IBS Potenzial bis 2,90 Euro




04.08.05 10:25
Smallcap Investor

Die Experten von "Smallcap Investor" sehen für die Aktie von IBS (ISIN DE0006228406 / WKN 622840) Potenzial bis 2,90 Euro.

IBS sei einer der führenden Anbieter von Softwaresystemen für das Produktions-, Qualitäts- und Servicemanagement. Die angebotenen Produkte und Software-Lösungen würden ein Unternehmen in die Lage versetzen, Kostensenkungen durch die Steigerung der Produktivität, Verbesserung der Qualität und eine deutliche Verringerung von Liefer- bzw. Durchlaufzeiten, durchzuführen. Dabei könne das Unternehmen auf eine über 20-jährige Erfahrung zurückgreifen.

Die Probleme der letzten Jahre teile sich das Unternehmen mit vielen anderen Unternehmen des ehemaligen "Neuen Marktes". Das Geld, das damals beim Börsengang eingenommen worden sei, sei in teure Akquisitionen gesteckt worden, die ihr Geld leider nicht Wert gewesen seien. Daher habe das Unternehmen eine schmerzhafte Restrukturierung durchführen müssen.

Auch der Börsenkurs sei von den Höchstständen bei fast 40 Euro auf aktuell 2,40 massiv eingebrochen. Doch jetzt scheine das Unternehmen das Fundament für eine neue und nachhaltig positive Entwicklung zu legen. Besonders die Kooperation mit IBM sollte in den nächsten Jahren für eine deutliche Belebung des Geschäftes sorgen. Des Weiteren sei in den letzten Wochen ein Großauftrag des Automobilzulieferers KAUTEX vermeldet worden, der ein Volumen von rund 1 Mio. Euro habe.

Im zweiten Quartal habe ein Umsatz von 4,48 Mio. Euro nach 4,94 Mio. Euro erwirtschaftet werden können. Der Periodenüberschuss sei jedoch auf 655.000 Euro nach 302.000 Euro im Vorjahr gestiegen. Obwohl das Geschäft des ersten Halbjahres nicht optimal verlaufen sei, seien die Experten der Meinung, dass die Tendenz ganz eindeutig nach oben zeige. Die Experten würden dieses Geschäftsjahr auch noch als Restrukturierungsjahr sehen, da durch bewussten Verzicht des margenschwachen Dienstleistungsgeschäftes der Umsatz mit den Vorjahren nur bedingt vergleichbar sei.

Des Weiteren werde die Kooperation mit IBM erst ab dem nächsten Geschäftsjahr seine volle Wirkung zeigen. Dass wir nicht alle dieser Meinung seien, gehe auch aus einer Studie der Landesbank Rheinland-Pfalz hervor. Diese habe die IBS im Ranking der Softwareentwickler auf Platz 4 von 23 Unternehmen gesetzt. Diese Bank prognostiziere für 2005 einen Gewinn von 15 Cent pro Aktie der in 2006 auf 20 Cent pro Aktie steigen solle. Die Experten würden denken, dass die Schätzung für 2005 realistisch sei, für 2006 jedoch deutlich zu konservativ.

Die Experten von "Smallcap Investor" haben daher die IBS-Aktie unter Tradingaspekten bei 2,18 Euro aufgenommen. Kurzfristig würden sie Potenzial bis 2,90 Euro sehen.








 
 
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