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Hagen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "ExtraChancen" sehen bei der Aktie von Pfleiderer keinen Handlungsbedarf.
Der Aktienkurs der Pfleiderer AG habe Anfang des Jahres stark geschwankt - bewegt von Spekulationen, Gerüchten und Fantasien. Deshalb hätten die Experten hier keinen Handlungsbedarf gesehen, den Titel lediglich für sehr risikobereite Anleger für interessant gehalten, die aber auch nicht mehr als 13,70 Euro zahlen sollten. Wer seinen Trading-Gewinn von gut 20% nicht eingestrichen habe, sei schon längst bei 15 Euro ausgestoppt worden. Denn inzwischen gebe es kaum noch Fantasien, dafür zuletzt aber umso mehr Enttäuschungen - trotz des lange Zeit vorherrschenden Optimismus des Vorstandes.
"Pfleiderer hat zum zweiten Mal in diesem Jahr kurz vor den Quartalszahlen eine Gewinnrevision vorgenommen. Demnach hat das Unternehmen im Q2 unter dem Strich nicht mehr verdient als im ersten Quartal", erkläre Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe. 10 Cent Gewinn je Aktie seien damit für das erste Halbjahr ausgewiesen worden.
Auch die Jahresziele seien nunmehr gefährdet. Von der ursprünglichen Planung mit einem Umsatz von 2 Mrd. Euro und einer EBITDA-Marge von 15% könne es Abweichungen von 5 bis 15% geben, habe das Unternehmen erklärt.
Der Bau- und Möbelzulieferer habe in den vergangenen Monaten mit vielen Belastungsfaktoren zu kämpfen gehabt. Neben dem schwachen Nordamerikageschäft, das auch zu einer Werksschließung in Kanada geführt habe, und den negativen Wechselkurseffekten hätten auch die gestiegenen Rohstoffpreise dazu gehört, die nicht an alle Kunden hätten weitergegeben werden können. Das EBIT habe folglich mit 55 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 70 Mio. Euro gelegen.
"Nach dem enttäuschenden ersten Halbjahr erwarten wir zunächst keine nachhaltige Besserung. Die Finanzkrise und der konjunkturelle Abschwung haben bereits deutlichere Spuren hinterlassen und dürften auch im weiteren Jahresverlauf noch auf das Ergebnis drücken", so Gabriel ("verkaufen"), der sein Kursziel von 15,50 auf 6 Euro gesenkt habe, darin enthalten sei ein Sicherheitsabschlag auf den Fair Value von 30%.
Gegenüber den Höchstständen in diesem Jahr habe die Aktie damit weit mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren. Damit scheine Pfleiderer, so Gabriel, für eine Übernahme reif zu sein, Anleger sollten jedoch nicht darauf setzen: "Entsprechende Spekulationen könnten den Kurs unseres Erachtens nur kurzfristig stützen", so der Analyst.
Für 20% der Anteile habe Großaktionär One Equity Partners 220 Mio. Euro gezahlt, die restlichen 75% hätten nun gerade einmal 280 Mio. Euro gekostet. Allerdings scheine der Großaktionär trotz des Kursverfalls bislang nicht daran interessiert zu sein, sein Engagement auszubauen.
Die Experten von "ExtraChancen" sehen bei der Aktie von Pfleiderer angesichts der sich verschärfenden Rahmenbedingungen unverändert großes Enttäuschungspotenzial - und damit auch auf dem stark ermäßigten Kursniveau keinen Handlungsbedarf. (Analyse vom 30.07.2008) (31.07.2008/ac/a/d)
Der Aktienkurs der Pfleiderer AG habe Anfang des Jahres stark geschwankt - bewegt von Spekulationen, Gerüchten und Fantasien. Deshalb hätten die Experten hier keinen Handlungsbedarf gesehen, den Titel lediglich für sehr risikobereite Anleger für interessant gehalten, die aber auch nicht mehr als 13,70 Euro zahlen sollten. Wer seinen Trading-Gewinn von gut 20% nicht eingestrichen habe, sei schon längst bei 15 Euro ausgestoppt worden. Denn inzwischen gebe es kaum noch Fantasien, dafür zuletzt aber umso mehr Enttäuschungen - trotz des lange Zeit vorherrschenden Optimismus des Vorstandes.
"Pfleiderer hat zum zweiten Mal in diesem Jahr kurz vor den Quartalszahlen eine Gewinnrevision vorgenommen. Demnach hat das Unternehmen im Q2 unter dem Strich nicht mehr verdient als im ersten Quartal", erkläre Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe. 10 Cent Gewinn je Aktie seien damit für das erste Halbjahr ausgewiesen worden.
Auch die Jahresziele seien nunmehr gefährdet. Von der ursprünglichen Planung mit einem Umsatz von 2 Mrd. Euro und einer EBITDA-Marge von 15% könne es Abweichungen von 5 bis 15% geben, habe das Unternehmen erklärt.
"Nach dem enttäuschenden ersten Halbjahr erwarten wir zunächst keine nachhaltige Besserung. Die Finanzkrise und der konjunkturelle Abschwung haben bereits deutlichere Spuren hinterlassen und dürften auch im weiteren Jahresverlauf noch auf das Ergebnis drücken", so Gabriel ("verkaufen"), der sein Kursziel von 15,50 auf 6 Euro gesenkt habe, darin enthalten sei ein Sicherheitsabschlag auf den Fair Value von 30%.
Gegenüber den Höchstständen in diesem Jahr habe die Aktie damit weit mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren. Damit scheine Pfleiderer, so Gabriel, für eine Übernahme reif zu sein, Anleger sollten jedoch nicht darauf setzen: "Entsprechende Spekulationen könnten den Kurs unseres Erachtens nur kurzfristig stützen", so der Analyst.
Für 20% der Anteile habe Großaktionär One Equity Partners 220 Mio. Euro gezahlt, die restlichen 75% hätten nun gerade einmal 280 Mio. Euro gekostet. Allerdings scheine der Großaktionär trotz des Kursverfalls bislang nicht daran interessiert zu sein, sein Engagement auszubauen.
Die Experten von "ExtraChancen" sehen bei der Aktie von Pfleiderer angesichts der sich verschärfenden Rahmenbedingungen unverändert großes Enttäuschungspotenzial - und damit auch auf dem stark ermäßigten Kursniveau keinen Handlungsbedarf. (Analyse vom 30.07.2008) (31.07.2008/ac/a/d)
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