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Die Experten von "ExtraChancen" empfehlen die Aktie von Paion (ISIN DE000A0B65S3 / WKN A0B65S) nicht zu zeichnen.
Paion wolle bis zu 5 Mio. Aktien und weitere 750.000 Papiere in einer Mehrzuteilungsoption, dem so genannten "Greenshoe", an die Börse bringen. Gezeichnet werden könnten die Titel noch bis zum kommenden Montag (7. Februar) - in einer Spanne zwischen 11 und 14 Euro.
Und hier setze die Kritik an: Denn wenn der Emissionspreis am oberen Ende der Spanne festgelegt werde, dann wäre das Unternehmen aus Thüringen an der Börse mit 80 Mio. Euro bewertet, höher beispielsweise als MediGene. Letztgenannte peile im kommenden Jahr den Sprung in die Gewinnzone an und habe außerdem mehrere Medikamente in ihrem Portfolio.
Im Gegensatz zu Paion, das immer wieder als "Einprodukt-Unternehmen" abqualifiziert werde. Dabei werde auf Desmoteplase abgezielt, das jetzt in die dritte klinische Phase eintrete. Dagegen wehre sich CEO Dr. Wolfgang Söhngen: "Wir haben auch noch zwei weitere Produkte, Enecadin ist bereits in Phase II, und Solulin geht demnächst in Phase I. Wir setzen also nicht alles auf ein Produkt, sondern sind gerade dabei, unsere Pipeline zu erweitern." Weitere Produkte sollten einlizenziert werden, um später ein komplettes Schlaganfall-Portfolio anbieten zu können.
Mit den Einnahmen aus dem Börsengang solle die Entwicklung der von Enecadin und Solulin - ebenfalls zwei Schlaganfall-Medikamente - vorangetrieben werden. Dank der Partnerschaft mit der amerikanischen Pharmafirma Forest Laboratories sei die Entwicklung des Hoffnungsträgers Desmoteplase finanziell gesichert. Insgesamt sollten Zahlungen von 69,5 Mio. USD geplant sein, davon habe Paion im vergangenen Jahr knapp ein Drittel erhalten.
Zugetraut würden Desmoteplase jährliche Umsätze zwischen 200 Mio. und 400 Mio. Euro. Nicht verwunderlich, sei der Schlaganfall doch die dritthäufigste Todesursache. Allerdings müsse auch beachtet werden, dass ein Scheitern in der dritten und letzten klinischen Phase auch immer mit einkalkuliert werde.
Dank der Zahlungen von Forest in den ersten neun Monaten des letzten Jahres habe Paion einen Gewinn von 5,3 Mio. Euro verbucht. Bis zur Markteinführung von Desmoteplase, die für 2007 geplant werde, sei aber weiter mit Verlusten zu rechnen, habe die Unternehmensführung mitgeteilt.
Beobachte man, wie deutlich teilweise auch bei Aktien von großen Pharma-Unternehmen die Kursabschläge ausfallen würden, wenn es negative Meldungen über Blockbuster oder andere erfolgreiche Medikamente gebe, dann könne man ermessen, wie hochspekulativ die Paion-Papiere seien.
Nicht zuletzt deshalb richte sich dieser Börsengang an institutionelle Anleger. Die Experten würden Kleinanlegern empfehlen, zunächst die Emission abzuwarten. Angesichts des hohen Ausgabepreises sei nicht damit zu rechnen, dass der Kurs schnell anziehe.
Es wird von den Experten von "ExtraChancen" empfohlen, die Paion-Aktie nicht zu zeichnen.
Paion wolle bis zu 5 Mio. Aktien und weitere 750.000 Papiere in einer Mehrzuteilungsoption, dem so genannten "Greenshoe", an die Börse bringen. Gezeichnet werden könnten die Titel noch bis zum kommenden Montag (7. Februar) - in einer Spanne zwischen 11 und 14 Euro.
Und hier setze die Kritik an: Denn wenn der Emissionspreis am oberen Ende der Spanne festgelegt werde, dann wäre das Unternehmen aus Thüringen an der Börse mit 80 Mio. Euro bewertet, höher beispielsweise als MediGene. Letztgenannte peile im kommenden Jahr den Sprung in die Gewinnzone an und habe außerdem mehrere Medikamente in ihrem Portfolio.
Im Gegensatz zu Paion, das immer wieder als "Einprodukt-Unternehmen" abqualifiziert werde. Dabei werde auf Desmoteplase abgezielt, das jetzt in die dritte klinische Phase eintrete. Dagegen wehre sich CEO Dr. Wolfgang Söhngen: "Wir haben auch noch zwei weitere Produkte, Enecadin ist bereits in Phase II, und Solulin geht demnächst in Phase I. Wir setzen also nicht alles auf ein Produkt, sondern sind gerade dabei, unsere Pipeline zu erweitern." Weitere Produkte sollten einlizenziert werden, um später ein komplettes Schlaganfall-Portfolio anbieten zu können.
Zugetraut würden Desmoteplase jährliche Umsätze zwischen 200 Mio. und 400 Mio. Euro. Nicht verwunderlich, sei der Schlaganfall doch die dritthäufigste Todesursache. Allerdings müsse auch beachtet werden, dass ein Scheitern in der dritten und letzten klinischen Phase auch immer mit einkalkuliert werde.
Dank der Zahlungen von Forest in den ersten neun Monaten des letzten Jahres habe Paion einen Gewinn von 5,3 Mio. Euro verbucht. Bis zur Markteinführung von Desmoteplase, die für 2007 geplant werde, sei aber weiter mit Verlusten zu rechnen, habe die Unternehmensführung mitgeteilt.
Beobachte man, wie deutlich teilweise auch bei Aktien von großen Pharma-Unternehmen die Kursabschläge ausfallen würden, wenn es negative Meldungen über Blockbuster oder andere erfolgreiche Medikamente gebe, dann könne man ermessen, wie hochspekulativ die Paion-Papiere seien.
Nicht zuletzt deshalb richte sich dieser Börsengang an institutionelle Anleger. Die Experten würden Kleinanlegern empfehlen, zunächst die Emission abzuwarten. Angesichts des hohen Ausgabepreises sei nicht damit zu rechnen, dass der Kurs schnell anziehe.
Es wird von den Experten von "ExtraChancen" empfohlen, die Paion-Aktie nicht zu zeichnen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 0,0465 € | 0,0615 € | -0,015 € | -24,39% | 22.04./21:58 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A3E5EG5 | A3E5EG | 0,27 € | 0,0080 € | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
0,0465 € | -24,39% | 22.04.26 |
| Frankfurt | 0,04 € | +2,56% | 22.04.26 |
| Düsseldorf | 0,046 € | 0,00% | 22.04.26 |
| Hamburg | 0,0465 € | 0,00% | 22.04.26 |
| Stuttgart | 0,0465 € | 0,00% | 22.04.26 |
| München | 0,0615 € | -0,81% | 22.04.26 |
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