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Vom 20. bis 26. März können die Aktien von PULSION (WKN 548790) in der Preisspanne von 10 bis 15 Euro gezeichnet werden, berichten die Analysten von GoingPublic-Online.
Die Erstnotiz am Neuen Markt sei für den 28. März vorgesehen. Insgesamt würden 2,3 Mio. Inhaber-Stückaktien platziert. Davon würden 2 Mio. aus einer Kapitalerhöhung stammen. Die verbleibenden 300.000 Aktien würden genauso wie der Greenshoe von 400.000 Aktien aus dem Besitz der Altaktionäre stammen. Zum Konsortium würden neben der Commerzbank (Lead) auch die Bayerische Landesbank und die Bankgesellschaft Berlin gehören. Nach Ausübung der Mehrzuteilungsoption werde der Streubesitz bei ca. 33 % liegen.
PULSION vermarkte mit rund 100 Mitarbeitern derzeit drei Produkte: den PiCCO-Monitor zur Überwachung der Herz-Kreislauffunktion von Intensivpatienten, die zum Einsatz von PiCCO notwendigen Sterilkatheter und die chemische Substanz ICG zur Darstellung von Blutgefäßen. Die Produkte seien durch Patente oder im Fall von ICG durch einen niedrigen Abgabepreis vor Konkurrenten gut geschützt. Ein wesentliches Ziel des Unternehmens sei es, möglichst viele PiCCO-Geräte an den rund 300.000 Intensivbetten weltweit zu platzieren, um dann durch den Verkauf der margenstarken Sterilkatheter zu verdienen.
Gegenüber der bisherigen Standardmethode sei die PULSION-Technologie weniger belastend für den Patienten und kostengünstiger anzuwenden. Seit der Markteinführung 1997 hätten in Europa etwa 1.000, seit Ende Oktober 2000 in den USA rund 250 Monitore vertrieben werden können. Bis 2003 würden mit den sechs weltweit aufgestellten Vertriebstöchtern insgesamt 5.300 PiCCOs platziert sein sollen. Das 10.000 bis 13.000 Euro teure Gerät werde dabei den Kliniken meistens leihweise zur Verfügung gestellt, wobei Mindestabnahmemengen an Kathetern vereinbart würden.
Daneben habe Agilent Technologies, der Weltmarktführer für Patientenüberwachungsanlagen in Lizenz ein PiCCO-Modul entwickelt, das in die neue Generation der Agilent-Monitore eingebaut werde. Außerdem könnten damit auch die weltweit aufgestellten 130.000 „alten“ Agilent-Geräte nachgerüstet werden. Der Preis für das Modul liege nach Schätzungen von GoingPublic bei ungefähr 4.000 bis 6.000 Euro. Im dritten Quartal 2000 sei die Markteinführung erfolgt. Die Zulassung für den US-Markt habe Agilent Ende Februar 2001 bekommen. Die Zahl der auf diesem Weg in den Kliniken platzierten PiCCOs solle von derzeit rund 400 auf 9.700 im Jahr 2003 ansteigen.
Durchschnittlich würden pro PiCCO-Gerät nach drei Jahren 50 der 150 Euro teuren Sterilkatheter-Sätze verbraucht werden, so dass PULSION 2003 mit 48 Mio. Euro Umsatz aus dem Vertrieb dieser Verbrauchsartikel rechne. Weitere 44 Mio. Euro würden aus dem Verkauf von Produkten stammen sollen, deren Zulassung Mitte 2001 in der EU und 2002 in den USA geplant sei: Dies seien LiMON, ein Gerät zur Überwachung der Leberfunktion und ICG. Das Diagnostikum ICG solle unter anderem für die Messung der Durchblutung bestimmter Organe zum zweiten wichtigen Umsatztreiber werden.
Ab 2003 ergebe sich durch Anwendungen in der Gefäß- und Tumortherapie zusätzliches Potential. Insgesamt würden Marktforscher wie Medical Data International das Marktpotential für die Sterilkatheter auf 2,2 Mrd. Euro, für ICG auf 1,1 Mrd. Euro schätzen. Nachdem die Planzahlen im vergangenen Geschäftsjahr hätten um 10 % übertroffen werden können, plane PULSION 2001 einen Umsatz von 14,2 Mio. Euro und einen Jahresfehlbetrag von 5,7 Mio. Euro. Bei jährlichen Steigerungsraten von deutlich über 100 % wolle das Unternehmen 2003 einen Umsatz von 97 Mio. Euro (2002: 40,6 Mio. Euro) und einen Jahresüberschuß von 21 Mio. Euro (2002: 3,4 Mio. Euro) erreichen. 40 % der Erlöse würden dann aus den USA kommen sollen.
PULSION besitze eine überlegene Technologie und ein margenstarkes Geschäftsmodell. Die Mittel aus dem Börsengang würden vor allem zum Ausbau der bestehenden Vertriebsstrukturen genutzt werden sollen. Angesichts des gegenüber Neuerungen konservativ eingestellten Marktumfeldes im Medizintechnik-Sektor stufe GoingPublic derzeit die Wachstumspläne des Unternehmens als zu ambitioniert ein. Doch aufgrund des auch bei vorsichtiger Schätzung zu erwartenden Gewinnsprunges in 2003 und einem KGV auf dieser Basis im einstelligen Bereich werde eine Zeichnung empfohlen.
Die Erstnotiz am Neuen Markt sei für den 28. März vorgesehen. Insgesamt würden 2,3 Mio. Inhaber-Stückaktien platziert. Davon würden 2 Mio. aus einer Kapitalerhöhung stammen. Die verbleibenden 300.000 Aktien würden genauso wie der Greenshoe von 400.000 Aktien aus dem Besitz der Altaktionäre stammen. Zum Konsortium würden neben der Commerzbank (Lead) auch die Bayerische Landesbank und die Bankgesellschaft Berlin gehören. Nach Ausübung der Mehrzuteilungsoption werde der Streubesitz bei ca. 33 % liegen.
PULSION vermarkte mit rund 100 Mitarbeitern derzeit drei Produkte: den PiCCO-Monitor zur Überwachung der Herz-Kreislauffunktion von Intensivpatienten, die zum Einsatz von PiCCO notwendigen Sterilkatheter und die chemische Substanz ICG zur Darstellung von Blutgefäßen. Die Produkte seien durch Patente oder im Fall von ICG durch einen niedrigen Abgabepreis vor Konkurrenten gut geschützt. Ein wesentliches Ziel des Unternehmens sei es, möglichst viele PiCCO-Geräte an den rund 300.000 Intensivbetten weltweit zu platzieren, um dann durch den Verkauf der margenstarken Sterilkatheter zu verdienen.
Daneben habe Agilent Technologies, der Weltmarktführer für Patientenüberwachungsanlagen in Lizenz ein PiCCO-Modul entwickelt, das in die neue Generation der Agilent-Monitore eingebaut werde. Außerdem könnten damit auch die weltweit aufgestellten 130.000 „alten“ Agilent-Geräte nachgerüstet werden. Der Preis für das Modul liege nach Schätzungen von GoingPublic bei ungefähr 4.000 bis 6.000 Euro. Im dritten Quartal 2000 sei die Markteinführung erfolgt. Die Zulassung für den US-Markt habe Agilent Ende Februar 2001 bekommen. Die Zahl der auf diesem Weg in den Kliniken platzierten PiCCOs solle von derzeit rund 400 auf 9.700 im Jahr 2003 ansteigen.
Durchschnittlich würden pro PiCCO-Gerät nach drei Jahren 50 der 150 Euro teuren Sterilkatheter-Sätze verbraucht werden, so dass PULSION 2003 mit 48 Mio. Euro Umsatz aus dem Vertrieb dieser Verbrauchsartikel rechne. Weitere 44 Mio. Euro würden aus dem Verkauf von Produkten stammen sollen, deren Zulassung Mitte 2001 in der EU und 2002 in den USA geplant sei: Dies seien LiMON, ein Gerät zur Überwachung der Leberfunktion und ICG. Das Diagnostikum ICG solle unter anderem für die Messung der Durchblutung bestimmter Organe zum zweiten wichtigen Umsatztreiber werden.
Ab 2003 ergebe sich durch Anwendungen in der Gefäß- und Tumortherapie zusätzliches Potential. Insgesamt würden Marktforscher wie Medical Data International das Marktpotential für die Sterilkatheter auf 2,2 Mrd. Euro, für ICG auf 1,1 Mrd. Euro schätzen. Nachdem die Planzahlen im vergangenen Geschäftsjahr hätten um 10 % übertroffen werden können, plane PULSION 2001 einen Umsatz von 14,2 Mio. Euro und einen Jahresfehlbetrag von 5,7 Mio. Euro. Bei jährlichen Steigerungsraten von deutlich über 100 % wolle das Unternehmen 2003 einen Umsatz von 97 Mio. Euro (2002: 40,6 Mio. Euro) und einen Jahresüberschuß von 21 Mio. Euro (2002: 3,4 Mio. Euro) erreichen. 40 % der Erlöse würden dann aus den USA kommen sollen.
PULSION besitze eine überlegene Technologie und ein margenstarkes Geschäftsmodell. Die Mittel aus dem Börsengang würden vor allem zum Ausbau der bestehenden Vertriebsstrukturen genutzt werden sollen. Angesichts des gegenüber Neuerungen konservativ eingestellten Marktumfeldes im Medizintechnik-Sektor stufe GoingPublic derzeit die Wachstumspläne des Unternehmens als zu ambitioniert ein. Doch aufgrund des auch bei vorsichtiger Schätzung zu erwartenden Gewinnsprunges in 2003 und einem KGV auf dieser Basis im einstelligen Bereich werde eine Zeichnung empfohlen.
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