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Hagen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "ExtraChancen" raten Anlegern mit einer kleinen Position in der Aktie von LEONI auf eine Übernahme zu spekulieren.
Die LEONI AG bleibe weiter im Gespräch. In der vergangenen Woche habe der MDAX-Titel ein Mehrjahrestief markiert, doch dann habe am vergangenen Freitag Übernahmefantasie für einen Freudensprung gesorgt.
Der Automobilzulieferer LEONI solle das Interesse von Brilliance China Automotive geweckt haben. Der chinesische Autobauer sei BMW-Partner und Kunde von LEONI.
"Es hat ja bereits in der Vergangenheit verschiedentlich Übernahmespekulationen gegeben. Angesichts des relativ starken Kursverfalls halten wir die Gerüchte für durchaus begründet", erkläre Frank Schwope, Automobilexperte der Nord LB, und erinnere daran, dass die Aktie im Oktober des vergangenen Jahres noch über 46 Euro notiert habe.
Was für eine Übernahme spreche: Die Marktkapitalisierung betrage mittlerweile weniger als 300 Mio. Euro. Zudem fehle ein schützender Großaktionär, anders als bei BMW (Quandt), Porsche (Familie), Volkswagen (Porsche und Land Niedersachsen) und Continental (Schaeffler).
Ganz im Gegenteil: Bei LEONI seien, so Schwope, offensichtlich mehrere große Investmentbanken oder Fonds mit jeweils Anteilen zwischen 1% und 5% engagiert. Ähnlich sei es vor dem Einstieg von Schaeffler auch bei Continental gewesen.
Gerade für chinesische Unternehmen oder (Staats-) Fonds ständen Automobil- und Automobilzulieferunternehmen recht weit oben auf der Akquisitionsliste, um die chinesischen Unternehmen mit Know-how zu stärken, berichte Schwope, der die LEONI-Aktie unverändert mit "kaufen" und einem Kursziel von 20 Euro einstufe - auch wenn sich die Nürnberger der Marktproblematik nicht entziehen könnten.
"Denkbar sind grundsätzlich aber auch andere Investoren aus dem Automobilbereich oder auch aus Ländern mit hohem Bestand an Petro-Dollar", so der Experte.
Die Experten von "ExtraChancen" hatten vor zwei Wochen Handlungsbedarf allenfalls für spekulative Anleger gesehen. Diese hätten in dieser Zeit eine Achterbahnfahrt erlebt - abwärts auf 7,52 Euro und nun wieder hoch auf das Einstiegsniveau.
Vor dem Hintergrund der schwer prognostizierbaren Entwicklung in der Automobilbranche im kommenden Jahr - LEONI rechnet erst in der zweiten Jahreshälfte mit "einer leichten Erholung" - sollten Anleger allenfalls mit einer kleinen Position in der LEONI-Aktie auf eine Übernahme spekulieren, so die Experten von "ExtraChancen". (Analyse vom 25.11.2008) (26.11.2008/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die LEONI AG bleibe weiter im Gespräch. In der vergangenen Woche habe der MDAX-Titel ein Mehrjahrestief markiert, doch dann habe am vergangenen Freitag Übernahmefantasie für einen Freudensprung gesorgt.
Der Automobilzulieferer LEONI solle das Interesse von Brilliance China Automotive geweckt haben. Der chinesische Autobauer sei BMW-Partner und Kunde von LEONI.
"Es hat ja bereits in der Vergangenheit verschiedentlich Übernahmespekulationen gegeben. Angesichts des relativ starken Kursverfalls halten wir die Gerüchte für durchaus begründet", erkläre Frank Schwope, Automobilexperte der Nord LB, und erinnere daran, dass die Aktie im Oktober des vergangenen Jahres noch über 46 Euro notiert habe.
Was für eine Übernahme spreche: Die Marktkapitalisierung betrage mittlerweile weniger als 300 Mio. Euro. Zudem fehle ein schützender Großaktionär, anders als bei BMW (Quandt), Porsche (Familie), Volkswagen (Porsche und Land Niedersachsen) und Continental (Schaeffler).
Gerade für chinesische Unternehmen oder (Staats-) Fonds ständen Automobil- und Automobilzulieferunternehmen recht weit oben auf der Akquisitionsliste, um die chinesischen Unternehmen mit Know-how zu stärken, berichte Schwope, der die LEONI-Aktie unverändert mit "kaufen" und einem Kursziel von 20 Euro einstufe - auch wenn sich die Nürnberger der Marktproblematik nicht entziehen könnten.
"Denkbar sind grundsätzlich aber auch andere Investoren aus dem Automobilbereich oder auch aus Ländern mit hohem Bestand an Petro-Dollar", so der Experte.
Die Experten von "ExtraChancen" hatten vor zwei Wochen Handlungsbedarf allenfalls für spekulative Anleger gesehen. Diese hätten in dieser Zeit eine Achterbahnfahrt erlebt - abwärts auf 7,52 Euro und nun wieder hoch auf das Einstiegsniveau.
Vor dem Hintergrund der schwer prognostizierbaren Entwicklung in der Automobilbranche im kommenden Jahr - LEONI rechnet erst in der zweiten Jahreshälfte mit "einer leichten Erholung" - sollten Anleger allenfalls mit einer kleinen Position in der LEONI-Aktie auf eine Übernahme spekulieren, so die Experten von "ExtraChancen". (Analyse vom 25.11.2008) (26.11.2008/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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