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Neue Märkte Ausblick unverändert




11.12.03 09:42
Schroders

Laut Angaben von Robert Davy, einem Fondsmanager bei Schroders, seien die Neuen Märkte (Emerging Markets) im Monat November 2003 um 1,2% gewachsen. Dies entspreche weitgehend dem MSCI World Index von 1,5%. Die Märkte hätten sich zum Ende des vergangenen Monats hin erholt, da sich die wirtschaftlichen Daten, insbesondere aus den USA, weiter verbessert hätten. Zuvor hätten die Terroranschläge in der Türkei und Besorgnis über die Entwicklung des US-Dollar für einen Rückgang der Märkte gesorgt.

Die schwächste Entwicklung hätten im Monat November die Neuen Märkte der Region Asien verzeichnet. Nach einem zuvor guten Lauf habe Taiwan unter der Besorgnis gelitten, dass die Verknappung von Komponenten Lieferungen gefährden könnte. Thailand und Indien hätten sich aufgrund der Stärke ihrer Binnenwirtschaft partiell von der allgemeinen Entwicklung isolieren können. Positiv dagegen die Entwicklung in Lateinamerika, gestützt durch steigende Rohstoffpreise. Ein Weiterer positiver Impuls sei die Kürzung der Zinsen in Brasilien gewesen. Auch die EMEA Region habe sich, angeführt von Rußland, gut entwickelt. Hierzu habe insbesondere der steigende Ölpreis beigetragen.

Im Großen und Ganzen habe sich der Ausblick der Analysten für die Neuen Märkte nicht verändert. Anzeichen für eine anhaltende konjunkturelle Erholung in den USA und deren Ausweitung auf Europa würden eine robuste Grundlage für eine positive Entwicklung der Neuen Märkte beim Übergang in das Jahr 2004 bilden.






 
 

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