Nanogate will in 2012 weiter wachsen




27.10.11 10:09
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die Aktie von Nanogate weiterhin zu kaufen.

Anfang Juni habe es Ralf Zastrau, Vorstandschef von Nanogate, den Experten gegenüber prophezeit: "Der Knoten ist geplatzt". Der Firmenchef habe Wort gehalten. Die Geschäfte würden wie am Schnürchen laufen. Das in Göttelborn ansässige Unternehmen gewinne einen Auftrag nach dem anderen. Jüngst habe die Gesellschaft den Produktionsstart von Gangwahlplaketten mit einer kratzfesten Schutzschicht für den Autohersteller Chrysler verkündet. Der Auftrag laufe über mehrere Jahre und habe insgesamt ein Volumen im unteren einstelligen Millionen-Bereich. Auf Basis der hauseigenen Inkjet-Technologie entwickle das Unternehmen auch Projekte mit AUDI und BMW (ISIN DE0005190003 / WKN 519000).

Zudem habe sich Zastrau einen Millionenauftrag der Autobauer Jaguar und Land Rover sichern können. Das Auftragsvolumen für einen Zeitraum von drei Jahren liege im mittleren einstelligen Millionen-Bereich und zähle zu einem der größten Aufträge in der Firmengeschichte. In Concreto umfasse diese Order die Lieferung von veredelten Scheinwerfergläsern an einen Automobilzulieferer zum Einsatz bei Jaguar und Land Rover.

Die insgesamt robuste Geschäftsentwicklung untermauere der CEO mit soliden Zahlen für das erste Halbjahr. Das Systemhaus für Nanooberflächen habe im ersten Halbjahr mit einem Umsatzplus von fast 200 Prozent auf 16,6 Mio. Euro geklotzt. "Das bereinigte organische Wachstum betrug knapp 50 Prozent", ergänze Zastrau im Gespräch mit "TradeCentre.de". Das EBITDA habe im selben Zeitraum bei knapp 1,7 Mio. Euro gelegen. Das entspreche einer operativen Marge vor Abschreibungen von rund zehn Prozent. "Mit der Margenentwicklung liegen wir absolut im Rahmen unseres Zielkorridors für das Jahr 2011."

Nicht ganz so hübsch seien das EBIT und das Nettoergebnis ausgefallen. Das EBIT habe lediglich bei 0,5 Mio. Euro gelegen und unterm Strich habe das erste Halbjahr mit einem Verlust von 0,4 Mio. Euro abgeschlossen werden müssen. Erhöhte Abschreibungen und Einmaleffekte würden in erster Linie für die Differenz zwischen EBITDA und Profit sorgen.

Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung prognostiziere der Firmenchef für das Gesamtjahr 2011 nunmehr einen Umsatz von "deutlich mehr als 30 Mio. Euro". Die Experten würden die Einnahmen auf circa 35 Mio. Euro schätzen. Die EBITDA-Marge solle sich laut Zastrau auf "mindestens zehn Prozent" belaufen. Das würde einem EBITDA von 3,5 Mio. Euro entsprechen. Die Abschreibungen würden sich auf circa zwei Mio. Euro belaufen. Die Experten würden sodann zum Jahresende ein bereinigtes EBIT von etwa 1,5 Mio. Euro erwarten. Ziel des Firmenchefs sei das Jahr 2011 mit schwarzen Zahlen abzuschließen. Das sollte gelingen. Da Nanogate auf Verlustvorträgen von mehr als zehn Mio. Euro sitze, dürften weitere Aktivierungen auf latente Steuern ohnehin zu einem positiven Jahresergebnis führen.

Für das Jahr 2012 zeige sich Zastrau zuversichtlich, den Wachstumskurs fortzusetzen und die Margen weiter zu verbessern. Selbst eine mögliche Rezession mache dem Unternehmer kaum Sorgen. "Wir haben langfristige Verträge. Unser Markt wächst zudem sehr dynamisch und unsere neuen Produkte kommen sehr gut am Markt an. Ich sehe unser Geschäft als sehr robust an. Natürlich können sich Projekte verschieben, aber das können wir inzwischen aufgrund unserer breiten Pipeline gut abfedern", erkläre der Firmenchef.

2012 werde Nanogate weiter wachen. Das liege bereits an der Vollkonsolidierung der Eurogard, die erst seit dem 1. Juli dieses Jahres konsolidiert werde. Der eigentliche Basisumsatz, auf Basis einer Vollkonsolidierung seit dem 1. Januar 2011, betrage circa 38 bis 39 Mio. Euro. Das Unternehmen sollte daher die Marke von 40 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2012 deutlich knacken. Die EBITDA-Marge dürfte sich um ein paar Prozentpunkte verbessern. 2013 könnte Zastrau dann sein Umsatzziel von mehr als 50 Mio. Euro erreichen und mit einer EBITDA-Marge von 20 Prozent wirtschaften. Dann verdiene Nanogate operativ mehr als zehn Mio. Euro!

Der Nanogate-Chef sei mit seinem Unternehmen auf dem richtigen Kurs. Spätestens im nächsten Jahr müsse Nanogate auch unterm Strich knackige Ergebnisse abliefern. Dann stehe einer weiteren positiven Entwicklung nichts mehr im Weg. Die Börse honoriere die Arbeit von Zastrau bereits. Der Crash an den Börsen sei an der Aktie fast spurlos vorübergegangen. Nach einer längeren Konsolidierungsphase könnte das Papier bald nach oben ausbrechen.

Die Experten von "TradeCentre.de" bekräftigen ihre Kaufempfehlung für die Aktie des Spezialisten für Hochleistungsoberflächen Nanogate. (Analyse vom 27.10.2011) (27.10.2011/ac/a/nw)

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Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








 
 
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