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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Finn Henning Breiter, Analyst von SES Research, stuft die Aktie von KWS SAAT (ISIN DE0007074007 / WKN 707400) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.
KWS SAAT und BASF würden Zuckerrüben entwickeln, die durch Biotechnologie 15% mehr Ertrag generieren würden sowie toleranter gegen Trockenheit sein sollten. Die Kooperation sollte hohe Synergien erzielen, denn BASF verfüge über validierte Ertragsgene sowie hohes Know-how in der Pflanzenbiotechnologie, nicht jedoch über ein eigenes Pflanzenzüchtungsprogramm. KWS habe das beste konventionelle Zuckerrübenprogramm, sei Weltmarktführer und verfüge über Erfahrung in der genetischen Modifizierung von Zuckerrübensaatgut.
Somit werde KWS die von BASF gelieferten Gene in die eigenen Spitzensorten übertragen und damit überlegene Pflanzen generieren. Die Langfristigkeit der Entwicklungs- und Zulassungszyklen zeige sich in der avisierten Markteinführung für das Jahr 2020.
Aufgrund der höheren Toleranz für gentechnisch verändertes Saatgut sei Nordamerika der primär adressierte Markt. Mit herbizidresistenten Sorten habe KWS bereits im vergangenen Jahr einen Marktanteil von 70% erzielt. Der Einsatz des neuartigen Saatguts sei jedoch global geplant. Sofern sich das regulatorische Umfeld verbessere, sollte das Programm damit auch auf Europa, den größten Zuckerrübenmarkt, ausgeweitet werden.
Eine Kooperation zwischen BASF und KWS sei für beide Seiten nicht nur im Bereich der Zuckerrübe von Vorteil. BASF habe auch für die wichtigste Kulturpflanze Mais ein erfolgreiches biotechnologisches Programm. Aufgrund des fehlenden konventionellen Züchtungsprogramms sei BASF auf die Auslizenzierung der entwickelten Traits (gentechnisch veränderte Merkmale einer Pflanze) an die führenden Pflanzenzüchter angewiesen, zu denen KWS zähle.
Die starke Marktposition von KWS auf dem europäischen Maismarkt (Nummer 2) dürfte kurzfristig durch die offiziellen Ergebnisse der Sortenprüfung untermauert werden. Diese behördliche Qualitätsprüfung sei eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für die Abnehmer des Saatguts. Bereits im abgelaufenen Jahr sei der Marktanteil von KWS auf 15% (+1 PP) gestiegen. Damit habe KWS die größeren, aber weniger fokussierten Konzerne Monsanto und Syngenta outperformed. Da auch für dieses Jahr überdurchschnittliche Ergebnisse zu erwarten seien, dürfte KWS die Marktposition in Europa weiter verbessern.
Obwohl die größeren Peers in den vergangenen Monaten zum Teil große Probleme im Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln (das KWS nicht betreibe) gehabt hätten, habe sich die KWS SAAT-Aktie in den letzten sechs Monaten nicht überproportional entwickelt. Die Peer Group deute daher auf eine signifikante Unterbewertung hin.
Das Rating der Analysten von SES Research für die KWS SAAT-Aktie lautet weiter "kaufen". Das Kursziel von EUR 140,00 werde bestätigt. (Analyse vom 20.01.2010) (20.01.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
KWS SAAT und BASF würden Zuckerrüben entwickeln, die durch Biotechnologie 15% mehr Ertrag generieren würden sowie toleranter gegen Trockenheit sein sollten. Die Kooperation sollte hohe Synergien erzielen, denn BASF verfüge über validierte Ertragsgene sowie hohes Know-how in der Pflanzenbiotechnologie, nicht jedoch über ein eigenes Pflanzenzüchtungsprogramm. KWS habe das beste konventionelle Zuckerrübenprogramm, sei Weltmarktführer und verfüge über Erfahrung in der genetischen Modifizierung von Zuckerrübensaatgut.
Somit werde KWS die von BASF gelieferten Gene in die eigenen Spitzensorten übertragen und damit überlegene Pflanzen generieren. Die Langfristigkeit der Entwicklungs- und Zulassungszyklen zeige sich in der avisierten Markteinführung für das Jahr 2020.
Aufgrund der höheren Toleranz für gentechnisch verändertes Saatgut sei Nordamerika der primär adressierte Markt. Mit herbizidresistenten Sorten habe KWS bereits im vergangenen Jahr einen Marktanteil von 70% erzielt. Der Einsatz des neuartigen Saatguts sei jedoch global geplant. Sofern sich das regulatorische Umfeld verbessere, sollte das Programm damit auch auf Europa, den größten Zuckerrübenmarkt, ausgeweitet werden.
Die starke Marktposition von KWS auf dem europäischen Maismarkt (Nummer 2) dürfte kurzfristig durch die offiziellen Ergebnisse der Sortenprüfung untermauert werden. Diese behördliche Qualitätsprüfung sei eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für die Abnehmer des Saatguts. Bereits im abgelaufenen Jahr sei der Marktanteil von KWS auf 15% (+1 PP) gestiegen. Damit habe KWS die größeren, aber weniger fokussierten Konzerne Monsanto und Syngenta outperformed. Da auch für dieses Jahr überdurchschnittliche Ergebnisse zu erwarten seien, dürfte KWS die Marktposition in Europa weiter verbessern.
Obwohl die größeren Peers in den vergangenen Monaten zum Teil große Probleme im Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln (das KWS nicht betreibe) gehabt hätten, habe sich die KWS SAAT-Aktie in den letzten sechs Monaten nicht überproportional entwickelt. Die Peer Group deute daher auf eine signifikante Unterbewertung hin.
Das Rating der Analysten von SES Research für die KWS SAAT-Aktie lautet weiter "kaufen". Das Kursziel von EUR 140,00 werde bestätigt. (Analyse vom 20.01.2010) (20.01.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 74,10 € | 73,70 € | 0,40 € | +0,54% | 23.04./20:51 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0007074007 | 707400 | 76,20 € | 52,90 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
74,10 € | +0,54% | 20:16 |
| München | 73,60 € | +0,82% | 08:00 |
| Düsseldorf | 73,40 € | +0,69% | 08:10 |
| Hamburg | 73,40 € | +0,69% | 08:16 |
| Hannover | 73,40 € | +0,69% | 08:16 |
| Frankfurt | 74,00 € | 0,00% | 17:20 |
| Xetra | 73,90 € | -0,14% | 17:35 |
| Stuttgart | 73,50 € | -0,27% | 20:01 |
= Realtime
|
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