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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Es muss doch Frühling werden: Nach all den deprimierend schlechten Nachrichten der letzten Wochen und Monate endlich wieder ein Hoffnungsschimmer für die Konjunktur der Eurozone, so Dr. Eberhardt Unger von "fairesearch".
Der Stimmungsindex der Einkaufsmanager in der Industrie sei in der Eurozone wieder etwas angestiegen (Zehn-Monats Hoch). Ebenso der Index für das Geschäftsklima in Deutschland (ifo) und - wenn auch nur gering - in Frankreich (Insee).
Die Zahl der Unternehmen, die eine steigende Produktion melden würden, habe im Januar besonders in Deutschland zugenommen, wodurch der Index wieder die 50-Prozent-Linie habe überschreiten können. Das ändere vorerst nichts an der hohen Arbeitslosigkeit in der Eurozone, die die höchste Rate seit November 2009 erreicht habe. Doch gebe dieser erste "grüne Sprössling" Anlass zur Hoffnung, dass mit ansteigenden Bestellungen in den nächsten Monaten mit einem weiteren anziehen der Produktion gerechnet werden könne, da sich auch die Lagerbestände ziemlich verringert hätten.
Die Finanzmärkte, insbesondere die Aktienbörsen, hätten daraus sofort gefolgert, dass sich die Prognosen für das BIP-Wachstum für 2013 als zu pessimistisch herausstellen könnten. Für 2013, 2014 und 2015 erwarte die Weltbank ein BIP-Wachstum für die Eurozone von -0,1%, +0,9% und +1,4%. Auch die EZB sehe für 2013 für den Euroraum eine Rezession.
Bisher stütze sich aber die Hoffnung auf eine Erholung der Eurozone hauptsächlich auf Deutschland, wo sich die Stimmung sowohl in der Industrie als auch unter den Dienstleistern bemerkenswert gebessert habe. Doch Stimmungsindikatoren seien mitunter sehr wandlerisch. Spanien, Portugal und Griechenland würden sich in einer konjunkturellen Depression befinden, ein Ende isei nicht in Sicht. Noch sei es unsicher, ob der Anstieg dieses Index nur auf die generell höhere Liquiditätsausstattung zurückzuführen sei oder tatsächlich einen ersten Hinweis auf einen Konjunkturumschwung gebe. Löse das reichliche Geld mehr Optimismus aus oder zeige sich wirklich ein erstes grünes Pflänzchen (engl. "green shoot").
Die Anzeichen für eine Stabilisierung der Wirtschaftsentwicklung auf niedrigem Niveau seien erkennbar. Ein selbsttragender Aufschwung in der Eurozone aber sei nicht in Sicht. Kurzfristig sei kein Anstieg der Konsumentenpreise zu erwarten. Die EZB halte die Geldmarktzinsen unverändert. Die Finanzmärkte würden weiter in Liquidität schwimmen. (Ausgabe vom 30.01.2013)(31.01.2013/ac/a/m)
Der Stimmungsindex der Einkaufsmanager in der Industrie sei in der Eurozone wieder etwas angestiegen (Zehn-Monats Hoch). Ebenso der Index für das Geschäftsklima in Deutschland (ifo) und - wenn auch nur gering - in Frankreich (Insee).
Die Finanzmärkte, insbesondere die Aktienbörsen, hätten daraus sofort gefolgert, dass sich die Prognosen für das BIP-Wachstum für 2013 als zu pessimistisch herausstellen könnten. Für 2013, 2014 und 2015 erwarte die Weltbank ein BIP-Wachstum für die Eurozone von -0,1%, +0,9% und +1,4%. Auch die EZB sehe für 2013 für den Euroraum eine Rezession.
Bisher stütze sich aber die Hoffnung auf eine Erholung der Eurozone hauptsächlich auf Deutschland, wo sich die Stimmung sowohl in der Industrie als auch unter den Dienstleistern bemerkenswert gebessert habe. Doch Stimmungsindikatoren seien mitunter sehr wandlerisch. Spanien, Portugal und Griechenland würden sich in einer konjunkturellen Depression befinden, ein Ende isei nicht in Sicht. Noch sei es unsicher, ob der Anstieg dieses Index nur auf die generell höhere Liquiditätsausstattung zurückzuführen sei oder tatsächlich einen ersten Hinweis auf einen Konjunkturumschwung gebe. Löse das reichliche Geld mehr Optimismus aus oder zeige sich wirklich ein erstes grünes Pflänzchen (engl. "green shoot").
Die Anzeichen für eine Stabilisierung der Wirtschaftsentwicklung auf niedrigem Niveau seien erkennbar. Ein selbsttragender Aufschwung in der Eurozone aber sei nicht in Sicht. Kurzfristig sei kein Anstieg der Konsumentenpreise zu erwarten. Die EZB halte die Geldmarktzinsen unverändert. Die Finanzmärkte würden weiter in Liquidität schwimmen. (Ausgabe vom 30.01.2013)(31.01.2013/ac/a/m)








