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Mainz (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "EMFIS" ist die Aktie von IBMC China ein spekulatives Investment.
Die Kaufempfehlung der Experten für die Aktie der IBMC China AG habe zu heftigen Diskussionen geführt. Zahlreiche Anleger hätten die Experten angeschrieben und sich über die Kursentwicklung beschwert. Es sei den Experten ein Anliegen, hier nochmals ihren Standpunkt darzulegen und die Fakten auszubreiten, die zu der Empfehlung der Experten geführt hätten.
Die Experten hätten das Geschäftsmodell der IBMC China AG geprüft. Sie seien in China vor Ort gewesen, hätten sich die Strategie erläutern lassen und sich die Erwartungen des Managements angehört. IBMC China sei ein junges Unternehmen, das in China über die Exklusiv-Vertriebsrechte für 14 internationale Modemarken verfüge. Das Unternehmen habe zwei Monate nach seiner Gründung bereits 26 Outlets eröffnet.
Es habe in den ersten 2 Monaten (November und Dezember 2007) einen Umsatz von 2,6 Mio. RMB (Chinesischer Yuan) (10 RMB = ca. 1 EUR) und einen Nettogewinn von 0,4 Mio. RMB erzielt. Der Grundstein sei also gelegt. Die Zielsetzung indes sei ambitioniert, aber nicht abwegig. Bis Jahresende 2008 wolle IBMC China 325 Filialen betreiben. Für 2009 seien weitere 600 Neueröffnungen geplant. Bis Ende 2010 schließlich solle die Marke von 2.000 Outlets erreicht werden.
Zu den Modelabels: CanCan sei ein Dessous-Hersteller, der seit vielen Jahren auf dem australischen und neuseeländischen Markt erfolgreich vertreten sei. Die Firma Lilliput gebe es inzwischen in zahlreichen Ländern weltweit. Laut den Informationen der Experten verfüge sie etwa in Indien über rund 200 Filialen. Branchenkreisen zufolge sei die Private-Equity-Gesellschaft Blackstone zuletzt bei Lilliput-Indien eingestiegen und habe für 20 Prozent der Anteile einen Kaufpreis von 40 Millionen US-Dollar bezahlt. Uniform Code sei eine US-Marke im Niedrigpreis-Segment, aber gerade in China wegen ihres westlichen Charakters noch sehr ausbaufähig. Dies seien nur einige Beispiele.
Das starke Wachstum des chinesischen Konsumsektors sei ebenfalls ein Faktum. In den Monaten Januar und Februar habe sich hier innerhalb eines Jahres nochmals ein Zuwachs von 20,2 Prozent ergeben. Franchise-Konzepte seien in China noch nicht sehr bekannt, könnten aber von dem unglaublichen Konsum-Boom ganz besonders profitieren. Es erscheine den Experten schlüssig, dass viele Chinesen die Selbständigkeit anstreben würden, und dass Franchise-Konzepte dafür ein besonders gut geeigneter Weg seien.
Zudem könnten die potenziellen Lizenznehmer bei IBMC China schon mit relativ niedrigen Investitionen an den Start gehen. CEO Frank Yuan habe gegenüber EMFIS erklärt, dass das Interesse daran, einen IBMC-Laden zu führen, derzeit sehr hoch sei. Die Herausforderung sei vielmehr, genügend geeignete Ladenflächen zu finden. Letzteres könne die Wachstumsziele des Unternehmens natürlich gefährden.
IBMC China sei nicht zuletzt scharf dafür angegriffen worden, dass sich das Unternehmen als Schweizer Aktiengesellschaft gegründet und dann ein Freiverkehrslisting durchgeführt habe. In der Tat habe es in dieser Konstellation bereits Fälle von Anlegerbetrug gegeben. Dabei habe es sich aber meist um Gesellschaften gehandelt, denen gar kein operatives Geschäft oder auch Geschäftsmodell zugrunde gelegen habe. Vielmehr seien hier lediglich Finanzprodukte und Geschichten konstruiert worden.
EMFIS.com analysiere nicht das Image einzelner Marktsegmente, sondern ausschließlich Aktien und die zugrunde liegenden Unternehmen. Dabei bemühe sich EMFIS, sowohl die Unternehmenssubstanz einzubeziehen wie auch die Perspektiven einer Gesellschaft abzuschätzen. Im Fall von IBMC China hätten die Experten das Wachstumspotenzial und Kurspotenzial als sehr hoch veranschlagt. Unter der Voraussetzung, dass die angestrebten Ziele - nämlich die Eröffnung von 2.000 Läden bis Ende 2010 - erreicht würden, würden die Experten ihre Prognosen weiterhin nicht für übertrieben halten.
Ein Beispiel zur Begründung: Die Drugstore-Kette "China Nepstar Chain Drugstore" sei in den USA gelistet und habe heute das Ergebnis bekannt gegeben. Im Jahr 2007 sei die Marke von 2.000 Läden in China geknackt worden. Aktuell verfüge sie über 2.002 Läden. An der Börse werde dieses schnell wachsende Unternehmen mit 750 Millionen Euro gehandelt. Es sei ein Gewinn von knapp 15 Millionen Euro ausgewiesen worden, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg um satte 989 Prozent entspreche.
Angesichts dessen hätten die Experten für IBMC eine eher konservative Rechnung aufgestellt. Für 2010 seien die Experten von 1.000 bestehenden Läden mit einem jährlichen Nettogewinn von jeweils 10.000 Euro ausgegangen. Dies würde insgesamt einem Nettogewinn von 10 Millionen Euro entsprechen. Sollte die Aktie dann mit einem KGV von 10 bewertet sein, was für ein schnell wachsendes Unternehmen nicht als teuer scheine, ergäbe sich daraus eine Marktkapitalisierung von 100 Millionen Euro. Aktuell sei IBMC China am Markt mit 5,53 Millionen Euro wert.
Schon 2008 werde sich bei IBMC China vieles entscheiden. Sollte das Ziel erreicht werden, in diesem Jahr 300 Läden zu eröffnen, könnte bereits ein Nettogewinn zwischen 0,75 Millionen und 1 Million Euro erwirtschaftet werden. Auf Grundlage dieser Kalkulation läge das KGV für 2008 bei derzeit rund 7. Dabei müsse allerdings beachtet werden, dass der Großteil der Ladeneröffnungen erst im zweiten Halbjahr stattfinden werde.
Trotz - oder gerade wegen - des Kursrückgangs seien die Experten für die Aktie von IBMC China unverändert optimistisch. Entscheidend sei die Frage, ob das Management in der Lage sei, das angestrebte Wachstum umzusetzen. Hier hätten die Experten einen sehr guten Eindruck gewonnen. Es bleibe aber festzuhalten, dass sich der Großteil der positiven Einschätzung der Experten auf Prognosen und Zukunftsannahmen stütze. Hinzu komme, dass es sich bei IBMC um ein sehr junges Unternehmen handle.
Dies macht die IBMC China-Aktie zu einem spekulativen Investment, bei dem auch Abschläge immer einkalkuliert werden müssen, so die Experten von "EMFIS". (Analyse vom 20.03.2008) (20.03.2008/ac/a/a)
Die Kaufempfehlung der Experten für die Aktie der IBMC China AG habe zu heftigen Diskussionen geführt. Zahlreiche Anleger hätten die Experten angeschrieben und sich über die Kursentwicklung beschwert. Es sei den Experten ein Anliegen, hier nochmals ihren Standpunkt darzulegen und die Fakten auszubreiten, die zu der Empfehlung der Experten geführt hätten.
Die Experten hätten das Geschäftsmodell der IBMC China AG geprüft. Sie seien in China vor Ort gewesen, hätten sich die Strategie erläutern lassen und sich die Erwartungen des Managements angehört. IBMC China sei ein junges Unternehmen, das in China über die Exklusiv-Vertriebsrechte für 14 internationale Modemarken verfüge. Das Unternehmen habe zwei Monate nach seiner Gründung bereits 26 Outlets eröffnet.
Es habe in den ersten 2 Monaten (November und Dezember 2007) einen Umsatz von 2,6 Mio. RMB (Chinesischer Yuan) (10 RMB = ca. 1 EUR) und einen Nettogewinn von 0,4 Mio. RMB erzielt. Der Grundstein sei also gelegt. Die Zielsetzung indes sei ambitioniert, aber nicht abwegig. Bis Jahresende 2008 wolle IBMC China 325 Filialen betreiben. Für 2009 seien weitere 600 Neueröffnungen geplant. Bis Ende 2010 schließlich solle die Marke von 2.000 Outlets erreicht werden.
Zu den Modelabels: CanCan sei ein Dessous-Hersteller, der seit vielen Jahren auf dem australischen und neuseeländischen Markt erfolgreich vertreten sei. Die Firma Lilliput gebe es inzwischen in zahlreichen Ländern weltweit. Laut den Informationen der Experten verfüge sie etwa in Indien über rund 200 Filialen. Branchenkreisen zufolge sei die Private-Equity-Gesellschaft Blackstone zuletzt bei Lilliput-Indien eingestiegen und habe für 20 Prozent der Anteile einen Kaufpreis von 40 Millionen US-Dollar bezahlt. Uniform Code sei eine US-Marke im Niedrigpreis-Segment, aber gerade in China wegen ihres westlichen Charakters noch sehr ausbaufähig. Dies seien nur einige Beispiele.
Das starke Wachstum des chinesischen Konsumsektors sei ebenfalls ein Faktum. In den Monaten Januar und Februar habe sich hier innerhalb eines Jahres nochmals ein Zuwachs von 20,2 Prozent ergeben. Franchise-Konzepte seien in China noch nicht sehr bekannt, könnten aber von dem unglaublichen Konsum-Boom ganz besonders profitieren. Es erscheine den Experten schlüssig, dass viele Chinesen die Selbständigkeit anstreben würden, und dass Franchise-Konzepte dafür ein besonders gut geeigneter Weg seien.
IBMC China sei nicht zuletzt scharf dafür angegriffen worden, dass sich das Unternehmen als Schweizer Aktiengesellschaft gegründet und dann ein Freiverkehrslisting durchgeführt habe. In der Tat habe es in dieser Konstellation bereits Fälle von Anlegerbetrug gegeben. Dabei habe es sich aber meist um Gesellschaften gehandelt, denen gar kein operatives Geschäft oder auch Geschäftsmodell zugrunde gelegen habe. Vielmehr seien hier lediglich Finanzprodukte und Geschichten konstruiert worden.
EMFIS.com analysiere nicht das Image einzelner Marktsegmente, sondern ausschließlich Aktien und die zugrunde liegenden Unternehmen. Dabei bemühe sich EMFIS, sowohl die Unternehmenssubstanz einzubeziehen wie auch die Perspektiven einer Gesellschaft abzuschätzen. Im Fall von IBMC China hätten die Experten das Wachstumspotenzial und Kurspotenzial als sehr hoch veranschlagt. Unter der Voraussetzung, dass die angestrebten Ziele - nämlich die Eröffnung von 2.000 Läden bis Ende 2010 - erreicht würden, würden die Experten ihre Prognosen weiterhin nicht für übertrieben halten.
Ein Beispiel zur Begründung: Die Drugstore-Kette "China Nepstar Chain Drugstore" sei in den USA gelistet und habe heute das Ergebnis bekannt gegeben. Im Jahr 2007 sei die Marke von 2.000 Läden in China geknackt worden. Aktuell verfüge sie über 2.002 Läden. An der Börse werde dieses schnell wachsende Unternehmen mit 750 Millionen Euro gehandelt. Es sei ein Gewinn von knapp 15 Millionen Euro ausgewiesen worden, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg um satte 989 Prozent entspreche.
Angesichts dessen hätten die Experten für IBMC eine eher konservative Rechnung aufgestellt. Für 2010 seien die Experten von 1.000 bestehenden Läden mit einem jährlichen Nettogewinn von jeweils 10.000 Euro ausgegangen. Dies würde insgesamt einem Nettogewinn von 10 Millionen Euro entsprechen. Sollte die Aktie dann mit einem KGV von 10 bewertet sein, was für ein schnell wachsendes Unternehmen nicht als teuer scheine, ergäbe sich daraus eine Marktkapitalisierung von 100 Millionen Euro. Aktuell sei IBMC China am Markt mit 5,53 Millionen Euro wert.
Schon 2008 werde sich bei IBMC China vieles entscheiden. Sollte das Ziel erreicht werden, in diesem Jahr 300 Läden zu eröffnen, könnte bereits ein Nettogewinn zwischen 0,75 Millionen und 1 Million Euro erwirtschaftet werden. Auf Grundlage dieser Kalkulation läge das KGV für 2008 bei derzeit rund 7. Dabei müsse allerdings beachtet werden, dass der Großteil der Ladeneröffnungen erst im zweiten Halbjahr stattfinden werde.
Trotz - oder gerade wegen - des Kursrückgangs seien die Experten für die Aktie von IBMC China unverändert optimistisch. Entscheidend sei die Frage, ob das Management in der Lage sei, das angestrebte Wachstum umzusetzen. Hier hätten die Experten einen sehr guten Eindruck gewonnen. Es bleibe aber festzuhalten, dass sich der Großteil der positiven Einschätzung der Experten auf Prognosen und Zukunftsannahmen stütze. Hinzu komme, dass es sich bei IBMC um ein sehr junges Unternehmen handle.
Dies macht die IBMC China-Aktie zu einem spekulativen Investment, bei dem auch Abschläge immer einkalkuliert werden müssen, so die Experten von "EMFIS". (Analyse vom 20.03.2008) (20.03.2008/ac/a/a)
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