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Internationale Aktienmärkte im Fokus




22.06.07 08:58
Kreissparkasse Göppingen

Göppingen (aktiencheck.de AG) - Vor zwei Wochen noch sorgten die Zinsängste nach den Äußerungen des weltgrößten Rentenfondsmanagers Bill Gross für sehr nervöse Reaktionen der Aktionäre, so die Analysten der Kreissparkasse Göppingen.

Die Kurse seien wieder genauso schnell wie bei der Korrektur im März gefallen, bei einzelnen Aktien seien Ausverkaufsszenarien zu beobachten gewesen. Doch wie von den Analysten der Kreissparkasse Göppingen vorhergesagt, habe die vorhandene Liquidität neben der weiter vorherrschenden Fusions- und Übernahmefantasie für wieder steigende Kurse gesorgt, und das in einem noch schnelleren Tempo als im Frühjahr. Dabei habe sich an der Zinsfront nichts entspannt, die Renditen würden auf mehrjährigen Höchstständen notieren und die Marktteilnehmer insgesamt von weiter steigenden Renditen ausgehen.

Obwohl die Analysten der Kreissparkasse Göppingen für die europäischen Börsen weiter positiv gestimmt seien, müsse an dieser Stelle vor einer zu großen Sorglosigkeit gewarnt werden. Die vermutlich weiter steigenden Kapitalmarktrenditen würden bei weiter steigenden Aktienkursen zu einer höheren relativen Attraktivität der Rentenanlage führen. Sollten jedoch die Unternehmensgewinne weiter mit den Raten der Vergangenheit wachsen, ergebe sich ein auch für die nächsten Jahre positives Bild an den Börsen. Dabei würden noch nicht einmal die hohen Wachstumsraten der vergangenen vier Jahre gebraucht.

An den US-Börsen sehe man die Triebkraft der hohen internationalen Liquidität nicht als so stark an, dass diese den Börsen in den nächsten zwei Wochen zu weiteren Schüben verhelfen könne. Die technischen Indikatoren würden auf eine Fortsetzung der Konsolidierung und leichte Kursrückgänge hindeuten, mittelfristig bleibe aber auch dort das Bild neutral bis positiv.

Die Konsolidierung beim EUR/USD-Kurs halte an und ähnle sehr dem Bild vom Ende des vergangenen Jahres, dem ein weiterer Anstieg des EUR gefolgt sei. Aufgrund der aktuellen Wirtschafsdaten dürfte sich das damalige Szenario auf absehbare Zeit wiederholen und der USD werde weiter zur Schwäche neigen. (22.06.2007/ac/a/m)







 
 

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