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Kommt jetzt die Jahresendrallye?




17.11.03 10:06
Muster-Aktien.de

Rein zyklisch betrachtet ist die Jahreszeit ab Mitte November tendenziell positiv für die Aktienmärkte zu werten, so die Experten vom Börsenbrief "Muster-Aktien.de".

Allerdings spreche die überkaufte Situation der letzten Tage dafür, dass zunächst einmal mit leichteren Notierungen zu rechnen sei. Grund: Der Markt stehe vor wichtigen psychologischen Marken (10.000 Punkte im Dow Jones, 2.000 Zählern im Nasdaq und 4.000 Punkten im DAX). Diese dürften nicht gleich im ersten Anlauf genommen werden. Zumal bei 4.000 Punkten der seit März 2000 bestehende Abwärtstrend verlaufe. Erst wenn dieser Trend nachhaltig gebrochen sei, könne von einem Ende der Baisse gesprochen werden.

Doch die Zeichen dafür stünden nicht schlecht. Auftrieb würden die Aktienmärkte gleich von drei Seiten erhalten - den guten Gewinnaussichten, niedrigen Inflationsraten und den niedrigen Zinsen. Vor allem durch die starken Gewinnverbesserungen relativiere sich auch die Bewertung der US-Aktien. Auf Basis der aktuellen Ergebnisschätzungen nach US-GAAP liege das 2003er-KGV für den S&P 500 bei 23, für 2004 reduziere sich der Wert auf 19.

Im historischen Vergleich erscheine die Bewertung damit zwar hoch, dank der niedrigen Zinsen ergebe sich für Aktien aber noch Spielraum nach oben. Bei einer Rendite für die 10-jährige US-Anleihe von 4,4 Prozent ergebe sich ein faires KGV für den Aktienmarkt von 23. Die Unternehmen aus dem S&P 500 hätten somit bis zu ihrem fairen Wert noch gut 20 Prozent Potenzial.

Der Aufschwung an den Aktienmärkten könnte so lange anhalten, wie die Zinsen auf niedrigem Niveau verharren und gleichzeitig die Ergebnisse der Unternehmen klettern, meinen die Experten von "Muster-Aktien.de".








 
 

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