Erweiterte Funktionen
Die Experten von "4investors.de" raten Anlegern bei der Lumera-Aktie (ISIN US55024R1068 / WKN A0B5SY) erst einmal abzuwarten oder nur eine kleine Position einzugehen.
Lumera, gegründet im Jahr 2000 und ansässig in den USA, entwickele Polymere und hierauf basierende Materialien auf molekularer Ebene. Die Aktie zähle daher zur Nanotechnologie-Gilde. Derzeit fänden Lumeras Produkte im Bereich der drahtlosen Kommunikation (z.B. Antennen), der Biotechnologie (Biochips) und der Datenkommunikation Verwendung. Durchaus typisch sei für Nanotechnologie-Unternehmen dieser technologieübergreifende Einsatz des Know-Hows.
Am 2. September habe das Unternehmen einen Forschungserfolg bei Elektro-Optischen Polymeren gemeldet. Ein neues Material, in Zusammenarbeit mit der Universität Washington entwickelt, solle eine fünffach höhere Leistungsfähigkeit haben als bisherige anorganische Materialien. Eingesetzt werden solle das neue Material in verschiedensten Anwendungen, z.B. der Computertechnologie. Insgesamt nenne Lumera das Marktpotenzial im Jahr 2007 mit 5 Mrd. Dollar. Allerdings dürfe man sich von den reinen Zahlen nicht blenden lassen, sie würden einen Gesamtmarkt reflektieren. Ob sich Lumera größere Teile von dem Kuchen abschneiden könne sei völlig unklar. Erste Aufträge zur Lieferung des neuen Materials seien jedoch bereits eingegangen, so Lumera. Auftraggeber seien Unternehmen aus der Telekommunikations- und Halbleiter-Branche.
Wie bei so vielen Nanotech-Werten sei auch bei Lumera die Hoffnung auf gute Geschäfte in der Zukunft der Hauptgrund der aktuellen Börsenbewertung, die bei 99 Mio. Dollar liege. Die Umsätze des jungen Unternehmens seien - typisch in der Stufe der Forschung & Entwicklung - noch echt gering. Auf Halbjahrebasis per 30. Juni habe Lumera jüngst Umsätze von rund 0,6 Mio. Dollar ausgewiesen. Rund 3 Mio. Dollar operative Kosten, vor allem aus dem Bereich Forschung & Entwicklung sowie Personal, Marketing und Verwaltung, stünden den Umsätzen gegenüber. Insgesamt sei ein Verlust von 54 Cent je Aktie angefallen nach 68 Cent im Vorjahreszeitraum.
Wichtig sei die Cash-Position des Unternehmens, um die man sich nach dem Börsengang nun erst einmal keine Sorgen machen müsse. Rund 38,7 Mio. Euro seien nach IPO-Kosten am Aktienmarkt eingesammelt worden. Trotzdem werde Lumera früher - oder eher später - noch die ein oder andere Finanzierungsrunde durchführen müssen, um die Forschungsprojekte zu einem Ende führen zu können. Der Weg in die schwarzen Zahlen sei noch lang, was als großes Risiko bei Investoren immer im Hinterkopf bleiben sollte. Der derzeit hohe Cash-Bestand gebe daher nur temporär Sicherheit, werde dieser doch im Zuge der weiterhin negativen Cashflows schrumpfen.
Eine durchaus interessante Technologie mit hohen Marktpotenzialen, allerdings sei Lumera zu kurz an der Börse notiert, um größere Investments zu rechtfertigen. Dazu sei derzeit der kurzfristige Aufwärtstrend, der seit dem Low Anfang August bestehe, in Gefahr. Am Freitag sei die Aktie noch einmal "gerettet" worden, allerdings würden charttechnisch bearishe Eindrücke verbleiben.
Die Experten von "4investors.de" raten erst einmal abzuwarten oder mit engem Stoploss nur eine kleine Position in Aktien von Lumera einzugehen.
Lumera, gegründet im Jahr 2000 und ansässig in den USA, entwickele Polymere und hierauf basierende Materialien auf molekularer Ebene. Die Aktie zähle daher zur Nanotechnologie-Gilde. Derzeit fänden Lumeras Produkte im Bereich der drahtlosen Kommunikation (z.B. Antennen), der Biotechnologie (Biochips) und der Datenkommunikation Verwendung. Durchaus typisch sei für Nanotechnologie-Unternehmen dieser technologieübergreifende Einsatz des Know-Hows.
Am 2. September habe das Unternehmen einen Forschungserfolg bei Elektro-Optischen Polymeren gemeldet. Ein neues Material, in Zusammenarbeit mit der Universität Washington entwickelt, solle eine fünffach höhere Leistungsfähigkeit haben als bisherige anorganische Materialien. Eingesetzt werden solle das neue Material in verschiedensten Anwendungen, z.B. der Computertechnologie. Insgesamt nenne Lumera das Marktpotenzial im Jahr 2007 mit 5 Mrd. Dollar. Allerdings dürfe man sich von den reinen Zahlen nicht blenden lassen, sie würden einen Gesamtmarkt reflektieren. Ob sich Lumera größere Teile von dem Kuchen abschneiden könne sei völlig unklar. Erste Aufträge zur Lieferung des neuen Materials seien jedoch bereits eingegangen, so Lumera. Auftraggeber seien Unternehmen aus der Telekommunikations- und Halbleiter-Branche.
Wichtig sei die Cash-Position des Unternehmens, um die man sich nach dem Börsengang nun erst einmal keine Sorgen machen müsse. Rund 38,7 Mio. Euro seien nach IPO-Kosten am Aktienmarkt eingesammelt worden. Trotzdem werde Lumera früher - oder eher später - noch die ein oder andere Finanzierungsrunde durchführen müssen, um die Forschungsprojekte zu einem Ende führen zu können. Der Weg in die schwarzen Zahlen sei noch lang, was als großes Risiko bei Investoren immer im Hinterkopf bleiben sollte. Der derzeit hohe Cash-Bestand gebe daher nur temporär Sicherheit, werde dieser doch im Zuge der weiterhin negativen Cashflows schrumpfen.
Eine durchaus interessante Technologie mit hohen Marktpotenzialen, allerdings sei Lumera zu kurz an der Börse notiert, um größere Investments zu rechtfertigen. Dazu sei derzeit der kurzfristige Aufwärtstrend, der seit dem Low Anfang August bestehe, in Gefahr. Am Freitag sei die Aktie noch einmal "gerettet" worden, allerdings würden charttechnisch bearishe Eindrücke verbleiben.
Die Experten von "4investors.de" raten erst einmal abzuwarten oder mit engem Stoploss nur eine kleine Position in Aktien von Lumera einzugehen.








