal bei sich Pakete einbuchen.

Die Aktie des Konkurrenten Kühne & Nagel verzeichne derzeit ein Hoch nach dem anderen, während bei der Deutschen Post die Luft raus sei. Seit der Empfehlung vom Juli 2003 habe zwar ein Kursgewinn von 65% verzeichnet werden können, doch werde dieser nun wieder Stück für Stück abgebaut. Ursache sei, dass der Konzern es nicht verstehe, zu dem globalen Logistiker zu werden, den man beim Börsengang versprochen habe. Zudem hätten die jüngsten Streitereien um Lohnerhöhungen belastet.

Dennoch sei ein Wiederanstieg zu erwarten, da die Deutsche Post fundamental wesentlich günstiger sei als Kühne & Nagel.

Daher empfehlen die Experten von "Fuchsbriefe" die Aktie der Deutsche Post AG zu halten und ein Stop-loss auf 15,50 Euro zu platzieren. Bei Kursen unter 18 Euro seien Neuengagements möglich, die jedoch ebenfalls bei 15,50 Euro abgesichert werden sollten. Anleger sollten allerdings erst die Bilanzpressekonferenz am 30.06. abwarten. Zudem empfehlen die Experten von "Fuchsbriefe" die Postbank-Aktie nicht zu zeichnen, da der Emissionspreis mit mindestens 31,50 Euro recht ambitioniert sei.







 
 
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