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Die Analysten von GBC-Research empfehlen weiterhin die Übergewichtung der Aktien von Highlight Communications (WKN 920305).
Geschäftsgrundlage der Highlight-Gruppe sei der Kauf und die Verwertung von Lizenzrechten an Spielfilmen. Im Rahmen solcher Filmlizenzverträge dürfe der Lizenznehmer die vertragsgegenständlichen Filme auswerten; für dieses Recht vereinnahme der Lizenzgeber während der Vertragszeit einen Lizenzerlös. Da Highlight die erworbenen Rechte weiterveräußere, trete die Gesellschaft sowohl als Lizenznehmer als auch Lizenzgeber auf. Der Lizenzhandel werde über die Obergesellschaft der Gruppe, die Highlight Communications AG, abgewickelt. Die betreffenden Rechte würden sich auf die Verwertung für die Sparten Filmtheater, Video/DVD und Fernsehen (Pay und Free TV) beziehen und die Auswertung im deutschsprachigen Gebiet gestatten.
In der Regel schließe Highlight Lizenzverträge mit Laufzeiten zwischen 10 und 25 Jahren ab und beschränke sich auf den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz und Österreich). Bei etwa 70% der von Highlight erworbenen Filmlizenzen handele es sich um US-Produktionen. Ende 2001 habe die Gesellschaft über einen Bestand von mehr als 750 Filmen verfügt - neben dem Erwerb einzelner Filmlizenzen werde der Abschluss von Outputdeals als Teil der Unternehmensstrategie bezeichnet.
Die Lizenzverträge für diese Filme würden zum überwiegenden Teil sämtliche Rechte, d.h. Kino, Video (Verleih und Verkauf), Pay und Free TV sowie Laser Discs und DVD umfassen. Seit 1989 habe Highlight über 50 Filme in die deutschen Kinos gebracht. Dazu hätten z.B. Highlander 3 von Regisseur Andy Morahan, Miss Daisy und ihr Chauffeur von Bruce Beresford sowie Anna Karenina von Bernhard Rose gehört. Kinohits des Jahres 2000 seien z.B. "Scary Movie" und "U-571" gewesen.
Das Geschäftsfeld Sports beinhalte eine 80prozentige Beteiligung an der Team Holding AG. Die TEAM-Gruppe vermittele seit 1992 für die UEFA exklusiv und weltweit alle Verträge im Zusammenhang mit der kommerziellen Verwertung der Rechte für die UEFA Champions League. Zu diesen Rechten würden die Bereiche Fernsehen, Sponsoring und Licensing gehören.
Die noch ausstehenden Forderungen aus Filmverkäufen gegenüber der Kirch-Gruppe würden per 31.12.2001 45,3 Mio. Schweizer Franken (CHF) betragen. Diese seien in vollem Umfang im Geschäftsjahr 2001 wertberichtigt worden. Das Eigenkapital der Highlight-Gruppe betrage nach der Wertberichtigung ca. 98,3 Mio. CHF. Die Verbindlichkeiten gegenüber Banken würden sich auf 32 Mio. CHF belaufen, demgegenüber würden Liquiditätsreserven (flüssige Mittel und Wertpapiere) in Höhe von 90,4 Mio. CHF stehen. Trotz des schwierigen Marktumfeldes habe die Highlight-Gruppe den Umsatz um 21% auf 206,1 Mio. CHF (Vorjahr: 170,9 Mio. CHF) gesteigert. Der Geldfluss aus der Geschäftstätigkeit sei gegenüber 2000 um 27,6% auf 61,6 Mio. CHF angestiegen. Insgesamt seien im Jahresabschluss 2001 237,6 Mio. CHF für Restrukturierungsmassnahmen aufgewendet worden. Für das Geschäftsjahr 2001 werde somit einmalig ein Verlust aus betrieblichen Tätigkeiten in Höhe von 208,7 Mio. CHF ausgewiesen. Der Konzernverlust unter Berücksichtigung aller ausserordentlichen Aufwendungen betrage 228,9 Mio. CHF.
Highlight werde sich zukünftig auf die Kerngeschäftsfelder Sport Marketing und Film konzentrieren. Im Zuge dieser Bereinigung werde sich Highlight ausserhalb der beiden Kernbereiche nur noch auf die Finanzbeteiligung Vidair AG beschränken. Zur Sicherung der Fortführung der Vidair sei die Beteiligung mittels Kapitalerhöhung von 20% auf 53% erhöht worden. Das Geschäftsjahr 2002 werde aufgrund der Abschreibungen auf Umsätze durch die Kirch-Gruppe nicht weiter belastet werden. Für das Geschäftsjahr 2002 werde ein Mindestumsatz von 145 Mio. CHF und ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 0,20 - 0,25 Euro je Anteilsrecht erwartet – was im optimistischen Falle auch eintreffen könne.
In dieser Planung seien allerdings keine weiteren Umsätze aus Filmverkäufen an Fernsehanstalten berücksichtigt. Es sei anzunehmen, dass Highlight in 2002 nicht den Umsatz aus 2001 werde erreichen können, aber die solide Finanzstruktur sollte den Kurs nach unten absichern. Mit einer Marktkapitalisierung von 125 Mio. Euro gehöre Highlight mittlerweile zu den Schwergewichten im Mediensektor am Neuen Markt und sei kein Schnäppchen mehr. Bei GBC-Research sehe man Highlight aber als einen der interessantesten Medienwerte am deutschen Kurszettel an. Eile für Käufe sei allerdings nicht angebracht, denn die Kirch-Auswirkungen würden den Mediensektor noch für längere Zeit belasten. Darüber hinaus werde die Höhe der künftigen Konditionen für die Vermarktung der Champions League von entscheidender Einflusskraft auf die zukünftige Kursentwicklung Highlights sein.
Die Analysten von GBC-Research empfehlen die Aktien von Highlight mit "übergewichten".
Geschäftsgrundlage der Highlight-Gruppe sei der Kauf und die Verwertung von Lizenzrechten an Spielfilmen. Im Rahmen solcher Filmlizenzverträge dürfe der Lizenznehmer die vertragsgegenständlichen Filme auswerten; für dieses Recht vereinnahme der Lizenzgeber während der Vertragszeit einen Lizenzerlös. Da Highlight die erworbenen Rechte weiterveräußere, trete die Gesellschaft sowohl als Lizenznehmer als auch Lizenzgeber auf. Der Lizenzhandel werde über die Obergesellschaft der Gruppe, die Highlight Communications AG, abgewickelt. Die betreffenden Rechte würden sich auf die Verwertung für die Sparten Filmtheater, Video/DVD und Fernsehen (Pay und Free TV) beziehen und die Auswertung im deutschsprachigen Gebiet gestatten.
In der Regel schließe Highlight Lizenzverträge mit Laufzeiten zwischen 10 und 25 Jahren ab und beschränke sich auf den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz und Österreich). Bei etwa 70% der von Highlight erworbenen Filmlizenzen handele es sich um US-Produktionen. Ende 2001 habe die Gesellschaft über einen Bestand von mehr als 750 Filmen verfügt - neben dem Erwerb einzelner Filmlizenzen werde der Abschluss von Outputdeals als Teil der Unternehmensstrategie bezeichnet.
Die Lizenzverträge für diese Filme würden zum überwiegenden Teil sämtliche Rechte, d.h. Kino, Video (Verleih und Verkauf), Pay und Free TV sowie Laser Discs und DVD umfassen. Seit 1989 habe Highlight über 50 Filme in die deutschen Kinos gebracht. Dazu hätten z.B. Highlander 3 von Regisseur Andy Morahan, Miss Daisy und ihr Chauffeur von Bruce Beresford sowie Anna Karenina von Bernhard Rose gehört. Kinohits des Jahres 2000 seien z.B. "Scary Movie" und "U-571" gewesen.
Die noch ausstehenden Forderungen aus Filmverkäufen gegenüber der Kirch-Gruppe würden per 31.12.2001 45,3 Mio. Schweizer Franken (CHF) betragen. Diese seien in vollem Umfang im Geschäftsjahr 2001 wertberichtigt worden. Das Eigenkapital der Highlight-Gruppe betrage nach der Wertberichtigung ca. 98,3 Mio. CHF. Die Verbindlichkeiten gegenüber Banken würden sich auf 32 Mio. CHF belaufen, demgegenüber würden Liquiditätsreserven (flüssige Mittel und Wertpapiere) in Höhe von 90,4 Mio. CHF stehen. Trotz des schwierigen Marktumfeldes habe die Highlight-Gruppe den Umsatz um 21% auf 206,1 Mio. CHF (Vorjahr: 170,9 Mio. CHF) gesteigert. Der Geldfluss aus der Geschäftstätigkeit sei gegenüber 2000 um 27,6% auf 61,6 Mio. CHF angestiegen. Insgesamt seien im Jahresabschluss 2001 237,6 Mio. CHF für Restrukturierungsmassnahmen aufgewendet worden. Für das Geschäftsjahr 2001 werde somit einmalig ein Verlust aus betrieblichen Tätigkeiten in Höhe von 208,7 Mio. CHF ausgewiesen. Der Konzernverlust unter Berücksichtigung aller ausserordentlichen Aufwendungen betrage 228,9 Mio. CHF.
Highlight werde sich zukünftig auf die Kerngeschäftsfelder Sport Marketing und Film konzentrieren. Im Zuge dieser Bereinigung werde sich Highlight ausserhalb der beiden Kernbereiche nur noch auf die Finanzbeteiligung Vidair AG beschränken. Zur Sicherung der Fortführung der Vidair sei die Beteiligung mittels Kapitalerhöhung von 20% auf 53% erhöht worden. Das Geschäftsjahr 2002 werde aufgrund der Abschreibungen auf Umsätze durch die Kirch-Gruppe nicht weiter belastet werden. Für das Geschäftsjahr 2002 werde ein Mindestumsatz von 145 Mio. CHF und ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 0,20 - 0,25 Euro je Anteilsrecht erwartet – was im optimistischen Falle auch eintreffen könne.
In dieser Planung seien allerdings keine weiteren Umsätze aus Filmverkäufen an Fernsehanstalten berücksichtigt. Es sei anzunehmen, dass Highlight in 2002 nicht den Umsatz aus 2001 werde erreichen können, aber die solide Finanzstruktur sollte den Kurs nach unten absichern. Mit einer Marktkapitalisierung von 125 Mio. Euro gehöre Highlight mittlerweile zu den Schwergewichten im Mediensektor am Neuen Markt und sei kein Schnäppchen mehr. Bei GBC-Research sehe man Highlight aber als einen der interessantesten Medienwerte am deutschen Kurszettel an. Eile für Käufe sei allerdings nicht angebracht, denn die Kirch-Auswirkungen würden den Mediensektor noch für längere Zeit belasten. Darüber hinaus werde die Höhe der künftigen Konditionen für die Vermarktung der Champions League von entscheidender Einflusskraft auf die zukünftige Kursentwicklung Highlights sein.
Die Analysten von GBC-Research empfehlen die Aktien von Highlight mit "übergewichten".









