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Inflation kehrt zurück




21.05.04 16:28
Schroders

Es ist gar nicht so lange her, dass die Märkte sich Sorgen darüber machten, dass die Weltwirtschaft auf dem Wege in eine Phase schädlicher Deflation ist, so die Analysten von Schroders.

Die USA seien mit Japan verglichen worden und Alan Greenspan, der Präsident der US-Notenbank habe davon gesprochen, dass man eine Phase der "zerstörerischen Deflation" unbedingt vermeiden müsse. Gegen Ende des letzten Jahres hätten diese Ängste nachgelassen, da sowohl das globale Wachstum als auch die Preise für Gebrauchsgüter angezogen hätten.

Zu diesem Zeitpunkt hätten die Experten von Schroders ihre eigene Inflations-Prognose analysiert und seien zu dem Schluss gekommen, dass "die starke Beziehung zwischen der Produktionslücke und der Inflation in den meisten Wirtschaften darauf hin deute, dass die Inflation im kommenden Jahr eher fallen als steigen" werde. Als Ergebnis davon hätten sie für die USA ein Sinken der Kerninflation prognostiziert.

Aufgrund der unerwartet stark ansteigenden Ölpreise sei die Inflation zwar gestiegen, doch bis vor Kurzem habe die Prognose der Analysten von Schroders noch auf der Linie gelegen. Im Februar sei die Kerninflation auf ihr niedrigstes Niveau in 40 Jahren gesunken. Seitdem habe sich das Bild jedoch verschlechtert. Seit zwei Monaten in Folge steige die Inflationsrate überraschenderweise wieder an. Die Kerninflation sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,8% gestiegen. Verglichen mit Werten aus der Vergangenheit sei die Inflationsrate immer noch niedrig, aber Gouverneur Broaddus bereite sich schon auf eine schwierigere Situation vor. Die Frage sei nunmehr, ob es sich nur um einen zweimonatigen extremen Ausschlag oder um etwas Bedeutsameres handele.







 
 

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