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Keine Inflation in 2004 erwartet




19.12.03 10:11
Schroders

Zu Beginn des Jahres 2003 bedrückte nach Ansicht der Analysten von Schroders eine Kombination aus Besorgnis hinsichtlich des drohenden Irak Krieges, dem Ausbruch des SARS Virus und der Aussicht auf eine globale Deflation die Stimmung in der Wirtschaft und an den Börsen.

Dies erscheine nun vor dem Hintergrund der Festnahme Saddam Husseins, des Potentials für eine Inflation und dem stärksten Bruttoinlandsprodukt in den USA seit 20 Jahren wie eine ferne Erinnerung.

Für die größte Überaschung des Jahres 2003 hätten allerdings Wirtschaft und Börsen in Japan gesorgt. Hier werde das reale Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich dieses Jahr um 2,7% höher liegen, als in 2002. Dabei habe der Konsens zu Beginn des Jahres 2003 lediglich mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,4% kalkuliert. Für den US-Dollar sei es hingegen ein hartes Jahr gewesen. Aufgrund der Intervention der asiatischen Banken sei der Euro in 2003 die gegenüber dem Dollar mit 18% am stärksten aufgewertete Währung gewesen.

Im Jahr 2004 werde mit einer Beschleunigung des globalen Wachstums gerechnet, die vom wirtschaftlichen Aufschwung in den USA angeführt werden dürfte. Allerdings werde sich das Muster des Wachstums voraussichtlich ändern und die Investitionsneigung dürfte die Zügel von der Konsumneigung übernehmen. Es werde mit einer Stärkung der Kapitalausgaben und einem Rückgang der Einzelhandelsumsätze kalkuliert. Das Gewinnwachstum der Unternehmen dürfte erneut stark sein, doch die meisten Betriebe würden trotz steigender Umsätze wohl ihre strenge Kostendisziplin wahren. Eine Inflation werde allerdings auch in Zeiten des beschleunigten Wachstums und steigender Rohstoffpreise aufgrund der schwachen Weltwirtschaft nicht erwartet.







 
 

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