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Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" empfehlen, die Aktie von Petrotec nicht zu zeichnen.
Im Mai 2006 habe eine von Warburg Pincus Equity kontrollierte Gesellschaft von den Altbesitzern das Petrotec-Geschäft für 70 Mio. Euro erworben. Nun, nur ein paar Monate später, komme die Konsortialbank UBS auf einen "fairen" Wert von 338 bis 448 Mio. Euro.
In der Bilanz würden Verbindlichkeiten von über 70 Mio. Euro schlummern. Diese würden auf den Kauf des Biodiesel-Geschäfts zurückgehen. Durch den Börsengang solle dann ein Großteil des Emissionserlöses für den Schuldenabbau verwendet werden. Nur ca. 30 Mio. Euro sollten in das operative Geschäft fließen.
Petrotec wolle durch den Aufbau neuer Produktionsanlagen bis 2009 die Kapazitäten von momentan 85.000 Tonnen auf 485.000 Tonnen steigern.
In der ersten Jahreshälfte 2006 habe der Hersteller von Biodiesel aus Altspeisefetten bei einem Umsatz von 27,1 Mio. Euro ein bereinigtes EBITDA von 6,1 Mio. Euro erzielt. Doch die Experten würden darauf hinweisen, dass auf dem Hauptmarkt Deutschland die anvisierte Biodiesel-Besteuerung den positiven Effekt einer Beimischungspflicht langfristig aufheben dürfte.
Fantasie entstünde vor allem durch eine Expansion ins Ausland. Dort müsste Petrotec aber sein Geschäftsmodell erst noch unter Beweis stellen. Die Experten sähen derzeit bei dem Titel mehr Risiken als Chancen.
Vor diesem Hintergrund raten die Experten von "Der Aktionär", die Petrotec-Aktie nicht zu zeichnen. (Ausgabe 45) (01.11.2006/ac/a/n)
Im Mai 2006 habe eine von Warburg Pincus Equity kontrollierte Gesellschaft von den Altbesitzern das Petrotec-Geschäft für 70 Mio. Euro erworben. Nun, nur ein paar Monate später, komme die Konsortialbank UBS auf einen "fairen" Wert von 338 bis 448 Mio. Euro.
In der Bilanz würden Verbindlichkeiten von über 70 Mio. Euro schlummern. Diese würden auf den Kauf des Biodiesel-Geschäfts zurückgehen. Durch den Börsengang solle dann ein Großteil des Emissionserlöses für den Schuldenabbau verwendet werden. Nur ca. 30 Mio. Euro sollten in das operative Geschäft fließen.
In der ersten Jahreshälfte 2006 habe der Hersteller von Biodiesel aus Altspeisefetten bei einem Umsatz von 27,1 Mio. Euro ein bereinigtes EBITDA von 6,1 Mio. Euro erzielt. Doch die Experten würden darauf hinweisen, dass auf dem Hauptmarkt Deutschland die anvisierte Biodiesel-Besteuerung den positiven Effekt einer Beimischungspflicht langfristig aufheben dürfte.
Fantasie entstünde vor allem durch eine Expansion ins Ausland. Dort müsste Petrotec aber sein Geschäftsmodell erst noch unter Beweis stellen. Die Experten sähen derzeit bei dem Titel mehr Risiken als Chancen.
Vor diesem Hintergrund raten die Experten von "Der Aktionär", die Petrotec-Aktie nicht zu zeichnen. (Ausgabe 45) (01.11.2006/ac/a/n)
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