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06.11.00 00:00
Suntrade

Die Kontron Embedded Computers AG (WKN 523990) hat nach Einschätzung der Analysten von Suntrade in der kommenden Aufschwungphase der Börse das Potential zu einem der tragenden Werte in dem NEMAX50 zu werden.

Das Unternehmen habe sich darauf spezialisiert miniaturisierte Computer für ihre Kunden zu entwickeln. Man nenne diese Systeme auch Embedded Computer Technology (ECT), die als Hard- und Softwarelösung in die Maschinen und Geräte der Kunden integriert würden, um so die nötige Intelligenz der Steuersysteme zu erhalten. Die Zielmärkte seien Telekommunikation, Medizintechnik, Verkehrstechnik und der Industriesektor.

Embedded Computer würden ausschließlich direkt an die Industrie vertrieben, ein Händlernetz sei dazu nicht erforderlich. Dies könne mit ein Grund sein, dass dieser Zweig zu den wachstumsstärksten der IT-Industrie zähle. Kontron gehöre zu den fünf größten Unternehmen dieser Branche und sei jetzt schon in Europa führend. Bis 2003 habe man sich zum Ziel gesetzt, in diesem stark frequentiertem Markt zum Weltmarktführer zu avancieren.

Kontron sei schon seit zwanzig Jahren tätig und genieße einen guten Ruf in der Branche. Die heutige Kontron sei aus dem Zusammenschluss der vier Firmen Teknor Inc., Boards AG, Teknor GmbH und Kontron Elektronik GmbH entstanden. Man notiere seit dem 6.April 2000 am Neuen Markt in Frankfurt. Nach der Emission hätten sie die Aktienmehrheit an der amerikanischen FieldWorks Inc. (OTC BB:FWRX) übernommen. Weiterhin sei eine 8%ige Beteiligung an der taiwanesischer TMC eingegangen worden. Im Juni sei Pep Modular Computer GmbH gefolgt und vor kurzem sei auch die Rotec Industrieautomation GmbH zu 100 Prozent akquiriert worden. Der Hunger sei am 18. September diesen Jahres mit der Aufnahme in den Index des NEMAX50 belohnt worden.

Bei einem Kurs von 123 Euro werde Kontron Embedded Computers mit einer Marktkapitalisierung von knapp 1,5 Milliarden Euro bewertet. Für 2001 werde von den Analysten ein Ergebnis von 1,40 Euro pro Aktie erwartet. Abgaben von Altaktionären würden wahrscheinlich in naher Zukunft nicht anstehen, da erst vor kurzem ein Block-Trade von einem Venture Capital-Geber zu einem institutionellen Anleger ausgeführt worden sei. Die Venture Capital Gesellschaft 3i halte immer noch 11 Prozent und habe sich bis zum Januar nächsten Jahres verpflichtet, keine weiteren Anteile zu veräußern.

Was die Analysten außerdem positiv stimme sei, dass das Unternehmen erst kürzlich seine eigenen Umsatz- und Ergebnisprognosen nach oben korrigiert habe. Die Einschätzung sei daher positiv. Langfristig orientierten Anlegern werde zum Kauf der Aktie geraten.








 
 

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