Hemosol aussichtreich




06.10.00 00:00
Suntrade

Das in Toronto ansässige Unternehmen Hemosol (WKN 886290) ist auf dem Wege einen Durchbruch sowohl in der Medizin als auch für sich selber zu vollziehen, berichten die Analysten von Suntrade.

Die key-invention des Unternehmens sei die Herstellung synthetischen Blutes. Es werde jedoch noch einige Jahre dauern, bis das Produkt vertriebsbereit sei. Der Blutersatzstoff könne dem Patienten in kritischen medizinischen Situationen das Leben retten, die Tatsache jedoch, weiterhin eigenes Blut zu benötigen solle nicht in den Hintergrund gedrängt werden. Das Produkt Hemolink könne einige Produktcharakteristika aufweisen, die als Vorteil gegenüber anderen Produkten anzusehen seien. So könne Hemosol darauf verweisen, zur Herstellung eine Reihe an Verfahren zu verwenden, die eine hohe Reinheit des Produkts garantieren und mit denen Bakterien und Viren entfernt werden könnten.

Einen weiteren Vorteil stelle die Eigenschaft dar, dass Hemolink nur gering allergisch sein solle und auch keine anderen Immunreaktionen ausgelöst werden würden. Breite Anwendbarkeit würde das Produkt finden, da alle Blutgruppen Verwendung für den Stoff finden würden. Es würden keine Blutreaktionen erfolgen. Wichtig sei auch die Eigenschaft, schnell Sauerstoff aufnehmen und transportieren zu können. Eine überdurchschnittliche Haltbarkeit-über ein Jahr, nach Angaben des Unternehmens - erleichtere die Lagerhaltung.

Genauso gut könne die technologische Fortentwicklung anderer Produkte zu Eigenschaften führen, die wiederum Hemolink übertreffen könnten. Neben der Zulassung für den Bereich Herzoperationen erfolge auch eine Zulassung für orthopädische Eingriffe und bei Anämien. Hemosol habe auch weitere Produkte in der Pipeline, wie HML-109 und HML-110, zwei weitere Produkt aus dem Bereich der hämoglobinbasierten Sauerstoffträger. Weitere Forschungen würden im Bereich Zelltherapie betrieben.

Auf der einen Seite stehe natürlich derzeit ein hoher Bedarf an Blutpräparaten auf der anderen Seite die konsequent vollzogene Anstrengung mittels gentechnischer Anwendungen, entweder die Blutbildung zu unterstützen oder die Transfusion sicherer zu machen. Auch sollten die Kosten eines Liter Spenderblutes nicht unbeachtet bleiben: sie würden bei 5000 DM liegen! In Nordamerika werde sich im Jahr 2005 ein Absatzpotential von 1,6 Mio. Einheiten ergeben. Dies sei das Potential, das Hemosol direkt beanspruchen könne, da die Vermarktungsrechte in den anderen Staaten wie z.B. Europa an Fresenius abgegeben worden sei. Insgesamt bestehe ein Potential im Bereich von 500 Mio. US$ bis 1 Mrd. US$.

Mit 525 Mio. US$ sei das Unternehmen für einen Zukunftsmarkt niedrig bewertet, auch habe vor kurzer Zeit der Ausbruch aus dem Abwärtstrend erfolgen können. Auf Sicht von einem Jahr und der Voraussetzung, der Umsetzung der eigenen sehr aggressiven Wachstumsstrategie im Markt könne sich dieser Wert schnell verdreifachen von augenblicklicher Basis betrachtet.








 
 
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