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Hagen (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "ExtraChancen" eignet sich die NorCom-Aktie (ISIN DE0005250302 / WKN 525030) nur für spekulative Anleger.
Vor drei Jahren hätten die Experten von "ExtraChancen" die Aktie der NorCom Information Technology AG einmal zu 3,30 Euro vorgestellt. Doch nach einem schnellen Anstieg bis auf 3,75 Euro hätten die Notierungen nur noch eine Richtung - Süden - gekannt. Anfangs des Monats habe für diesen Titel sogar kurzfristig weniger als 1 Euro bezahlt werden müssen.
Trotz des jüngsten Kurssprungs in dieser Woche sei das Unternehmen gerade einmal mit gut 12 Mio. Euro an der Börse bewertet. In der Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr hätten sich jedoch allein die flüssigen Mittel auf über 4,1 Mio. Euro belaufen.
Die Experten von "Performaxx" (Fairer Wert 3,26 Euro je Aktie) hätten sich bereits im April - also ohne den in Aussicht stehenden Großauftrag - optimistisch gezeigt und einen Gewinn je Aktie von 16 Cent erwartet, was derzeit gerade einmal ein KGV für das laufende Jahr von 7,8 bedeuten würde. Mit dem Auftrag, den die Bundesagentur für Arbeit "beabsichtige" - in trockenen Tüchern sei diese Bestellung also noch nicht - an NorCom zu vergeben, würde der Gewinn noch weiter ansteigen.
Im Rahmen des IT-Vorhabens der Bundesagentur "BU 2008 - Dienstleistungen zur Unterstützung der IT-Betriebsführung" würde auf die Münchner ein Auftragsvolumen von 30 Mio. Euro, verteilt auf drei Jahre, entfallen. Zum Vergleich: In den vergangenen beiden Jahren habe sich der Gesamtumsatz jeweils auf weniger als 30 Mio. Euro belaufen.
Aber auch darüber hinaus sei die Nachrichtenlage positiv, so sei in dieser Woche mit dem türkischen Nachrichtenkanal TGRT ein weiterer Neukunde gewonnen worden. Im Medienbereich könne NorCom auf namhafte Kunden verweisen, dazu würden TV-Sender wie RTL Television Europe und der Nachrichtensender n-tv, aber auch staatliche Broadcaster wie VGTRK (Russland) oder NRK (Norwegen) und das Unternehmen Springer Digital TV gehören.
Die fundamentale Aufwärtsentwicklung von NorCom würde deutlich höhere Kurse rechtfertigen. Im letzten Jahr hätten zwischenzeitlich noch 3 Euro je Aktie gezahlt werden müssen, obwohl das Jahr insgesamt enttäuschend verlaufen sei. Angesichts des angeschlagenen Börsenumfelds dürfte derzeit allerdings nur die Meldung, dass der Auftrag aus Nürnberg tatsächlich in die bayerische Landeshauptstadt vergeben werde, für deutlich anziehende Notierungen sorgen.
Trotz der attraktiven Kennzahlen bleibt die Aktie von NorCom deshalb weiter nur etwas für spekulative Anleger, so die Experten von "ExtraChancen". (Analyse vom 16.07.2008) (17.07.2008/ac/a/nw)
Vor drei Jahren hätten die Experten von "ExtraChancen" die Aktie der NorCom Information Technology AG einmal zu 3,30 Euro vorgestellt. Doch nach einem schnellen Anstieg bis auf 3,75 Euro hätten die Notierungen nur noch eine Richtung - Süden - gekannt. Anfangs des Monats habe für diesen Titel sogar kurzfristig weniger als 1 Euro bezahlt werden müssen.
Trotz des jüngsten Kurssprungs in dieser Woche sei das Unternehmen gerade einmal mit gut 12 Mio. Euro an der Börse bewertet. In der Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr hätten sich jedoch allein die flüssigen Mittel auf über 4,1 Mio. Euro belaufen.
Im Rahmen des IT-Vorhabens der Bundesagentur "BU 2008 - Dienstleistungen zur Unterstützung der IT-Betriebsführung" würde auf die Münchner ein Auftragsvolumen von 30 Mio. Euro, verteilt auf drei Jahre, entfallen. Zum Vergleich: In den vergangenen beiden Jahren habe sich der Gesamtumsatz jeweils auf weniger als 30 Mio. Euro belaufen.
Aber auch darüber hinaus sei die Nachrichtenlage positiv, so sei in dieser Woche mit dem türkischen Nachrichtenkanal TGRT ein weiterer Neukunde gewonnen worden. Im Medienbereich könne NorCom auf namhafte Kunden verweisen, dazu würden TV-Sender wie RTL Television Europe und der Nachrichtensender n-tv, aber auch staatliche Broadcaster wie VGTRK (Russland) oder NRK (Norwegen) und das Unternehmen Springer Digital TV gehören.
Die fundamentale Aufwärtsentwicklung von NorCom würde deutlich höhere Kurse rechtfertigen. Im letzten Jahr hätten zwischenzeitlich noch 3 Euro je Aktie gezahlt werden müssen, obwohl das Jahr insgesamt enttäuschend verlaufen sei. Angesichts des angeschlagenen Börsenumfelds dürfte derzeit allerdings nur die Meldung, dass der Auftrag aus Nürnberg tatsächlich in die bayerische Landeshauptstadt vergeben werde, für deutlich anziehende Notierungen sorgen.
Trotz der attraktiven Kennzahlen bleibt die Aktie von NorCom deshalb weiter nur etwas für spekulative Anleger, so die Experten von "ExtraChancen". (Analyse vom 16.07.2008) (17.07.2008/ac/a/nw)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,60 € | 1,546 € | 0,054 € | +3,49% | 24.04./21:58 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A12UP37 | A12UP3 | 5,28 € | 1,14 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
1,60 € | +3,49% | 24.04.26 |
| Hamburg | 1,46 € | +1,25% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 1,498 € | 0,00% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 1,502 € | 0,00% | 24.04.26 |
| Xetra | 1,514 € | -0,13% | 24.04.26 |
| München | 1,546 € | -1,78% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 1,46 € | -3,18% | 24.04.26 |
= Realtime
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