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Kopenhagen (www.aktiencheck.de) - Die Ankündigung des EZB-Präsidenten Mario Draghi, alles zur Rettung des Euros zu tun, löste eine Rally aus - allerdings hatten nicht alle Rohstoffe etwas davon, so Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.
"Im Vergleich zu den Vorwochen musste der Agrarsektor die schlechteste Performance seit Langem hinnehmen, weil nicht nur Weizen, sondern auch andere Teilsektoren mehr als vier Prozent verloren", sage Ole Hansen.
Wochengewinner seien die Edelmetalle gewesen. Gründe dafür sehe Hansen im schwachen US-Dollar und dem steigenden Goldpreis auf mehr als 1.610 USD pro Feinunze. "Ob es zu mehr reicht, bleibt abzuwarten, denn die aktuelle Dollarschwäche wird von vielen nur als temporär angesehen. Sobald sich der Dollar erholt, wird es für weitere Kurssteigerungen schwierig", so der Rohstoffexperte.
Der Ölrally scheine hingegen die Luft ausgegangen zu sein - trotz weiter bestehender geopolitischer Krisenherde wie Syrien oder Iran. "Der Gegentrend zu dieser angespannten politischen Lage ist die weiter verschlechterte makroökonomische Stimmung, die einen stärkeren Preisauftrieb verhindert", erkläre Hansen. "Allerdings hat sich seit dem Tiefpunkt der Ölpreise am 21. Juni der Spread zwischen WTI und Brent wieder auf 5 USD ausgedehnt. Ein Grund ist der Ölstreik in Norwegen, der die Sorte Brent verteuert hat", so Hansen.
Beim Erdgas sei in den letzten Wochen die Hitzewelle in den USA die treibende Kraft gewesen. Der Erdgasbedarf für Klimaanlagen habe die Lagerbestände schrumpfen und die Preise steigen lassen. "Der Erdgasbedarf ist so hoch, dass der Preis im August höher sein wird als im September. Für diese Jahreszeit ist das sehr ungewöhnlich, zeigt aber auch, dass der Erdgasbedarf generell gestiegen ist", kommentiere Hansen. (30.07.2012/ac/a/m)
"Im Vergleich zu den Vorwochen musste der Agrarsektor die schlechteste Performance seit Langem hinnehmen, weil nicht nur Weizen, sondern auch andere Teilsektoren mehr als vier Prozent verloren", sage Ole Hansen.
Der Ölrally scheine hingegen die Luft ausgegangen zu sein - trotz weiter bestehender geopolitischer Krisenherde wie Syrien oder Iran. "Der Gegentrend zu dieser angespannten politischen Lage ist die weiter verschlechterte makroökonomische Stimmung, die einen stärkeren Preisauftrieb verhindert", erkläre Hansen. "Allerdings hat sich seit dem Tiefpunkt der Ölpreise am 21. Juni der Spread zwischen WTI und Brent wieder auf 5 USD ausgedehnt. Ein Grund ist der Ölstreik in Norwegen, der die Sorte Brent verteuert hat", so Hansen.
Beim Erdgas sei in den letzten Wochen die Hitzewelle in den USA die treibende Kraft gewesen. Der Erdgasbedarf für Klimaanlagen habe die Lagerbestände schrumpfen und die Preise steigen lassen. "Der Erdgasbedarf ist so hoch, dass der Preis im August höher sein wird als im September. Für diese Jahreszeit ist das sehr ungewöhnlich, zeigt aber auch, dass der Erdgasbedarf generell gestiegen ist", kommentiere Hansen. (30.07.2012/ac/a/m)
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